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Mo, 07:02 Uhr
24.02.2003

Erste Schritte waren erfolgversprechend

Nordhausen (nnz). In dieser Woche wird an der Fachhochschule ein neuer Rektor gewählt. Die nnz hat sich dazu mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) über eine Bilanz und einen Ausblick aus Sicht der Stadt Nordhausen unterhalten.


Die Fachhochschule Nordhausen habe sich sehr gut entwickelt, dazu gehöre sowohl die Aufbauarbeit, die von Gründungsrektorin Prof. Rauschhofer geleistet wurde, als auch deren Fortsetzung durch Prof. Juckenack. „Die Einrichtung gewinnt zunehmend Konturen. Das möchte ich sowohl auf das Innenleben als auch auf die Veränderungen des Äußeren beziehen. Für mich war stets erlebbar, dass die Fachhochschule sich als Teil unserer Stadt gesehen hat. Andererseits hat die Stadt stets versucht, die Entwicklung der FHN positiv zu beeinflussen“, so Barbara Rinke.

Die Oberbürgermeisterin lobte dabei vor allem die neuen Projekte im Bereich des Flächenmanagements. Schon frühzeitig sei die Stadt hier einbezogen worden, mit Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) gebe es einen kompetenten Vertreter der Verwaltung in der entsprechenden Arbeitsgruppe. Das diese Zusammenarbeit auf ein hohes Niveau gestellt worden ist, sei in erster Linie Prof. Juckenack zu verdanken, so Rinke.

Die Kooperation zwischen der Kommune und der FHN zeige sich auf vielfältigen Ebenen. So beurteilte das Stadtoberhaupt es als äußerst positiv, dass die bisherige Leitung mit dem Rektor und den Prorektoren stets in der Stadt präsent war. „Von einem Lehrtourismus halte ich überhaupt nichts, die Menschen in der Stadt müssen spüren, dass sich nicht nur die Studenten sondern auch die Lehrenden mit dem kommunalen Gemeinwesen verbunden fühlen.“ Nur unter solchen Voraussetzungen könne die gegenseitige Befruchtung weitergeführt werden.

Darüber hinaus sieht Barbara Rinke erste erfolgversprechende gemeinsame Ansätze, sowohl die FH als auch die Stadt in Europa bekannt zu machen. So würden sich die Intentionen von Prof. Juckenack, die Hochschulfühler in Europa auszustrecken, mit der Arbeit der Kommune im Rat der europäischen Regionen immer mehr treffen.

Von einem Rektor nach dem 26. Februar hofft Barbara Rinke, dass sich die Beziehungen zur Stadt wie bisher weiter entwickeln. Wichtig sei der „kurze Draht“ zwischen den Verantwortlichen. Ein Beispiel dafür sei die Etablierung der Vortragsreihe „FHN-Impulse“. Diese sei auf Anregung von Rinke und Juckenack zustande gekommen. Und gerade solche Referenten wie eine Bundesbildungsministerin würden sehr viel mehr bewegen, als es ein Vortrag auf den ersten Blick vermuten lasse.

Gegenüber nnz drückte Barbara Rinke ihr Bedauern über die jüngsten Veröffentlichungen in den Tageszeitungen im Vorfeld der Wahl aus. Das, was da öffentlich gemacht worden sei, habe der Fachhochschule und nicht den „konkurrierenden Personen“ einen erheblichen Schaden zugefügt.
Autor: nnz

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