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Mi, 13:39 Uhr
17.01.2001

Landrat Claus will Wirtschaftsförderung fördern

Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Landratsamt soll in den nächsten Tagen eine interne Stellenausschreibung erfolgen. Damit will Landrat Joachim Claus (CDU) erste Schritte zur Aktivierung der Wirtschaftsförderung gehen. Angesichts der jüngsten negativen Schlagzeilen sei dieser Schritt mehr als notwendig, betonte Claus gegenüber nnz. Informationen aus Unternehmen des Landkreises sollen bei einem Sachbearbeiter zusammenlaufen. Dieser können weitere Aufgaben koordinieren, zum Beispiel mit der Unteren Wasserbehörde oder der Baubehörde.
Mit der Schaffung dieser Stelle im Bereich seines Büros wolle der Landrat vor allem die Bestandspflege seiner Behörde in Richtung der Unternehmen verbessern. Natürlich könnten auch die Kommunen des Landkreises - sofern nachgefragt werde - Hilfe und Unterstützung erhalten. Nachdenken wolle Joachim Claus in Richtung eines offensiven Marketings für die Region. Da dieses Vorhaben jedoch mit zusätzlichen Sachkosten verbunden sei, werde die Verwaltung auf externe Unterstützung angewiesen sein. Und da wolle er den Vorstandsvorsitzenden der Nordhäuser Kreissparkasse beim Wort nehmen. Rudolf Mund hatte während des Neujahrsempfangs in der Sparkasse gerade ein solches Standortmarketing eingefordert. Nach ersten Gesprächen zwischen Mund und Claus wurde die Bereitschaft der Zusammenarbeit zugesichert.
Gezieltes Marketing gelte es nach den Worten von Claus auch im Bereich des Tourismus zu entwickeln. Er könne hierbei die Stadt Nordhausen verstehen, wenn sie nicht mehr im Tourismusverband mitarbeiten wollen. Der Landrat plädiert an dieser Stelle für ein regional gezieltes Marketing, etwa für den Südharz, für Nordhausen oder für Bleicherode. Aus der Region müsse sich ein Beirat zusammensetzen, dessen Vorsitz er gern übernehmen werden. Dieser Beirat soll letztlich die strategische Richtung vorgeben, soll die Präsentation auf Messen u.ä. festlegen. Fakt ist für Joachim Claus auch die Tatsache, daß in Nordhausen eine Tourismusinformation auf dem Areal des umgestalteten Bahnhofsvorplatzes angesiedelt werden muß. Über den konkreten Standort müsse man sich mit der Stadt Nordhausen einigen. Wichtig sei allein die Tatsache, daß ein solches Informationszentrum professionell geführt werden müsse.
Autor: nnz

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