Fr, 15:45 Uhr
05.11.2010
Parkanlage gerettet
Immer zu den Nordhäuser Baustofftagen wird der Förderpreis "Landschaften aus zweiter Hand" übergeben. Mit dem Preis werden Renaturierungen gewürdigt. In diesem Jahr nahm den Preis eine Bürgermeisterin aus dem Landkreis Nordhausen in Empfang...
Franka Hitzing bedankt sich bei Egon Primas (li), Ralf Harms, Leiter der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Nordhausen (re) und Horst Huck, welcher vom Netzwerk Redumad maßgeblich im Gesprächskreis Baurohstoffe mitarbeitet, für die Verleihung des Förderpreis. Foto: Agentur Fakt
Für die Sanierung der Parkanlage Königsthal erhielt die Gemeinde Friedrichsthal den Förderpreis Landschaften aus zweiter Hand. In dieser Woche wurde in Nordhausen die Urkunde vom stellvertretendenden Landrat Egon Primas (CDU) an die ehrenamtliche Bürgermeisterin Franka Hitzing übergeben. Damit wurde die Wiederherstellung einer über viele Jahrzehnte in Vergessenheit geratenen Parkanlage gewürdigt, welche seit Juni 2010 wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist.
Dieser Wettbewerb wurde vom Gesprächskreis Baurohstoffe des landkreises Nordhausen ins Leben gerufen und der Preis in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Der 2003 gegründete Gesprächskreis besteht aus vier Vertretern der Industrie und vier amtlichen und nichtamtlichen Repräsentanten wie beispielsweise die Naturschutzbehörde, der Naturschutzbund und der Verein der Ornithologen. Übergeben wurde die Auszeichnung anlässlich des 6. Nordhäuser Baustofftages, welcher vom Unternehmerverband Mineralische Baustoffe UVMB e.V. und dem Innovationsnetzwerk Redumad organisiert wurde.
Der etwa 3.700 Quadratmeter große Park und der darin liegende Teich biete Lebensraum für einen sehr artenreichen Bestand an Pflanzen und Tieren, sagte Anne Dumjahn aus Nordhausen, welche mit der Umsetzung des Projektes beauftragt war. Durch die Sanierung sei eine einvernehmliche Lösung zur gleichzeitigen Nutzung als Naherholungsgebiet gefunden worden.
Im Jahr 2008 sei damit begonnen worden, die vorhandenen großen alten Bäume von Wildwuchs zu befreien und störende Bäume wurden gefällt. Die 1000 Quadratmeter große Wasserfläche wurde entschlammt, neue Wege angelegt sowie Hecken und Frühblüher angepflanzt. Die Gesamtinvestitionskosten betrugen 52.500 Euro wobei 24.800 Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm waren.
Autor: nnzFranka Hitzing bedankt sich bei Egon Primas (li), Ralf Harms, Leiter der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Nordhausen (re) und Horst Huck, welcher vom Netzwerk Redumad maßgeblich im Gesprächskreis Baurohstoffe mitarbeitet, für die Verleihung des Förderpreis. Foto: Agentur Fakt
Für die Sanierung der Parkanlage Königsthal erhielt die Gemeinde Friedrichsthal den Förderpreis Landschaften aus zweiter Hand. In dieser Woche wurde in Nordhausen die Urkunde vom stellvertretendenden Landrat Egon Primas (CDU) an die ehrenamtliche Bürgermeisterin Franka Hitzing übergeben. Damit wurde die Wiederherstellung einer über viele Jahrzehnte in Vergessenheit geratenen Parkanlage gewürdigt, welche seit Juni 2010 wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist.
Dieser Wettbewerb wurde vom Gesprächskreis Baurohstoffe des landkreises Nordhausen ins Leben gerufen und der Preis in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Der 2003 gegründete Gesprächskreis besteht aus vier Vertretern der Industrie und vier amtlichen und nichtamtlichen Repräsentanten wie beispielsweise die Naturschutzbehörde, der Naturschutzbund und der Verein der Ornithologen. Übergeben wurde die Auszeichnung anlässlich des 6. Nordhäuser Baustofftages, welcher vom Unternehmerverband Mineralische Baustoffe UVMB e.V. und dem Innovationsnetzwerk Redumad organisiert wurde.
Der etwa 3.700 Quadratmeter große Park und der darin liegende Teich biete Lebensraum für einen sehr artenreichen Bestand an Pflanzen und Tieren, sagte Anne Dumjahn aus Nordhausen, welche mit der Umsetzung des Projektes beauftragt war. Durch die Sanierung sei eine einvernehmliche Lösung zur gleichzeitigen Nutzung als Naherholungsgebiet gefunden worden.
Im Jahr 2008 sei damit begonnen worden, die vorhandenen großen alten Bäume von Wildwuchs zu befreien und störende Bäume wurden gefällt. Die 1000 Quadratmeter große Wasserfläche wurde entschlammt, neue Wege angelegt sowie Hecken und Frühblüher angepflanzt. Die Gesamtinvestitionskosten betrugen 52.500 Euro wobei 24.800 Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm waren.



