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Di, 12:53 Uhr
02.11.2010

Besuch im Nordhäuser Theater

In Deutschland wird aktuell viel über Migration und Integration geredet und diskutiert. In der nnz schildern Frauen und Männer aus anderen Ländern ihre Erfahrungen. Inna Ljubischin macht den Anfang...


Inna Ljubuschin (Foto: KVHS) Inna Ljubuschin (Foto: KVHS) Ich möchte eine kurze Geschichte erzählen über meinen ersten Ausflug in unser Stadttheater. Ich wohne schon fünf Jahre in Deutschland. Derzeit besuche ich einen Sprachkurs an der Volkshochschule, wo ich auch ein Berufspraktikum mache. Das ist eine sehr interessante Schule, wo jeder Migrant viele nützliche Information bekommen kann. Für uns gibt es hier viele interessante Programme.

So haben wir gestern unser Theater besucht. Die Vorstellung heißt „Cinderella“. Das war mein erster Theaterbesuch in Deutschland. Ich glaube für andere Kursteilnehmer auch. Mein Kulturleben ist hier nicht so gefüllt, weil ich keine Möglichkeiten habe, teure Auftritte zu besuchen. Und ich möchte ehrlich sagen, ich habe auch Angst, öffentliche Plätze zu besuchen, und nicht alle verstehen (Kino, Theater…).

Aber jetzt finde ich meine Situation gut, weil ich jeden Tag Kontakt zu deutschen Leuten in meinem Praktikum habe. So kann ich mein Deutsch verbessern. Der Theaterbesuch zeigt mir, dass ich keine Angst haben muss, und ein erfülltes Leben haben kann. Das Ballett von Sergej Prokofjew war bekannt für mich. Vor der Vorstellung hat uns ein Moderator viel erzählt, z. B. was ist das Ballett und wie funktioniert die Arbeit. Ich habe so viele neue Wörter gehört, aber alles verstanden.

Kunst kann jeder Mensch ohne Sprache verstehen! Ich war begeistert von diesem Theaterbesuch, am Abend habe ich meinen Verwandten und Freunden alles erzählt.
Inna Ljubuschin
Autor: nnz

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