Di, 11:24 Uhr
25.02.2003
Schlußlicht beim Export
Nordhausen (nnz). Der Industrie in Thüringen hat eine wechselvolle Entwicklung in den zurückliegenden elf Jahren hinter sich. Betrachtet man die Umsätze, so ist die Stadt Eisenach eindeutig Spitzenreiter. Wie aber sieht es im Landkreis Nordhausen aus. nnz hat nachgefragt.
Die Zahl der Industrieunternehmen im Landkreis Nordhausen erhöhte sich von 1991 bis 2002 von 44 auf 58. Im gleichen Zeitraum ging allerdings die Zahl der Beschäftigten von 11.235 auf 4.597 zurück, macht aktuell je Unternehmen 79 Mitarbeiter. Dadurch bedingt stiegt der Umsatz je Beschäftigten von rund 56.000 Euro (1991) auf fast 160.000 Euro (2002) an. Für diejenigen, die in dieser Zeit beschäftigt waren erhöhte sich der Durchschnittslohn von 9.000 Euro auf etwa 23.500 Euro. Hinsichtlich der Exportquote ist der Landkreis Schlußlicht in Nordthüringen. Die Quote lag im vergangenen Jahr bei 9,8 Prozent. Spitzenreiter aus Nordthüringer Sicht ist der Kyffhäuserkreis mit 22,3 Prozent.
Und hier die Zahlen für Thüringen im Überblick:
Im Jahr 2002 erzielten die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten in Thüringen insgesamt einen Umsatz von 20,2 Milliarden Euro. Die höchsten Umsätze wurden in der Stadt Eisenach (2,0 Milliarden Euro), im Landkreis Sömmerda (1,8 Milliarden Euro) und im Wartburgkreis (1,5 Milliarden Euro) ermittelt. Die niedrigsten Umsätze waren in den kreisfreien Städten Weimar (342 Millionen Euro), Suhl (237 Millionen Euro) und Gera (214 Millionen Euro) festzustellen.
Nach wie vor werden die Umsätze in der Thüringer Industrie maßgeblich durch die Lieferungen in das Ausland bestimmt. Betrug 1991 der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) im Jahresdurchschnitt noch 16,2 Prozent, so erhöhte er sich bis zum Jahr 2002 auf 25,3 Prozent. Hohe Exportquoten erreichten die Stadt Jena (48,6 Prozent), der Saale-Orla-Kreis (30,5 Prozent) und der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (27,6 Prozent). Die niedrigsten Exportquoten hatten die Stadt Weimar (7,8 Prozent), der Landkreis Altenburger Land (9,0 Prozent) und die Stadt Suhl (9,1 Prozent).
Im Monatsdurchschnitt des Jahres 2002 waren in den Thüringer Industriebetrieben 139 387 Beschäftigte tätig. Spitzenreiter bei der Industriebeschäftigung war der Wartburgkreis mit 12 070 Personen, der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 10 638 Personen und der Landkreis Gotha mit 9 554 Personen. Eine niedrige Beschäftigtenzahl wiesen die Stadt Suhl mit 1 237 Personen, die Stadt Weimar mit 2 333 Personen und die Stadt Gera mit 2 586 Personen aus.
Die Umsatzproduktivität lag in Thüringen im Jahr 2002 bei 145.000 Euro je Beschäftigten. Die höchste Produktivität wurde im Landkreis Sömmerda mit 446.000 Euro erzielt, gefolgt von der Stadt Eisenach mit 320.000 Euro und dem Landkreis Nordhausen mit 160.000 Euro. Die geringsten Umsätze je Beschäftigten wurden in der Stadt Gera mit 83.000 Euro, im Landkreis Sonneberg mit 95.000 Euro sowie im Kyffhäuserkreis mit 101.000 Euro ermittelt.
Autor: nnzDie Zahl der Industrieunternehmen im Landkreis Nordhausen erhöhte sich von 1991 bis 2002 von 44 auf 58. Im gleichen Zeitraum ging allerdings die Zahl der Beschäftigten von 11.235 auf 4.597 zurück, macht aktuell je Unternehmen 79 Mitarbeiter. Dadurch bedingt stiegt der Umsatz je Beschäftigten von rund 56.000 Euro (1991) auf fast 160.000 Euro (2002) an. Für diejenigen, die in dieser Zeit beschäftigt waren erhöhte sich der Durchschnittslohn von 9.000 Euro auf etwa 23.500 Euro. Hinsichtlich der Exportquote ist der Landkreis Schlußlicht in Nordthüringen. Die Quote lag im vergangenen Jahr bei 9,8 Prozent. Spitzenreiter aus Nordthüringer Sicht ist der Kyffhäuserkreis mit 22,3 Prozent.
Und hier die Zahlen für Thüringen im Überblick:
Im Jahr 2002 erzielten die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten in Thüringen insgesamt einen Umsatz von 20,2 Milliarden Euro. Die höchsten Umsätze wurden in der Stadt Eisenach (2,0 Milliarden Euro), im Landkreis Sömmerda (1,8 Milliarden Euro) und im Wartburgkreis (1,5 Milliarden Euro) ermittelt. Die niedrigsten Umsätze waren in den kreisfreien Städten Weimar (342 Millionen Euro), Suhl (237 Millionen Euro) und Gera (214 Millionen Euro) festzustellen.
Nach wie vor werden die Umsätze in der Thüringer Industrie maßgeblich durch die Lieferungen in das Ausland bestimmt. Betrug 1991 der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) im Jahresdurchschnitt noch 16,2 Prozent, so erhöhte er sich bis zum Jahr 2002 auf 25,3 Prozent. Hohe Exportquoten erreichten die Stadt Jena (48,6 Prozent), der Saale-Orla-Kreis (30,5 Prozent) und der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (27,6 Prozent). Die niedrigsten Exportquoten hatten die Stadt Weimar (7,8 Prozent), der Landkreis Altenburger Land (9,0 Prozent) und die Stadt Suhl (9,1 Prozent).
Im Monatsdurchschnitt des Jahres 2002 waren in den Thüringer Industriebetrieben 139 387 Beschäftigte tätig. Spitzenreiter bei der Industriebeschäftigung war der Wartburgkreis mit 12 070 Personen, der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 10 638 Personen und der Landkreis Gotha mit 9 554 Personen. Eine niedrige Beschäftigtenzahl wiesen die Stadt Suhl mit 1 237 Personen, die Stadt Weimar mit 2 333 Personen und die Stadt Gera mit 2 586 Personen aus.
Die Umsatzproduktivität lag in Thüringen im Jahr 2002 bei 145.000 Euro je Beschäftigten. Die höchste Produktivität wurde im Landkreis Sömmerda mit 446.000 Euro erzielt, gefolgt von der Stadt Eisenach mit 320.000 Euro und dem Landkreis Nordhausen mit 160.000 Euro. Die geringsten Umsätze je Beschäftigten wurden in der Stadt Gera mit 83.000 Euro, im Landkreis Sonneberg mit 95.000 Euro sowie im Kyffhäuserkreis mit 101.000 Euro ermittelt.


