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Mi, 14:26 Uhr
03.11.2010

Gespräch zum guten Tod

Nicht erst seit heute beschäftigt ein Thema viele Menschen: aktive Sterbehilfe. Es gibt dazu sehr kontroverse Meinungen. In Deutschland ist aktive Sterbehilfe verboten. In den Niederlanden ist aktive Sterbehilfe unter bestimmten Bedingungen gestattet. Dazu soll im Nordhäuser Theater diskutiert werden...


Der Autor Wannie de Wijn hat das Thema mit „Der gute Tod“ auf die Bühne gebracht. Die Vorstellungen in den Niederlanden waren restlos ausverkauft. Das Thüringer Landestheater Rudolstadt hat als erstes Theater in Deutschland das Schauspiel aufgegriffen und die deutsche Erstaufführung auf die Bühne gebracht. Am kommenden Freitag werden sich die Rudolstädter damit im Theater Nordhausen dem Publikum vorstellen.

„Der gute Tod“ ist ein ganz besonderes Schauspiel, das aber dem Zuschauer keine Antwort auf dieses sehr sensible Thema aufdrängt. Es zeigt einen kurzen, aber sehr schwierigen Abschnitt im Leben einer niederländischen Familie: den Abend, bevor der todkranke Bernhard Keller freiwillig aus dem Leben scheiden will.

Die Zuschauer erhalten jeweils nach den drei Vorstellungen Gelegenheit zu einem Gespräch im Foyer des Theaters. Daran werden ein Schauspieler der Produktion und kompetente Gesprächspartner, die beruflich mit dem Thema zu tun haben, teilnehmen. Gesprächspartner am 5. November sind Elisabeth Alpers-von Biela und Wolf-Johannes von Biela, beide Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Blasii/Altendorf Nordhausen, am 13. November ist Gabriele Lipski, Seelsorgerin im Südharzkrankenhaus und Vorsitzende des Hospizverein Nordhausen zu Gast und am 26. November nehmen Dr. Heike und Dr. Jens Büntzel, beide Palliativmediziner im Südharzkrankenhaus Nordhausen, daran teil.

Moderiert werden die Abende von Chefdramaturgin Anja Eisner oder Intendant Lars Tietje.
Autor: nnz/kn

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Kommentare
Seelsorge
04.11.2010, 08:26 Uhr
Gespräch zum guten Tod
Sehr gerne möchte ich das Theaterstück "der gute Tod" als Gesprächspartberin begleiten. Das Thema liegt mir am Herzen und scheint mir sehr eindrücklich und berührend bei den angekündigten Theaterabenden umgesetzt zu sein.

Ich möchte in diesem Kommentar aber korrigierend darauf aufmerksam machen, dass ich nicht mehr als Vorsitzende des Hospizvereines tätig bin. Der Vorstandsvorsitzende des Hospizvereines ist seit über einem Jahr mit großem Einsatz Maik Laschek.

Gabriele Lipski
Krankenhausseelsorgerin
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