Do, 19:20 Uhr
04.11.2010
Ausgezeichnet
Gestern ehrte die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag wieder Bürger aus allen Teilen des Landes für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste um das Gemeinwohl. Auch aus dem Landkreis Nordhausen waren einige dabei...
Von links: Lothar Koch, Klaus Zeh, Christine Lieberknecht, Erika Hesse, Herbert Weschke und Peter Gerstenberger
71 Thüringerinnen und Thüringer nahmen ihre Auszeichnung im Erfurter Kaisersaal von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring, entgegen. Die Laudationes wurde von dem Stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden, Dr. Klaus Zeh, gehalten.
Das ehrenamtliche Engagement im Freistaat, aber auch in Nordhausen, ist vielfältig, etwa beim Sport, in Gemeinderäten, bei den Freiwilligen Feuerwehren, bei Gericht, oder Ehrenamtliche in der Jugendarbeit und in sozialen Verbänden. Durch die vielen Menschen, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich in allen Bereichen der Zivilgesellschaft mitarbeiten, ist unser Leben vielfältiger und reicher, aber auch menschlicher. Ohne dieses Engagement würde unser Land in vielen Bereichen gar nicht funktionieren. Selbst Politik wäre ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich! - sagte der Nordhäuser Landtagsabgeordnete. Diese Kultur des Miteinanders fördern und ehren wir gern, weil gerade diese, oft im stillen geleistete Arbeit Aufmerksamkeit und Anerkennung verdient, so Zeh weiter.
Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Pfarrer Peter Gerstenbergeraus Nordhausen ausgezeichnet. Zum Jahresende 2009 wurde der Pfarrer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Nicht vergessen ist sein Engagement beim Aufbau der Notfallseelsorge und des Kriseninterventionsteams der Polizeidirektion Nordhausen im Jahre 1997. Er trug maßgeblich dazu bei, damals bestehende Vorurteile zwischen Polizei und Kirche abzubauen. Auch als Mitinitiator der jährlichen "Gedenkgottesdienste für Opfer im Straßenverkehr" bereitete Pfarrer Gerstenberger den konfessionsübergreifenden Gottesdienst vor, der inzwischen zu einer guten Tradition geworden ist.
Ausgezeichnet wird ferner Lothar Koch aus Nordhausen. Der Angelclub Krimderode feiert im nächsten Jahr sein 40-jähriges Bestehen, und Lothar Koch ist eines der Gründungsmitglieder. Außerdem ist er seit 1973 Mitglied im Kreisvorstand des Angelsportvereins Nordhausen e.V. und zuständig für die 50 Mitglieder des Vereins. Für sie organisiert Herr Koch vielfältige Veranstaltungen. Auch das alljährlich stattfindende Fischerfest für diese Region findet seit zehn Jahren unter seiner Regie statt.
Weiterhin ausgezeichnet wurde Erika Hesse aus Niedersachswerfen. Sie arbeitet seit der Wiedervereinigung Deutschlands aktiv im Bund der Vertriebenen im Landkreis Nordhausen mit. Sie gründete 1993 den ersten Ortsverband, dem sie bis heute als Vorsitzende vorsteht. In ihrem jetzigen Heimatort Niedersachswerfen wurde auf Grund ihrer Initiative ein Denkmal errichtet, das an das Leid der Vertreibung erinnert. Ebenso organisiert Frau Hesse Veranstaltungen und Feierlichkeiten, um das Vertriebenenschicksal den nachfolgenden Generationen nahe zu bringen. Sie sucht Kontakt zu den Bürgern und integriert Heimatvertriebene in das Dorfleben.
Der vierte aus dem Landkreis Nordhausen ausgezeichnete ist der Nordhäuser Herbert Weschke. Sein ehrenamtliches Engagement trägt in hohem Maße zur Wahrung und Pflege von ländlichem Brauchtum und Erhalt des Kulturgutes für nachfolgende Generationen bei. Seine aktive Mitarbeit in der 1996 gegründeten Landseniorenvereinigung ist für den ehemaligen Landwirt Ehrensache. Neben Fachvorträgen und verschiedenen Veranstaltungen übernahm Herr Weschke vor drei Jahren den Vorsitz. Seitdem organisiert er das Vereinsleben und ist kompetenter Ansprechpartner für die Belange der Senioren.
