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Do, 07:41 Uhr
18.11.2010

nnz-Reisetagebuch (3)

Seit Montag ist ein Hilfskonvoi der Nordhäuser Diakonie mit Hunderten Weihnachtspäckchen unterwegs. In der nnz schreiben die Helfer um Frank Gerstenberger ein Tagebuch. Hier der dritte Eintrag...

Der Mittwoch (17. November 2010)

Nach dem wir uns gestern einen ersten Eindruck von den Verhältnissen in Hetzelsdorf verschafft haben, fuhren wir heute früh zur Grund und Regelschule. Dort wurden wir von der Direktorin herzlich begrüßt. Recht schnell wussten wir, wie viele Päckchen in der Schule benötigt werden. Von den Kindern wurden wir freudig empfangen. Elisabeth Alpers von Biela überbrachte die Basteleien der Kinder der Evangelischen Grundschule Nordhausen.

Auch die Grüße der Klassen und die Bitte um eine künftige Partnerschaft konnte sie überbringen. Wir verteilten 129 Päckchen. Die Kinder überraschten uns, in dem sie Lieder für uns sangen. Von der Schule führte uns der Weg zum naheliegenden Kindergarten. 50 Paar Kinderaugen strahlten, als wir ihnen Adventskalender, Spielzeug für den Kindergarten und vor allem für jedes Kind ein Weihnachtspäckchen überbrachten. Danach fuhren wir ins 14 km entfernte Medias. Hier besuchten wir eine weitere rumänische Schule. 120 Päckchen konnten wir in den Klassen 1 8 verteilen.

Nach einem Mittagessen in der Suppenküche der Diakonie in Medias gingen wir zu älteren hilfsbedürftigen Menschen in ihre Häuser. Hier sahen wir die ärmlichen Verhältnisse in den rumänischen Wohnungen. Nun führte uns der Weg in das Krankenhaus in Medias, welches sich in einem katastrophalen Zustand befindet. Die hygienischen Bedingungen ließen zu
wünschen übrig.

Die letzte Station des heutigen Tages war das Altenheim in Hetzelsdorf. Hier suchten wir einzelne Bewohner der Einrichtung in ihren Zimmern auf und übergaben die gespendeten Pakete. Viele Bewohner konnten sich aufgrund ihrer früheren Deutschkenntnisse perfekt mit uns verständigen.

Da es inzwischen schon Abend war und die Gruppe ein Hungergefühl verspürte, entschieden wir uns in die rund 30 Km entfernte Dracula-Stadt Schäßburg (rum. Shigisuara) zum Abendbrot zu fahren. Nach der Rückkehr in Hetzelsdorf fielen wir nur noch ins Bett, um uns für den nächsten Tag zu erholen.
Reisetagebuch (Foto: privat)
Reisetagebuch (Foto: privat)
Reisetagebuch (Foto: privat)
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Autor: nnz

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