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Mi, 11:59 Uhr
03.11.2010

nnz-Forum: Jetzt in der Aue?

Erst in Bleicherode, nun in der Goldenen Aue. So könnte man die Geschichte der Standortsuche für ein Asphaltmischwerk beschreiben. Jetzt macht eine Bürgerinitiative aufmerksam...


Drei Standorte für das umstrittene Asphaltmischwerk der Fa. Papenburg, das zum Jahresende seine Betriebsgenehmigung im Heilbad Heiligenstadt verliert, sollen im Gespräch sein. Öffentlichkeitswirksam wirbt der Bürgermeister der Stadt Bleicherode, vollkommen unverständlicherweise, für die Ansiedlung dieses extrem hoch umweltbelastenden Betriebes. Nach eingehender Prüfung hat sich Friedland verständlicherweise gegen die Ansiedlung und für den Schutz von Umwelt und Menschen ausgesprochen.

Und der Dritte ins Visier genommene Standort könnte das geplante Industriegebiet in der Goldenen Aue sein. Der BI sind zum wiederholten Male Informationen bekannt geworden, wonach sich die Papenburg AG auch für eine Fläche in der Goldene Aue interessiere. Da hier die LEG involviert ist, würde es die BI nicht wundern, wenn hier Überlegungen greifen würden, endlich Jemanden zu haben, der eine Fläche in dem bis dato von Investoren geschmähten Gebiet belegen wolle.

Logistisch wäre es für das Unternehmen wohl ein Schachzug der sich lohnen könnte, denn das Bitumen käme aus Leuna, der als Gefahrgut eingestufte Braunkohlenstaub zur Befeuerung der Anlage aus der Lausitz und die Investitionszuschüsse aus der EU. Sollte es wirklich Überlegungen seitens der Stadt Nordhausen oder der LEG Thüringen geben, über eine Ansiedlungsgenehmigung eines derart umweltschädlichen Betriebes nachzudenken, wird sich der Widerstand sicherlich nicht nur auf die BI beschränken, sondern werden wohl alle Bürger der Goldenen Aue und Nordhausens massiv gegen dieses Vorhaben vorgehen.

Um hier endgültige Informationssicherheit zu haben, hat sich die BI schriftlich an die LEG und die Stadt Nordhausen mit der Bitte gewandt, Auskunft zu erteilen ob seitens eines Unternehmens der Papenburg AG eine Ansiedlungsanfrage für ein Asphaltmischwerk in der Goldene Aue eingegangen ist. Sobald der BI eine Antwort vorliegt, wird sie die Öffentlichkeit umgehend informieren.
Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue

Anmerkung der Redaktion: Auf Anfrage im Nordhäuser Rathaus erklärte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU), dass es seitens des Unternehmens keine Anfrage zur Ansiedlung im künftigen Industriegebiet in der Goldenen Aue gebe. Dort sei noch nicht einmal mit den notwendigen Erschließungsarbeiten begonnen worden. Gegenwärtig finden dort archäologische Untersuchungen statt.
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Peppone
03.11.2010, 13:32 Uhr
Gut gemacht BI.
Man merkt, dass bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit schon immer die sachliche und fachliche Recherche im Vordergrund stand! Für das mitgelieferte kostenlose Logistik- und Ausweichkonzept sollte sich die Papenburg AG in aller Form bei der BI Rettung der Goldenen Aue bedanken. ;-)
Totofino
03.11.2010, 19:53 Uhr
Seid wachsam !
Liebe BI "Goldene Aue" seid wachsam, fest steht, dass das Industriegebiet nun endlich besiedelt werden soll.
Auch OB Frau Rinke hofft, dass dort im nächsten Jahr begonnen wird, EU Fördermittel stehen wohl zur Verfügung.

Für unsere Region sind Arbeitsplätze immens wichtig, aber es sollte immer Umwelt- und Umfeldverträglich und mit den Anwohnern rechtzeitig abgestimmt werden.

MfG aus Sundhausen
Peppone
03.11.2010, 23:20 Uhr
Zur Information,
die BI Rettung der Goldenen Aue ist mehr oder weniger ein one-man Geschäft. Nicht zu vergleichen mit der breiten BI in Sundhausen. Das geplante Industriegebiet Goldene Aue liegt viele hundert Meter von Wohnbebauung entfernt.

Diese BI tritt immer nur dann in Erscheinung, wenn irgend jemand eine Ansiedlung, egal welche, dort plant oder vermeintlich planen könnte. Dabei spielt es keine Rolle, worum es überhaupt geht.

Die BI Rettung der Goldenen Aue ist ein Negativbeispiel für gerechtfertigte Umwelt- und Sozialpolitik. Diese BI ist grundsätzlich gegen alles! Und das seit nunmehr fünfzehn Jahren.

Wenn das Schule macht, darf in diesem Lande nichts mehr aufgebaut werden. Mein erster Kommentar bezog sich deshalb ironisch auf die haltlosen Behauptungen dieser one-man BI. Es wurde im Beitrag wieder etwas in den Raum gestellt, was ganz einfach nicht stimmt.

Diese BI arbeitet seit fünfzehn Jahren mit verbreiteter Angst und Unwahrheit, ohne sebst persönlich betroffen zu sein! Auf solch eine BI kann das Land m. E. gut verzichten!
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