Di, 15:33 Uhr
02.11.2010
Der etwas andere Blick hinter die Kulissen
Was ist Ballett? Die Leiterin des Jungen Theaters, Bianca Sue Henne, suchte am Montagvormittag im vollbesetzten Zuschauerraum des Theaters Nordhausen Antwort auf diese Frage. Rund 350 Schülerinnen und Schüler, dazu noch einige Erwachsene hatten sich zur BallettWerkstatt Cinderella eingefunden.
Das Junge Theater bietet im Verlauf der Spielzeit mehrere Werkstätten an. Sie dienen dazu, interessierte Theaterbesucher mit dem jeweiligen Stück oder Konzert vertraut zu machen und einen etwas anderen Blick hinter die Kulissen zu gewähren.
Vor der BallettWerkstatt zum Ballett Cinderella hatten die Zuschauer Gelegenheit, sich ein öffentliches Training anzusehen, das von Paul Zeplichal geleitet und von Nivia Hillerin-Filges am Klavier begleitet wurde. Im ersten Teil der sich anschließenden BallettWerkstatt klärten Intendant Lars Tietje und Bianca Sue Henne einige Fragen das Ballett betreffend und hatten sich dazu kompetente Gäste eingeladen, wie Ballettdirektorin Jutta Ebnother, die Cinderella choreographiert hat, und einige Tänzerinnen und Tänzer.
Erstmals konnte das Publikum von seinen Plätzen aus auch beobachten, wie das Loh-Orchester im Orchestergraben spielt. Möglich war das durch eine Videoübertragung von Tonmeister Matthias Bormann, die an die vom Zuschauerraum sichtbare Seitenwand der Vorbühne projiziert wurde. Musikalische Erklärungen gab Generalmusikdirektor Markus L. Frank zur Musik, die Sergej Prokofjew für Cinderella, einem der beliebtesten Märchenballette, geschrieben hat. Markus L. Frank verstand es auch sehr gut, die jungen Zuschauer mit einzubeziehen.
Nach dem theoretischen Teil waren die Schülerinnen und Schüler schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der BallettWerkstatt, in dem sie einen kompletten halbstündigen Ausschnitt aus der Vorstellung anschauen konnten.
Die nächste Werkstatt des Jungen Theaters widmet sich der klassischen Musik und findet am 27. Januar 2011 als OrchesterWerkstatt im Haus der Kunst in Sondershausen und am 22. Februar 2011 im Theater Nordhausen mit dem Loh-Orchester statt. Auf dem Programm steht dann die Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky.
Foto aus Cinderella: Tilmann Graner
Autor: nnzDas Junge Theater bietet im Verlauf der Spielzeit mehrere Werkstätten an. Sie dienen dazu, interessierte Theaterbesucher mit dem jeweiligen Stück oder Konzert vertraut zu machen und einen etwas anderen Blick hinter die Kulissen zu gewähren.
Vor der BallettWerkstatt zum Ballett Cinderella hatten die Zuschauer Gelegenheit, sich ein öffentliches Training anzusehen, das von Paul Zeplichal geleitet und von Nivia Hillerin-Filges am Klavier begleitet wurde. Im ersten Teil der sich anschließenden BallettWerkstatt klärten Intendant Lars Tietje und Bianca Sue Henne einige Fragen das Ballett betreffend und hatten sich dazu kompetente Gäste eingeladen, wie Ballettdirektorin Jutta Ebnother, die Cinderella choreographiert hat, und einige Tänzerinnen und Tänzer.
Erstmals konnte das Publikum von seinen Plätzen aus auch beobachten, wie das Loh-Orchester im Orchestergraben spielt. Möglich war das durch eine Videoübertragung von Tonmeister Matthias Bormann, die an die vom Zuschauerraum sichtbare Seitenwand der Vorbühne projiziert wurde. Musikalische Erklärungen gab Generalmusikdirektor Markus L. Frank zur Musik, die Sergej Prokofjew für Cinderella, einem der beliebtesten Märchenballette, geschrieben hat. Markus L. Frank verstand es auch sehr gut, die jungen Zuschauer mit einzubeziehen.
Nach dem theoretischen Teil waren die Schülerinnen und Schüler schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der BallettWerkstatt, in dem sie einen kompletten halbstündigen Ausschnitt aus der Vorstellung anschauen konnten.
Die nächste Werkstatt des Jungen Theaters widmet sich der klassischen Musik und findet am 27. Januar 2011 als OrchesterWerkstatt im Haus der Kunst in Sondershausen und am 22. Februar 2011 im Theater Nordhausen mit dem Loh-Orchester statt. Auf dem Programm steht dann die Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky.
Foto aus Cinderella: Tilmann Graner


