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So, 08:59 Uhr
07.11.2010

Jugendarbeit im Fokus

Die diesjährige Herbsttagung der Kreissynode fand am Samstag in den Räumen des St.- Marien Hospitals in Bleicherode statt. Die Delegiertenversammlung, bestehend aus ehrenamtlichen Vertretern der
Kirchengemeinden und hauptamtlichen Mitarbeitern, wurde mit einem Abendmahlsgottesdienst eröffnet. Hier der Bericht von Frank Tuschy...


Die ersten Tagesordnungspunkte drehten sich um die Entlastung für den Kirchenkreis - Haushalt des vergangenen Jahres bzw. um den Beschluss des
Haushaltsplanes für 2011. Hierbei zeigte sich, dass der Kirchenkreis in der Vergangenheit verantwortlich gewirtschaftet hat und sich derzeit finanziell in stabilem Fahrwasser befindet.

Intensiv diskutiert wurde dann beim nachfolgenden Tagesordnungspunkt zum Thema "Jugendkirche". Hierzu waren extra Jugendliche und ein Mitarbeiter aus dem Nachbarkirchenkreis Mühlhausen angereist, um die im dortigen Kirchenkreis schon seid einigen Jahren erfolgreich praktizierte Form der Jugendarbeit vorzustellen. Der Begriff "Jugendkirche" steht in erster Linie für einen regelmäßigen Jugendgottesdienst mit überregionaler Ausstrahlung, in dessen Vorbereitung und Gestaltung Jugendliche stark eingebunden werden.

Prägende Elemente dieser Gottesdienste sind Theater, Popmusik und auch die Verpflegung für die es jeweils eigene Vorbereitungsgruppen gibt. Je nach örtlichen Gegebenheiten kann es langfristig auch wie jetzt in Mühlhausen dazu kommen, eine vorhandene Kirche zu einer "Jugendkirche" umzubauen in den dann jugendgemäße Veranstaltungen und Aktivitäten über die Gottesdienst hinaus ihren Platz finden.

Bisher wurde im Kirchenkreis Südharz versucht, Jugendkreise an möglichst vielen Orten aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Das gelang allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Bei einer Jugendkirche geht es im Gegensatz zur bisherigen Vorgehensweise darum, den jungen Christen in einer "überregionale Jugendgemeinde auf Zeit" eine Heimat und eine Identifikationsmöglichkeit zu geben. Junge Erwachsene die von solch einer positiven Gemeinschaftserfahrung geprägt sind, würden dann früher oder später auch wieder Verantwortung in den örtlichen Kirchengemeinden übernehmen - so die dahinter stehende Hoffnung. Die Synode folgte mit großer Mehrheit einem Antrag, der das Ziel hat eine solche Arbeit im Kirchenkreis in Gang zu setzen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Abstimmung darüber, für welche Projekte im kommenden Jahr in den Gottesdiensten eine Kollekte gesammelt wird. Freuen dürfen sich nach erfolgter Auszählung der Krisen-Interventionsdienst, die ambulante Hospitzarbeit, das Projekt Konfirmandentag, die Suchtberatung der Diakonie, der Matema-Arbeitskreis und der Nothilfefond des Kirchenkreises.

Die Synode endete mit einem Bericht des Superintendenten zur Arbeit des vergangenen Jahres. Pfarrer Michael Bornschein ging dabei insbesondere auf die Frage ein, welche Gewichtung die Sorge um die materiellen Mittel der Kirche haben sollte. Viel entscheidender für die Zukunft der Kirche wird sein, ob sie die geistliche Krise überwindet, in der sie sich unbestrittenermaßen
befindet.

Der Bericht, unter anderem auch mit den Ausführungen zur Lutherdekade, zur Evangelischen Grundschule und zu Fragen der Stellenbesetzung, ist in vollem Wortlaut auf der Homepage des Kirchenkreises nachzulesen unter:
http://www.ev-kirchenkreis-suedharz.de
Autor: nnz

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