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Di, 13:53 Uhr
09.11.2010

Morgen „Notbremse“ ziehen

Heimische Bundestagsabgeordnete sollen „klimapolitische Notbremse“ ziehen: Die IG BAU hat einen Stopp der Rotstift-Pläne bei der Förderung des CO2 -Gebäudesanierungsprogramms gefordert. Einzelheiten mit einem Klick...


„Noch besteht die Chance, die von der schwarz-gelben Bundesregierung für 2011 geplanten Kürzungen der KfW-Förderprogramme ‚Energieeffizient sanieren’ und ‚Energieeffizient bauen’ rückgängig zu machen. Am morgigen Donnerstag [Hinweis für die Redaktion: Donnerstag, der 11. November 2010] findet die alles entscheidende Sitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses statt. Hier wird das Finanzpaket für 2011 vor der Abstimmung im Bundestag endgültig inhaltlich festgezurrt,“ sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Nordthüringen, Wilfried Grams.

„Das ist für die heimischen Bundestagsabgeordneten von CDU und FDP die umweltpolitische Nagelprobe. Wenn sie es mit dem Klimaschutz ernst meinen, dann müssen sie verhindern, dass die Fördergelder für die energetische Gebäudesanierung im kommenden Jahr gegenüber 2009 halbiert werden – auf dann nicht einmal eine Milliarde Euro“, so Grams. Wenn die Kürzung komme, werde das erhebliche Folgen für die Region haben. Mit weniger Geld und weniger Fördersicherheit gebe es zukünftig zwangsläufig weniger Wohnraummodernisierungen. „Und weniger Aufträge für kleine und mittlere Handwerksbetriebe gefährden letztlich auch bislang sichere Arbeitsplätze in unserer Region“, so Grams.

Der IG BAU-Bezirksvorsitzende rief die heimischen Bundestagsabgeordneten der schwarz-gelben Regierungskoalition zur „klimapolitischen Vernunft“ auf. Er hoffe noch auf die Einsicht und die Einwirkungsmöglichkeiten der heimischen Parlamentarier in Berlin. „Und ich hoffe auf ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem heimischen Handwerk mit seinen Beschäftigten sowie gegenüber den Wohnungs- und Hauseigentümern. Es ist niemanden klar zu machen, warum ein so erfolgreiches Programm zusammengestrichen werden soll.“
Autor: nnz

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