Mi, 15:04 Uhr
17.01.2001
Neuer Verband nimmt morgen seine Arbeit auf
Nordhausen (nnz). Morgen beginnt die Arbeit für den neuen Gewässerunterhaltungsverband "Harzvorland". In diesem Verband schlossen sich die Stadt Nordhausen und die Gemeinde Urbach zusammen. Beide Kommunen sind durch den Krummbach mit einander verbunden. Das Motiv der Verbandsgründung liegt vor allem in der Förderung solcher Strukturen seitens des Landes Thüringen.
Im Verbandsgebiet ist man nun für die Pflege und Unterhaltung von 134 Kilometer Gewässer II. Ordnung, wie Salza oder Mühlgraben, verantwortlich. Die Stadt Nordhausen verfügt in diesem Bereich bereits über durchaus positive Erfahrungen, wie Steffen Meyer vom städtischen Umweltamt der nnz bestätigte. Seit 1994 wurde über eine Million Mark in die Unterhaltung der Gewässer investiert. Prägnantestes Beispiel hierfür ist die Renaturierung des Rössingsbaches in Nordhausen Ost. In den Jahren 1996/97 wurde der Bach aus seinen "Rohrzwangslauf" befreit und in ein natürliches Bett verlegt.
Bereits im vergangenen Jahr wurden die ersten Fördermittel für den Verband beantragt. Hier konnten die Verantwortlichen vor allem auf die fachliche Unterstützung des Staatlichen Umweltamtes Sondershausen in Person von Dr. Hintermeyer vertrauen. Neben den finanziellen Mitteln aus den Kommunen Urbach und Nordhausen sollen die Fördermittel der Anschubfinanzierung dienen. Erste gemeinsame Projekte werden in Steigerthal und Steinbrücken realisiert. So sollen am Faulen Graben in Steinbrücken das Gefälle bearbeitet und der Versandung entgegengewirkt werden.
In den kommenden Tagen und Wochen soll ein Pflegeplan erstellt und die Investitionen vorbereitet werden. Die Betriebsführung wird durch das Umweltamt der Stadtverwaltung übernommen, so kann der neue Verband überaus effizient arbeiten, da keine zusätzlichen Kosten entstehen. Bei der Vorbereitung der Verbandsgründung wurden die beiden Kommunen durch die Rechtsaufsicht des Landratsamtes und den Wasserverband Nordhausen begleitend unterstützt.
Autor: nnzIm Verbandsgebiet ist man nun für die Pflege und Unterhaltung von 134 Kilometer Gewässer II. Ordnung, wie Salza oder Mühlgraben, verantwortlich. Die Stadt Nordhausen verfügt in diesem Bereich bereits über durchaus positive Erfahrungen, wie Steffen Meyer vom städtischen Umweltamt der nnz bestätigte. Seit 1994 wurde über eine Million Mark in die Unterhaltung der Gewässer investiert. Prägnantestes Beispiel hierfür ist die Renaturierung des Rössingsbaches in Nordhausen Ost. In den Jahren 1996/97 wurde der Bach aus seinen "Rohrzwangslauf" befreit und in ein natürliches Bett verlegt.
Bereits im vergangenen Jahr wurden die ersten Fördermittel für den Verband beantragt. Hier konnten die Verantwortlichen vor allem auf die fachliche Unterstützung des Staatlichen Umweltamtes Sondershausen in Person von Dr. Hintermeyer vertrauen. Neben den finanziellen Mitteln aus den Kommunen Urbach und Nordhausen sollen die Fördermittel der Anschubfinanzierung dienen. Erste gemeinsame Projekte werden in Steigerthal und Steinbrücken realisiert. So sollen am Faulen Graben in Steinbrücken das Gefälle bearbeitet und der Versandung entgegengewirkt werden.
In den kommenden Tagen und Wochen soll ein Pflegeplan erstellt und die Investitionen vorbereitet werden. Die Betriebsführung wird durch das Umweltamt der Stadtverwaltung übernommen, so kann der neue Verband überaus effizient arbeiten, da keine zusätzlichen Kosten entstehen. Bei der Vorbereitung der Verbandsgründung wurden die beiden Kommunen durch die Rechtsaufsicht des Landratsamtes und den Wasserverband Nordhausen begleitend unterstützt.