Autor: nnzVon links: Lothar Koch, Klaus Zeh, Christine Lieberknecht, Erika Hesse, Herbert Weschke und Peter Gerstenberger
71 Thüringerinnen und Thüringer nahmen ihre Auszeichnung im Erfurter Kaisersaal von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring, entgegen. Die Laudationes wurde von dem Stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden, Dr. Klaus Zeh, gehalten.
Das ehrenamtliche Engagement im Freistaat, aber auch in Nordhausen, ist vielfältig, etwa beim Sport, in Gemeinderäten, bei den Freiwilligen Feuerwehren, bei Gericht, oder Ehrenamtliche in der Jugendarbeit und in sozialen Verbänden. Durch die vielen Menschen, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich in allen Bereichen der Zivilgesellschaft mitarbeiten, ist unser Leben vielfältiger und reicher, aber auch menschlicher. Ohne dieses Engagement würde unser Land in vielen Bereichen gar nicht funktionieren. Selbst Politik wäre ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich! - sagte der Nordhäuser Landtagsabgeordnete. Diese Kultur des Miteinanders fördern und ehren wir gern, weil gerade diese, oft im stillen geleistete Arbeit Aufmerksamkeit und Anerkennung verdient, so Zeh weiter.
Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Pfarrer Peter Gerstenbergeraus Nordhausen ausgezeichnet. Zum Jahresende 2009 wurde der Pfarrer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Nicht vergessen ist sein Engagement beim Aufbau der Notfallseelsorge und des Kriseninterventionsteams der Polizeidirektion Nordhausen im Jahre 1997. Er trug maßgeblich dazu bei, damals bestehende Vorurteile zwischen Polizei und Kirche abzubauen. Auch als Mitinitiator der jährlichen "Gedenkgottesdienste für Opfer im Straßenverkehr" bereitete Pfarrer Gerstenberger den konfessionsübergreifenden Gottesdienst vor, der inzwischen zu einer guten Tradition geworden ist.
Ausgezeichnet wird ferner Lothar Koch aus Nordhausen. Der Angelclub Krimderode feiert im nächsten Jahr sein 40-jähriges Bestehen, und Lothar Koch ist eines der Gründungsmitglieder. Außerdem ist er seit 1973 Mitglied im Kreisvorstand des Angelsportvereins Nordhausen e.V. und zuständig für die 50 Mitglieder des Vereins. Für sie organisiert Herr Koch vielfältige Veranstaltungen. Auch das alljährlich stattfindende Fischerfest für diese Region findet seit zehn Jahren unter seiner Regie statt.
Weiterhin ausgezeichnet wurde Erika Hesse aus Niedersachswerfen. Sie arbeitet seit der Wiedervereinigung Deutschlands aktiv im Bund der Vertriebenen im Landkreis Nordhausen mit. Sie gründete 1993 den ersten Ortsverband, dem sie bis heute als Vorsitzende vorsteht. In ihrem jetzigen Heimatort Niedersachswerfen wurde auf Grund ihrer Initiative ein Denkmal errichtet, das an das Leid der Vertreibung erinnert. Ebenso organisiert Frau Hesse Veranstaltungen und Feierlichkeiten, um das Vertriebenenschicksal den nachfolgenden Generationen nahe zu bringen. Sie sucht Kontakt zu den Bürgern und integriert Heimatvertriebene in das Dorfleben.
Der vierte aus dem Landkreis Nordhausen ausgezeichnete ist der Nordhäuser Herbert Weschke. Sein ehrenamtliches Engagement trägt in hohem Maße zur Wahrung und Pflege von ländlichem Brauchtum und Erhalt des Kulturgutes für nachfolgende Generationen bei. Seine aktive Mitarbeit in der 1996 gegründeten Landseniorenvereinigung ist für den ehemaligen Landwirt Ehrensache. Neben Fachvorträgen und verschiedenen Veranstaltungen übernahm Herr Weschke vor drei Jahren den Vorsitz. Seitdem organisiert er das Vereinsleben und ist kompetenter Ansprechpartner für die Belange der Senioren.


