Di, 12:24 Uhr
11.03.2003
Nordhäuser SPD ist offline
Nordhausen (nnz). Der Internet als Informationsplattform ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Das dachten sich auch die etablierten Parteien und sind multimedial präsent. Was bundesweit schon beachtliche Ausmaße angenommen hat, das lässt im lokalen Bereich zu wünschen übrig. Vor allem bei der SPD.
Während man die Liberalen in der Stadt und im Landkreis Nordhausen lediglich über die Homepage des Landesverbandes erreicht, gestalten CDU, SPD und PDS ihre Angebote im Netz sehr lokal.
Bei PDS hat man sofort alle wichtigen Seiten in einem Blick. Ähnlich sieht es bei der CDU aus. Nur scheint hier noch das Wahlkampf-Outfit nachhaltig zu wirken. Die Seiten sind überholungsbedürftig. Das gibt auch Kreisgeschäftsführer Maik Schröter unumwunden zu. Doch die Christdemokraten sind auf dem besten Weg, mit einer neuen Internetpräsenz den anderen Parteien den multimedialen Rang abzulaufen. nnz konnte sich die verborgenen Seiten schon einmal vorab ansehen. Klare Struktur, dezenter Aufbau, alle wichtigen Infos, bis hin zu den privat-dienstlichen Websites der Akteure ist dort alles untergebracht.
Will man sich als informationshungriger Nutzer bei der Nordhäuser SPD einklicken, dann erscheint dort folgendes Bild auf dem Monitor. Das ist nicht nur indiskutabel, sondern vielleicht auch als parteischädigendes Webverhalten zu werten. Unbefangene Nutzer könnten leicht den Eindruck gewinnen, die SPD verheimliche der außerparteilichen Welt etwas, und dazu noch im Internet, der eigentlich offensten Kommunikationsplattform. Offenbar auf dem falschen Fuß erwischt zeigte sich Ortsvorsitzender Andreas Wieninger. Er wusste sich keinen Rat, kannte vermutlich selbst die richtige Adresse nicht.
Bleibt anzumerken, dass die Genossen hier schleunigst etwas tun sollten. Während andere Parteien allen Menschen Zugang zu ihren Seiten gewähren, muß man bei der Nordhäuser SPD schon sein Passwort kennen...
Autor: nnzWährend man die Liberalen in der Stadt und im Landkreis Nordhausen lediglich über die Homepage des Landesverbandes erreicht, gestalten CDU, SPD und PDS ihre Angebote im Netz sehr lokal.
Bei PDS hat man sofort alle wichtigen Seiten in einem Blick. Ähnlich sieht es bei der CDU aus. Nur scheint hier noch das Wahlkampf-Outfit nachhaltig zu wirken. Die Seiten sind überholungsbedürftig. Das gibt auch Kreisgeschäftsführer Maik Schröter unumwunden zu. Doch die Christdemokraten sind auf dem besten Weg, mit einer neuen Internetpräsenz den anderen Parteien den multimedialen Rang abzulaufen. nnz konnte sich die verborgenen Seiten schon einmal vorab ansehen. Klare Struktur, dezenter Aufbau, alle wichtigen Infos, bis hin zu den privat-dienstlichen Websites der Akteure ist dort alles untergebracht.
Will man sich als informationshungriger Nutzer bei der Nordhäuser SPD einklicken, dann erscheint dort folgendes Bild auf dem Monitor. Das ist nicht nur indiskutabel, sondern vielleicht auch als parteischädigendes Webverhalten zu werten. Unbefangene Nutzer könnten leicht den Eindruck gewinnen, die SPD verheimliche der außerparteilichen Welt etwas, und dazu noch im Internet, der eigentlich offensten Kommunikationsplattform. Offenbar auf dem falschen Fuß erwischt zeigte sich Ortsvorsitzender Andreas Wieninger. Er wusste sich keinen Rat, kannte vermutlich selbst die richtige Adresse nicht.
Bleibt anzumerken, dass die Genossen hier schleunigst etwas tun sollten. Während andere Parteien allen Menschen Zugang zu ihren Seiten gewähren, muß man bei der Nordhäuser SPD schon sein Passwort kennen...

