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So, 12:00 Uhr
14.11.2010

Unfälle auf B4

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am späten Samstag-Nachmittag auf der Bundesstraße 4 einen halben Kilometer vor Greußen. Verkehr weiträumig umgeleitet. Kurz darauf krachte es bei Oberspier....


Nach ersten Ermittlungen und Aussagen von Unfallzeugen vor Ort befuhr der 23jährige Fahrer eines Kombis die Bundesstraße aus Richtung Sondershausen kommend mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Greußen. Nachdem dieser den Abzweig nach Obertopfstedt und die nachfolgende Anhöhe passierte erkannte der 23jährige zu spät, dass die sich vor ihm befindliche Fahrzeugkolonne mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit in die selbe Richtung fuhr.

Eine eingeleitet Notbremsung schlug fehl und um eine Kollision zu vermeiden, wich der Kombifahrer auf die Gegenfahrbahn aus. Die ihm in diesem Moment entgegen kommende 49jährige Hondafahrerin hatte keine Chance zu bremsen bzw. auszuweichen und es kam zum Frontalzusammenstoß beider Pkw. Bei dieser Kollision wurden die Hondafahrerin und ihr Beifahrer schwerstverletzt. Im Kombi saßen neben dem Fahrer drei weiter Personen, welche alle schwere Verletzungen erlitten.

Alle Fahrzeuginsassen wurden von den eingesetzten Rettungskräften in Krankenhäuser (Erfurt und Sondershausen) abtransportiert. Darüber hinaus kam die gesamte Feuerwehr Greußen zum Einsatz. Beide Fahrzeuge erlitten einen Totalschaden.
Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden voll gesperrt und der Verkehr weiträumig umgeleitet werden.

Knappe zwei Stunden nach dem schweren Unfall vor Greußen überschätzte ein 25jähriger Fahrer seine fahrerischen Fähigkeiten sowie die Traktionsfähigkeit seiner Sommerreifen auf der herbstlich nassen Fahrbahn der Doppelkurve vor Oberspier.

Aufgrund der eindeutig den Straßen- und Wetterverhältnissen nicht angepassten und zu hohen Geschwindigkeit verlor der junge Mann die Kontrolle über seinen Pkw, kam ins Schleudern und anschließend mit seinem Pkw im Straßengraben stehen.

Hierbei hatte der Fahrer Glück im Unglück, dass er nur mit einem Schleudertrauma sein Fahrzeug nach dem Unfall verlassen konnte und niemanden weiter geschädigt hatte. Der Pkw hatte jedoch einen Totalschaden und musste geborgen werden.
Autor: khh

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Kommentare
Retupmoc
15.11.2010, 07:58 Uhr
Glück gehabt
Ich war 5 min später da. Ich hatte Glück. Andere nicht. Aber rast nur weiter ! Es hat in Strömen geregnet, da muss man nicht überholen und Tempo 120 fahren.
NDHler
15.11.2010, 09:36 Uhr
Es stimmt...
... die B4 ist eine wahre Rennstrecke! Das Problem ist aber hier auch im mangelhaften Ausbau zu sehen. Ständige Überhohlverbote und Tempo 70 Zonen lassen die Autofahrer ziemlich verzweifeln und so kommt es, dass an den unmöglichsten Stellen überholt wird. Wenn es richtig dumm läuft braucht man für die knapp 75 km gute zwei Stunden. Das ist ein Unding.

Aber unsere Damen und Herren Landtagsabgeordneten können es nun mal nicht besser...! In anderen Regionen werden die Bundesstraßen drei- und vierspurig ausgebaut und mit Ortsumgebungen versehen.
Retupmoc
15.11.2010, 09:58 Uhr
auch 70 waren zuviel
da ich dort zu dem Zeitpunkt auchgefahren bin... es lag nicht an den 70ziger Zonen oder am Ausbau. Bei dem Wetter waren 70 schon viel zu viel. Das Wasser staute sich auf der Straße. Man konnte die Hand nicht vor den Augen sehen. Es war nur Raserei, die zu den Unfällen führte. Ich bin heilfroh, das ich erst 5 min später dazu kam. Und nicht die Betroffene auf der Gegenfahrbahn war.

Und die Sperrung konnte ich durch Ortskenntnis auch umfahren. Und trotzdem habe ich nicht 2 Stunden gebraucht um von Erfurt nach Nordhausen zu kommen. Das ist reine Polemik. Aber so ist die Welt: Immer schneller, immer höher, immer weiter. Aber genauso wird sie dann auh untergehen...immer schneller !
NDHler
15.11.2010, 14:17 Uhr
Es geht hier nicht um Polemik...
Wenn eine Straße vernünftig ausgebaut ist sinken nachweislich die Unfallzahlen. Nicht umsonst gibt es auf Autobahnen oder autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen weniger Unfälle als auf einfachen Bundesstraßen.

Wenn nun mal eine Bundesstraße so stark befahren ist wie die B4, dann sollte man hier auch etwas mehr investieren als nur in Tempo 70 und Überholverbotsschilder.

Das hat sicher nichts mit den beschriebenen Unfällen zu tun, mag ja sein das hier ausschließlich die „den Witterungsverhältnissen unangepasste Geschwindigkeit“ ausschlaggebend war. Grundsätzlich gehört aber eine B4 mit diesen Verkehrszahlen besser ausgebaut.

Ich behaupte mal, gäbe es die „Sundhäuser Berge“ im Eichsfeld, da wo das Nordthüringer Straßenbauamt seinen Sitz hat, hier hätte es schon längst eine Lösung gegeben! Im Übrigen geht es mir nicht um „immer schneller“ usw., ich befürworte u. a. auch ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen. Mir geht es hauptsächlich um die Sicherheit welche ein Ausbau mit sich bringt!
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