Mo, 12:38 Uhr
24.02.2003
Dioxin in Nordthüringen?
Nordhausen (nnz). Über die jüngsten Entwicklungen in der Thüringer Landwirtschaft hat sich die nnz heute mit CDU-Landtagsabgeordneten Egon Primas unterhalten. Sind auch landwirtschaftliche Betriebe in der Nordhäuser Region betroffen, wollte die nnz wissen?
Der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses im Thüringer Landtag konnte zumindest bei dieser Frage Entwarnung geben. Dafür ging Primas indirekt mit dem verursachenden Betrieb bei Apolda hart ins Gericht. Wir müssen feststellen, dass man seitens der staatlichen Kontrollinstanzen kriminelle Energie niemals ausschließen kann. Ich appelliere deshalb an alle anderen Futtermittelproduzenten, ihre Eigenkontrollen noch strenger durchzuführen, so Primas im nnz-Gespräch.
Als Ausschussvorsitzender erwartet Egon Primas, dass weitere Kontrollergebnisse noch in dieser Woche vorliegen werden. Dabei sollten auch die Fragen nach der Zertifizierung der Anlage und der betriebsinternen Gütekontrolle eindeutig beantwortet werden. Für das Land Thüringen sei der entstandene Imageschaden verheerend. Das Kaufverhalten sei bei den Verbrauchern zwar nicht beeinträchtigt worden, dennoch könnten die Langzeitschäden für die Landwirtschaft des Freistaates jetzt noch nicht abgeschätzt werden.
Gefragt seien in erster Linie die Hersteller von Futtermitteln. Sie müßten das technische Niveau ihrer Anlage kontinuierlich auf den Prüfstand stellen. Außerdem müssten die Anlagen in der Lage sein, bei technischen und technologischen Störungen sofort abgeschaltet zu werden. Letztlich könne in dieser Beziehung die Politik nur reagieren.
Autor: nnzDer Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses im Thüringer Landtag konnte zumindest bei dieser Frage Entwarnung geben. Dafür ging Primas indirekt mit dem verursachenden Betrieb bei Apolda hart ins Gericht. Wir müssen feststellen, dass man seitens der staatlichen Kontrollinstanzen kriminelle Energie niemals ausschließen kann. Ich appelliere deshalb an alle anderen Futtermittelproduzenten, ihre Eigenkontrollen noch strenger durchzuführen, so Primas im nnz-Gespräch.
Als Ausschussvorsitzender erwartet Egon Primas, dass weitere Kontrollergebnisse noch in dieser Woche vorliegen werden. Dabei sollten auch die Fragen nach der Zertifizierung der Anlage und der betriebsinternen Gütekontrolle eindeutig beantwortet werden. Für das Land Thüringen sei der entstandene Imageschaden verheerend. Das Kaufverhalten sei bei den Verbrauchern zwar nicht beeinträchtigt worden, dennoch könnten die Langzeitschäden für die Landwirtschaft des Freistaates jetzt noch nicht abgeschätzt werden.
Gefragt seien in erster Linie die Hersteller von Futtermitteln. Sie müßten das technische Niveau ihrer Anlage kontinuierlich auf den Prüfstand stellen. Außerdem müssten die Anlagen in der Lage sein, bei technischen und technologischen Störungen sofort abgeschaltet zu werden. Letztlich könne in dieser Beziehung die Politik nur reagieren.

