Mi, 19:51 Uhr
10.11.2010
Außergewöhnlicher Einsatz
Zu einem der kompliziertesten Einsätze des Jahres wurden die Feuerwehren der Gemeinde Hohenstein in der Nacht zum Montag in den Ortsteil Mackenrode gerufen. In der der Mackenroder Hauptstraße brach eine baufällige Scheune ohne äußere Einflüsse zusammen.
Die stehen gebliebene Giebelwand lehnte gegen ein angrenzendes Gebäude und neigte sich bedrohlich in Richtung des Nachbarn. Der Löschzug Hohenstein mit den Wehren aus Mackenrode, Klettenberg, Liebenrode und Branderode rückte vollständig aus um nötige Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen.
Nach einer ersten Lageerkundung wurde die Ortsfeuerwehr Holbach zur Ausleuchtung der Einsatzstelle mit dem Beleuchtungsanhänger nachalarmiert, diese musste allerdings durch ein Fahrzeug aus Liebenrode abgeholt werden, da sie zur Zeit über kein eigenes Einsatzfahrzeug verfügt. Die räumliche Enge der Einsatzstelle stellte für die eingesetzten Feuerwehren ein erhebliches Problem dar, da es unmöglich war an die Giebelwand heran zu kommen, ohne sich selbst zu gefährden.
Diese Enge auf dem Hinterhof ließ auch keinen Einsatz einer Drehleiter zu. Die Einsatzleitung entschied sich daher, die in der Ortsfeuerwehr Liebenrode stationierte Anhängeleiter zu nutzen. So konnten die Einsatzkräfte ein Stahlseil relativ gefahrlos um den frei stehenden Giebel ziehen und ihn mit Hilfe eines Traktors und der Seilwinde des Gerätekraftwagens aus Liebenrode in Richtung des Schuttkegels ziehen.
Durch den feinfühligen Einsatz der Technik entstand kein Schaden am Nachbarhaus und das Bauteil fiel in die vorgesehene Richtung. Um auch so komplexe Einsätze zu bewältigen zu können hat sich die Zusammenfassung der Wehren im Löschzug Hohenstein zum wiederholten Mal erfolgreich bewährt.
Thomas Evers
Autor: nnzDie stehen gebliebene Giebelwand lehnte gegen ein angrenzendes Gebäude und neigte sich bedrohlich in Richtung des Nachbarn. Der Löschzug Hohenstein mit den Wehren aus Mackenrode, Klettenberg, Liebenrode und Branderode rückte vollständig aus um nötige Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen.
Nach einer ersten Lageerkundung wurde die Ortsfeuerwehr Holbach zur Ausleuchtung der Einsatzstelle mit dem Beleuchtungsanhänger nachalarmiert, diese musste allerdings durch ein Fahrzeug aus Liebenrode abgeholt werden, da sie zur Zeit über kein eigenes Einsatzfahrzeug verfügt. Die räumliche Enge der Einsatzstelle stellte für die eingesetzten Feuerwehren ein erhebliches Problem dar, da es unmöglich war an die Giebelwand heran zu kommen, ohne sich selbst zu gefährden.
Diese Enge auf dem Hinterhof ließ auch keinen Einsatz einer Drehleiter zu. Die Einsatzleitung entschied sich daher, die in der Ortsfeuerwehr Liebenrode stationierte Anhängeleiter zu nutzen. So konnten die Einsatzkräfte ein Stahlseil relativ gefahrlos um den frei stehenden Giebel ziehen und ihn mit Hilfe eines Traktors und der Seilwinde des Gerätekraftwagens aus Liebenrode in Richtung des Schuttkegels ziehen.
Durch den feinfühligen Einsatz der Technik entstand kein Schaden am Nachbarhaus und das Bauteil fiel in die vorgesehene Richtung. Um auch so komplexe Einsätze zu bewältigen zu können hat sich die Zusammenfassung der Wehren im Löschzug Hohenstein zum wiederholten Mal erfolgreich bewährt.
Thomas Evers






