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Di, 13:33 Uhr
02.11.2010

Erfolgreich zugeschlagen

Mit einer Festnahme von zwei Rumänen (27 und 31 Jahre) klärte das Landeskriminalamt Thüringen (TLKA) eine bundesweite Serie von Skimmingfällen auf. Hier die Einzelheiten der Aktion...


In der Nacht vom Freitag zu Samstag vergangener Woche wurden die beiden Tatverdächtigen in Erfurt durch das LKA auf frischer Tat festgenommen. Sie waren gerade dabei, einen Geldautomaten zu manipulieren, um Daten von EC- oder Kreditkarten auszulesen. Vom Zugriff durch das SEK waren beide völlig überrascht. Gegen sie wurde durch das Amtsgericht Erfurt Haftbefehl erlassen. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt wegen des Versuchs der Ausspähung von Daten und wegen des Versuchs der Fälschung und des Gebrauchs von gefälschten Zahlkarten.

Der Präsident des TLKA, Werner Jakstat, sagte dazu: „Mit den nun sichergestellten Beweismitteln können Erkenntnisse über den aktuellsten Stand der täterseitig genutzten Technik erlangt werden. Dieses Wissen wird bei der Bekämpfung des Phänomens Skimming äußerst hilfreich sein.“

Ausgangspunkt des Verfahrens war die Feststellung, dass sich Skimmingvorfälle in Erfurt häuften. Das LKA zog daraufhin vor mehreren Wochen die Ermittlungen an sich. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die beiden Tatverdächtigen Teil einer Bande sind, die in Rumänien vermutet wird. Ihr können zum gegenwärtigen Zeitpunkt rund 1.000 Abhebungen von Konten nachgewiesen werden. Der Schaden beläuft sich, soweit derzeit bekannt auf mindestens 500.000 Euro.

Die Präventionstipps der Polizei:

Zum Thema Zahlungskartenbetrug hat das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) ein Faltblatt „Vorsicht `Karten-Tricks`!“ herausgebracht. Hier werden zahlreiche Empfehlungen zum Schutz vor Kartenverlust und Skimming gegeben. Diese und viele weitere Informationen zu zahlreichen Präventionsthemen sind im Internet unter www.polizei-beratung.de zu finden.
Autor: nnz

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