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Do, 12:24 Uhr
04.11.2010

Erneut 1. FC Gera 03

Innerhalb weniger Wochen hat es Wacker Nordhausen zum dritten Male mit Gera zu tun. Am Sonntag, den 7. November tritt der 1. FC Gera 03 um 13.30 Uhr wieder im Albert-Kuntz-Sportpark an. Der Vorbericht in Ihrer nnz von Klaus Verkouter...

Wieder gegen Gera (Foto: H. Michel) Wieder gegen Gera (Foto: H. Michel)

Am 11.09.10 verlor Wacker bei Wismut Gera mit 0:2. Der 10.10.10 war Pokaltag. Der von Wismut-Anhängern ungeliebte 1. FC Gera 03 schaffte in Nordhausen mit 8:7 nach dem Elfmeterschießen das Weiterkommen im Landespokal und kommt sicher am Sonntag gern wieder in den Südharz zum Punktekampf am 12. Spieltag der Verbandsliga. Schließlich haben die Gäste noch nie in Nordhausen verloren.

Auch die beiden bisherigen Punktspiele sahen die Nulldreier als Sieger. 2006 wurde noch glücklich mit 3:1 gewonnen. Ein Jahr später bezog Wacker mit 1:5 gar eine seiner höchsten Heimniederlagen in der Thüringenliga-Zeit. In dieser Saison eilen die Ostthüringer wieder von Sieg zu Sieg. Nur SCHOTT Jena und Altenburg konnten bei den beiden Unentschieden einigermaßen mit dem 1. FC 03 mithalten.

Die Frage nach dem Favoriten stellt sich angesichts der Leistungskurven beider Teams erst gar nicht. Nur die Frage nach der Höhe der Wacker-Niederlage wird von Fans unterschiedlich beantwortet. Darin liegt die Chance der Nordhäuser. Doch ob die Geraer die Gastgeber wieder so zum Zuge kommen lassen wie im Pokalfight vor vier Wochen, als ein Wacker-Erfolg durchaus möglich gewesen wäre, scheint eher unwahrscheinlich zu sein.

Trotzdem hat jenes Pokalspiel gezeigt, dass bei entsprechender Taktik und Einstellung aller aufgebotenen Akteure auch dieser Gegner nicht unbezwingbar ist. Für Wacker geht es um sehr viel, weil nur mit einem vollen Erfolg kann ein weiteres Verharren in der gefährdeten Zone bzw. das Abrutschen auf einen vorläufigen Abstiegsplatz vermieden werden kann. Denn Arnstadt und Pößneck scheinen stark genug zu sein, ihre Auswärtsaufgaben in Mühlhausen und Neustadt/Orla zu lösen.

Sechs Tage später muss Wacker bei einem weiteren Oberliga-Absteiger Farbe bekennen (Jena). Übrigens Farbe: Einige Wackerspieler scheinen die Herbstfarben Rot und Gelb momentan sehr zu lieben. Sicher ist das Nervenkostüm angesichts der Diskrepanzen zwischen Erwartungshaltung und Spielergebnissen angekratzt. Die vielen Karten sollten nicht nur den Schiedsrichtern in die Schuhe geschoben werden. Am Ende schaden sie (fast) immer irgendwie der eigenen Mannschaft – nicht nur in der offiziellen TFV-Fairnesstabelle, wo Wacker inzwischen den letzten Platz innehat.

So muss nach Stephan Hoffmann und Alexander Töpfer nun Stammtorwart Lars Greschke eine Sperre aussitzen. Der verletzte Abwehrstratege René Taute (Bild, Nr. 7) ist trotzdem optimistisch: „Wenn alle ihr Leistungsvermögen abrufen, kann es durchaus gegen Gera reichen. Natürlich müssen wir wieder umstellen. Martin Vopel muss sich nun beweisen. Ich selbst kann wegen meiner Innenbanddehnung leider noch nicht spielen.“

Gera hat offensichtlich die drohende Insolvenz vom Halse. Die OTZ vom 2. November 2010 schrieb nach einem Gespräch mit der Geraer Vereinsspitze: „Zwar sei der 1. FC Gera 03 auf dem Weg der Besserung, doch die mögliche Abwendung des Insolvenzverfahrens ist nur eine Momentaufnahme. Der Verein braucht neue Sponsoren, muss einen zur Schuldentilgung aufgenommenen Kredit bedienen und Darlehen zurückzahlen. 120 000 Euro mussten die Geraer ‚auf die Schnelle’ aufbringen, um die Pleite abzuwenden.“

Bereits am Sonnabend, den 06.11.2010 reist Wacker II zum ESV Lokomotive Erfurt 1927. Ab 13.30 Uhr kann es dann eigentlich nur heißen, möglichst auf Sieg zu spielen, um den berühmten Knoten zum Platzen zu bringen. Es wird schwer, die Ausbeute der letzten beiden Auswärtsbegegnungen in Siebleben und Weimar (jeweils ein Punkt) noch zu verbessern. Auch die Eisenbahner wollen Punkte einfahren.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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Kommentare
L.J.
04.11.2010, 18:35 Uhr
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