So, 08:57 Uhr
14.11.2010
Besseres Gründerklima nötig
Anlässlich der am Montag beginnenden Gründerwoche Deutschland hat Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) für mehr Existenzgründungen im Freistaat geworben. Dazu soll es auch in Nordthüringen zahlreiche Veranstaltungen geben...
Der Schritt in die Selbständigkeit wird noch zu oft als Notlösung angesehen, sagte der Minister. Ein Standort wie Thüringen sei aber auf ein reges Gründungsgeschehen angewiesen. Existenzgründer sorgen für neue Produkte, Arbeitsplätze und mehr Wachstum, so Machnig. Deshalb brauchen wir ein besseresGründerklima, in dem der Weg zum eigenen Unternehmen kein Hürdenlauf mit unkalkulierbaren Risiken ist.
Während der Gründerwoche finden in Thüringen mehr als 40 Veranstaltungen rund um das Thema Unternehmensgründung statt (Veranstaltungsplan: siehe Anhang). Zentrale Veranstaltung ist der Thüringer Gründertag 2010 am 17.11. (ab 13.00 Uhr) in der Industrie- und Handelskammer Erfurt. Alle, die sich selbständig machen oder sich einfach nur über Chancen und Risiken einer beruflichen Selbständigkeit informieren wollen, sind herzlich zu diesen Veranstaltungen eingeladen.
Mehr als 18.500 Thüringerinnen und Thüringer haben im vergangenen Jahr den Schritt in die berufliche Selbständigkeit gewagt, 4.200 dieser Neugründungen waren größere Betriebe mit mehreren Beschäftigten. Mit einer Selbständigenquote von 10,2 Prozent liegt Thüringen inzwischen fast im Bundesschnitt (10,7 Prozent).
Das Land unterstützt Existenzgründungen durch die Förderung von Beratung und Coaching – z.B. über den Existenzgründerpass oder über Beratungsnetzwerke wie Pro Gründen oder die Business Angels Thüringen. Dafür stehen pro Jahr rund 3 Millionen Euro zur Verfügung. Gründer aus der Arbeitslosigkeit heraus können vom Land mit einem Existenzgründerzuschuss unterstützt werden. Dafür stehen pro Jahr bis zu fünf Millionen Euro bereit. Darüber hinaus können Existenzgründer aber prinzipiell auch das gesamte Instrumentarium der Investitions-, Technologie- und Qualifizierungsförderung nutzen, das das Land zur Verfügung stellt.
Die bisherige Entwicklung sei durchaus erfolgreich gewesen, sagte der Wirtschaftsminister. Allerdings muss es uns künftig weniger auf die Zahl, als vielmehr auf die Qualität von Existenzgründungen ankommen, so Wirtschaftsminister Machnig. Wichtig seien vor allem Gründungen in innovativen und Wachstumsbranchen, weil hier die Effekte für Wettbewerbsfähigkeit und qualifizierte Beschäftigung besonders hoch seien. Dafür müsse das Land geeignete Unterstützungsmöglichkeiten entwickeln.
Autor: nnzDer Schritt in die Selbständigkeit wird noch zu oft als Notlösung angesehen, sagte der Minister. Ein Standort wie Thüringen sei aber auf ein reges Gründungsgeschehen angewiesen. Existenzgründer sorgen für neue Produkte, Arbeitsplätze und mehr Wachstum, so Machnig. Deshalb brauchen wir ein besseresGründerklima, in dem der Weg zum eigenen Unternehmen kein Hürdenlauf mit unkalkulierbaren Risiken ist.
Während der Gründerwoche finden in Thüringen mehr als 40 Veranstaltungen rund um das Thema Unternehmensgründung statt (Veranstaltungsplan: siehe Anhang). Zentrale Veranstaltung ist der Thüringer Gründertag 2010 am 17.11. (ab 13.00 Uhr) in der Industrie- und Handelskammer Erfurt. Alle, die sich selbständig machen oder sich einfach nur über Chancen und Risiken einer beruflichen Selbständigkeit informieren wollen, sind herzlich zu diesen Veranstaltungen eingeladen.
Mehr als 18.500 Thüringerinnen und Thüringer haben im vergangenen Jahr den Schritt in die berufliche Selbständigkeit gewagt, 4.200 dieser Neugründungen waren größere Betriebe mit mehreren Beschäftigten. Mit einer Selbständigenquote von 10,2 Prozent liegt Thüringen inzwischen fast im Bundesschnitt (10,7 Prozent).
Das Land unterstützt Existenzgründungen durch die Förderung von Beratung und Coaching – z.B. über den Existenzgründerpass oder über Beratungsnetzwerke wie Pro Gründen oder die Business Angels Thüringen. Dafür stehen pro Jahr rund 3 Millionen Euro zur Verfügung. Gründer aus der Arbeitslosigkeit heraus können vom Land mit einem Existenzgründerzuschuss unterstützt werden. Dafür stehen pro Jahr bis zu fünf Millionen Euro bereit. Darüber hinaus können Existenzgründer aber prinzipiell auch das gesamte Instrumentarium der Investitions-, Technologie- und Qualifizierungsförderung nutzen, das das Land zur Verfügung stellt.
Die bisherige Entwicklung sei durchaus erfolgreich gewesen, sagte der Wirtschaftsminister. Allerdings muss es uns künftig weniger auf die Zahl, als vielmehr auf die Qualität von Existenzgründungen ankommen, so Wirtschaftsminister Machnig. Wichtig seien vor allem Gründungen in innovativen und Wachstumsbranchen, weil hier die Effekte für Wettbewerbsfähigkeit und qualifizierte Beschäftigung besonders hoch seien. Dafür müsse das Land geeignete Unterstützungsmöglichkeiten entwickeln.
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