So, 15:31 Uhr
07.11.2010
Peinliche Vorstellung
Innerhalb von vier Wochen traf Wacker Nordhausen auf die Elf des 1. FC Gera 03. Das Pokalspiel wurde bekannterweise im Elfmeterschießen verloren. Wie das Aufeinandertreffen heute endete, das erfahren nnz-Leser kurz nach dem Schlusspfiff.
Im Tor der Nordhäuser stand heute Martin Vopel, Lars Greschke musste seine rote Karte aus dem vergangenen Spiel gegen Arnstadt aussitzen. Kein gutes Omen für die Gastgeber. Dafür stand Robert Kruppa wieder in der Ausgangsformation der Ludwig-Elf. Anders als im Pokalspiel begannen die Gäste aus Ostthüringen eher verhalten.
Doch erst zum Omen. Die erste Chance der Geraer bereitete der Nordhäuser Torhüter vor, dessen Abschuss beim Gegner landete. Der Geraer Franz vergab jedoch kläglich. Da waren acht Minuten gespielt. Drei Minuten später war es Torsten Klaus, der die Nordhäuser Führung auf dem Fuß hatte, allerdings war der Winkel äußerst spitz.
In den nächsten Minuten erarbeiteten sich die Gäste aus Gera die ersten spielerischen Vorteile. Die Wacker-Abwehr steht noch sicher, allerdings gelingt kaum noch ein konstruktiver Spielaufbau. Dann wird nicht konsequent gedeckt und in der 22. Minute zieht Marques Pereira aus 20 Meter trocken ab. Ob der Ball wirklich haltbar war, soll hier nicht kommentiert werden – es steht 0:1 für Gera.
Ab diesen Zeitpunkt kontrollieren die Ostthüringer das Geschehen, die Nordhäuser können nichts zusetzen, weder spielerisch noch kämpferisch. 32 Minuten sind gespielt, die Geraer greifen an, doch weder Pereira noch Franz können Vopel überwinden. Fünf Minuten später ist es erneut Franz, der per Kopf verzieht. Die Gastgeber sind weiter abgetaucht. Kurz vor der Halbzeitpause marschiert Pereira durch die komplette Nordhäuser Abwehr und kann auch noch Vopel überwinden. 0:2 (43.). So geht es in die Kabinen.
Vier Minuten sind in Durchgang Zwei gespielt, da kommt Wacker Nordhäuser endlich mall gefährlich vor das Gästetor. Zählbares springt dabei nicht raus, dafür werden die 375 Zuschauer unruhiger und fordern Auswechslungen auf Nordhäuser Seite. Die Bank hört drauf, Daniel Braun macht sich fertig. Der muss von außen das dritte Tor der Geraer mit ansehen. In der 64. Minute köpft Pereira nach eine straff getretenen Ecke sein drittes Tor. 0:3.
Dann kommt Braun für Adil Boukantar. Zwei Minuten später fällt das 0:4. Diesmal ist es – na? – erneut Pereira, da sind 73. Minuten gespielt und das Gekicke auf Nordhäuser Seite gewinnt mehr und mehr an Peinlichkeit. Bei dem Torschuss hat sich Wacker-Torhüter Vopel verletzt, kann jedoch weiterspielen.
In der 79. Minute fasst sich endlich Kruppa ein Herz und rennt mit dem Ball auf das Geraer Tor zu. Sein Schuss findet das Ziel, 4:1. In der 85. Spielminute rennen vier Geraer auf das Nordhäuser Tor zu, allerdings vergibt Leugoue. Zur Erlösung der Nordhäuser Fans pfiff Schiedsrichter Stollberg aus Mühlhausen pünktlich ab.
Autor: nnzIm Tor der Nordhäuser stand heute Martin Vopel, Lars Greschke musste seine rote Karte aus dem vergangenen Spiel gegen Arnstadt aussitzen. Kein gutes Omen für die Gastgeber. Dafür stand Robert Kruppa wieder in der Ausgangsformation der Ludwig-Elf. Anders als im Pokalspiel begannen die Gäste aus Ostthüringen eher verhalten.
Doch erst zum Omen. Die erste Chance der Geraer bereitete der Nordhäuser Torhüter vor, dessen Abschuss beim Gegner landete. Der Geraer Franz vergab jedoch kläglich. Da waren acht Minuten gespielt. Drei Minuten später war es Torsten Klaus, der die Nordhäuser Führung auf dem Fuß hatte, allerdings war der Winkel äußerst spitz.
In den nächsten Minuten erarbeiteten sich die Gäste aus Gera die ersten spielerischen Vorteile. Die Wacker-Abwehr steht noch sicher, allerdings gelingt kaum noch ein konstruktiver Spielaufbau. Dann wird nicht konsequent gedeckt und in der 22. Minute zieht Marques Pereira aus 20 Meter trocken ab. Ob der Ball wirklich haltbar war, soll hier nicht kommentiert werden – es steht 0:1 für Gera.
Ab diesen Zeitpunkt kontrollieren die Ostthüringer das Geschehen, die Nordhäuser können nichts zusetzen, weder spielerisch noch kämpferisch. 32 Minuten sind gespielt, die Geraer greifen an, doch weder Pereira noch Franz können Vopel überwinden. Fünf Minuten später ist es erneut Franz, der per Kopf verzieht. Die Gastgeber sind weiter abgetaucht. Kurz vor der Halbzeitpause marschiert Pereira durch die komplette Nordhäuser Abwehr und kann auch noch Vopel überwinden. 0:2 (43.). So geht es in die Kabinen.
Vier Minuten sind in Durchgang Zwei gespielt, da kommt Wacker Nordhäuser endlich mall gefährlich vor das Gästetor. Zählbares springt dabei nicht raus, dafür werden die 375 Zuschauer unruhiger und fordern Auswechslungen auf Nordhäuser Seite. Die Bank hört drauf, Daniel Braun macht sich fertig. Der muss von außen das dritte Tor der Geraer mit ansehen. In der 64. Minute köpft Pereira nach eine straff getretenen Ecke sein drittes Tor. 0:3.
Dann kommt Braun für Adil Boukantar. Zwei Minuten später fällt das 0:4. Diesmal ist es – na? – erneut Pereira, da sind 73. Minuten gespielt und das Gekicke auf Nordhäuser Seite gewinnt mehr und mehr an Peinlichkeit. Bei dem Torschuss hat sich Wacker-Torhüter Vopel verletzt, kann jedoch weiterspielen.
In der 79. Minute fasst sich endlich Kruppa ein Herz und rennt mit dem Ball auf das Geraer Tor zu. Sein Schuss findet das Ziel, 4:1. In der 85. Spielminute rennen vier Geraer auf das Nordhäuser Tor zu, allerdings vergibt Leugoue. Zur Erlösung der Nordhäuser Fans pfiff Schiedsrichter Stollberg aus Mühlhausen pünktlich ab.












