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Sa, 09:51 Uhr
22.02.2003

nnz-Rückspiegel: 22. Februar 2002

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
VWM, Grund-Stoiber-Wieninger


Unternehmen in Schwierigkeiten
Die nnz hatte Anfang Februar eine Umfrage gestartet. „Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Situation im Landkreis Nordhausen?“ Das Ergebnis war ernüchternd. Spiegelt es doch die derzeitige Situation wider. Da hätten wir zum Beispiel die „Vereinigte Werkzeugmaschinen GmbH“ in Nordhausen (VWM). In dem Unternehmen, glaubt man der IG Metall, gibt es seit längerer Zeit Schwierigkeiten, vor allem für die mehr als 90 Arbeitnehmer. Verspätete Lohn- und Gehaltszahlungen seien in diesem Betrieb zur unrühmlichen Tradition geworden, meint die Geschäftsführerin der IG Metall, Astrid Schwarz-Zaplinski. Seit 1996 müsse sich die Gewerkschaft um die VWM in dieser Beziehung kümmern. Jetzt allerdings scheint die Situation besonders kritisch zu sein. Seit fast drei Monaten hätten die Mitarbeiter keinen Lohn erhalten, so die Situation Anfang dieses Monats. Seitens der Geschäftsführung wird dies mit momentanen Liquiditätsproblemen und einer bescheidenen Auftragslage begründet. „Diese Zustände sind in den jetzigen Zeiten einer Rezession fast normal, als Zulieferer auch für die Automobilindustrie bekommen wir den negativen Markt zu spüren“, schätzt Geschäftsführer Peter Blonski die Situation ein...ausführlich im nnz-Archiv


Kandidat trifft Kandidat
Das ist nicht etwa das Motto einer neue Talkshow. Vielmehr wollen sich am Montag Bundestagsabgeordneter Manfred Grund (CDU) und Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) in Berlin treffen. Auf Anregung des CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Grund kommt es am Montag in Berlin zu einem Treffen der Sprecher der neuen Bundesländer mit Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber. "Ich begrüße sehr, dass Edmund Stoiber von uns über die Situation in den neuen Bundesländern informiert werden will. Da wird neben blühenden Landschaften auch über Regionen mit Schwierigkeiten zu reden sein, so über Nordthüringen", so Manfred Grund wörtlich. Grund will deshalb darauf dringen, dass bei einem Regierungswechsel die Fortschreibung des Bundesverkehrswegverkehrsplanes Priorität hat. Und Manfred Grund weiter: "An den zügigen Weiterbau der A38 darf keine Luft. Dazu brauchen wir klare Aussagen zur B4, zur Ortsumgehung von Ilfeld und Niedersachswerfen. Und nicht zu vergessen die Eisenbahnstrecke Nordhausen-Northeim." Das zeitliche Vorziehen dieser Bauinvestitionen und die Einbindung Nordhäuser Betriebe wäre ein zusätzliches positives Signal. "Was die Region leisten kann, haben HABAU aus Heringen und Schachtbau Nordhausen beim Bau der Ortsumgehung Nordhausen gezeigt. Während die SPD sich für die Förderung von "Leuchtturmregionen" wie Leipzig und Jena ausgesprochen hat, wollen wir den infrastrukturschwachen Regionen mehr Aufmerksamkeit geben." Die Bundespolitik sei dem Ziel der Angleichung der Lebensverhältnisse in Gesamtdeutschland verpflichtet. Auch darüber solle am Montag mit Stoiber geredet werden.


Neuer Mann am Nordhäuser SPD-Ruder
Der Nordhäuser SPD-Ortsverein wählte am Donnerstag einen neuen Vorstand. Dabei legte der alte Vorstand Rechenschaft über die bisher geleistete Arbeit ab. In der angeregten Diskussion wurde über bisherige und neue Wege und Möglichkeiten der Mitgestaltung der Nordthüringer Region durch die SPD unter Einbeziehung der unmittelbaren Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger gesprochen, wobei gerade diese Nähe zu den Mitgliedern der Partei und den Menschen in Nordthüringen im Vordergrund standen. Als Vorsitzender wurde Andreas Wieninger und als seine Stellvertreter wurden Winfried Theuerkauf und Volker Fütterer gewählt. Die weiteren Mitglieder sind Helga Rathnau, Georg Morch und Georg Müller. Als Schatzmeister wurde Manfred Breitrück seinem Amt bestätigt. Andreas Wieninger klettert damit in der Hierarchie der Nordhäuser beständig nach oben. Erst bei der Neuwahl der Fraktionsspitze im Nordhäuser Stadtrat im vergangenen Jahr wurde der Betriebsrat der Deutschen Bahn AG zum Stellvertreter gewählt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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