Do, 06:29 Uhr
20.02.2003
nnz-Rückspiegel: 20. Februar 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Öko-Unsinn, Martin Höfer und: Garten weg!
JS-special: Öko-Unsinn?
Wie nnz am 16. Februar berichtete, prüft derzeit die Bundesregierung die Einführung eines Ökolabels für strahlungsarme Handys. Den aus dem Bundesumweltministerium gekommenen Vorschlag bezeichnete der Branchenverband Bitkom als Unsinn. Das Ministerium reagierte prompt. Es begrüßt die grundsätzliche Bereitschaft der Handy-Hersteller, sich – wenn auch mit Widerwillen – einem Ökolabel für strahlungsarme Geräte nicht zu verweigern. Der Sprecher des Hauses Trittin, Michael Schrören, weist jedoch die Kritik des Branchenverbandes Bitkom an dem Siegel als unbegründet und kundenfern zurück. Was die Mobilfunker derzeit nicht gebrauchen könnten, sei Arroganz gegenüber Verbrauchern, die etwa als Eltern ein begreifliches Interesse daran haben, für ihre Kinder besonders strahlungsarme Geräte zu erwerben, betont Schrören. Ein Label sei schon deshalb sinnvoll, weil es die Tendenz stoppen könnte, dass die meisten neueren Geräte jeweils höhere Strahlungswerte auswiesen als unmittelbare Vorgängermodelle...ausführlich im nnz-Archiv
Das Comeback des Martin Höfer
Lange Zeit war es – politisch gesehen – ruhig um Martin Höfer. Jetzt meldet sich der Allrounder zurück im politischen Ring. Die Rückkehr in die CDU wurde Martin Höfer in erster Linie vom CDU-Kreisverband ermöglicht. In der Nordhäuser CDU galt Höfer seit seinem Abgang Mitte der 90er Jahre als rotes Tuch. Viele seiner damaligen Partei- und Fraktionskollegen hatten ihm die politischen Spielchen und Seitenhiebe in alle Richtungen nicht verziehen. Das alles wirkte nach – bis in die heutige Zeit. Und so kam es denn auch, wie es kommen sollte oder musste: Der Ortsverband Nordhausen konnte sich nicht für eine erneute Mitgliedschaft Höfers durchringen. Bei der entscheidenden Abstimmung soll es eine Patt-Situation (3:3) gegeben haben, gleichbedeutend mit einer Ablehnung des Antrages. Zum Glück für Höfer gibt es aber noch einen Kreisvorstand. Der muß sich bei solchen Angelegenheiten mit dem jeweiligen Ortsverband lediglich ins Benehmen setzen. Das Resultat: Martin Höfer ist seit diesem Jahr also wieder ordentliches Mitglied der CDU. Zwar habe der streitbare Gastwirt hinsichtlich seiner künftigen Argumentationsarbeit Besserung gelobt, doch so recht wollen ihm das einige Christdemokraten in der Rolandstadt nicht abkaufen. Selbst in kommunalpolitischen Kreisen wird nicht so schnell vergessen...ausführlich im nnz-Archiv
Lärmschutz, aber Gartenanlage weg
Zu künftigen Trasse der Autobahn A 38 entlang der Gemeinde Sollstedt gibt es Neuigkeiten von der DEGES. Die Trasse der BAB 38 Göttingen – Halle wird in der Gemarkung Sollstedt nördlich an den Bleicheröder Bergen entlang führen. Die Ortslage von Sollstedt erhält aktive Lärmschutzmaßnahmen, so dass die Grenzwerte für den Lärmschutz nicht überschritten werden, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Die Talbrücke über die Friede wird in einer Höhe von 28 m errichtet, wobei allerdings die Gartenanlage östlich der Wohnbebauung am Friedeweg nicht erhalten werden kann, da dort mit dem Brückenbauwerk begonnen wird. Derzeit werden Gespräche und Verhandlungen mit der DEGES GmbH bezüglich der Straßenanbindung der bestehenden Firmen auf dem ehemaligen Grubengelände geführt, um eine für alle Seiten befriedigende Lösung herzuführen. Das Planfeststellungsverfahren ist für dieses Jahr und der Beginn der Errichtung der Friedetalbrücke für das Jahr 2003 vorgesehen. Für den Bau der Brücke und der angrenzenden Autobahnabschnitte ist vorgesehen, südlich der Autobahntrasse in Ost-West-Richtung eine Baustraße zu errichten, damit die größten Transporte nicht über den Friedeweg und durch die enge Bahnunterführung erfolgen müssen.
Autor: nnzÖko-Unsinn, Martin Höfer und: Garten weg!
JS-special: Öko-Unsinn?
Wie nnz am 16. Februar berichtete, prüft derzeit die Bundesregierung die Einführung eines Ökolabels für strahlungsarme Handys. Den aus dem Bundesumweltministerium gekommenen Vorschlag bezeichnete der Branchenverband Bitkom als Unsinn. Das Ministerium reagierte prompt. Es begrüßt die grundsätzliche Bereitschaft der Handy-Hersteller, sich – wenn auch mit Widerwillen – einem Ökolabel für strahlungsarme Geräte nicht zu verweigern. Der Sprecher des Hauses Trittin, Michael Schrören, weist jedoch die Kritik des Branchenverbandes Bitkom an dem Siegel als unbegründet und kundenfern zurück. Was die Mobilfunker derzeit nicht gebrauchen könnten, sei Arroganz gegenüber Verbrauchern, die etwa als Eltern ein begreifliches Interesse daran haben, für ihre Kinder besonders strahlungsarme Geräte zu erwerben, betont Schrören. Ein Label sei schon deshalb sinnvoll, weil es die Tendenz stoppen könnte, dass die meisten neueren Geräte jeweils höhere Strahlungswerte auswiesen als unmittelbare Vorgängermodelle...ausführlich im nnz-Archiv
Das Comeback des Martin Höfer
Lange Zeit war es – politisch gesehen – ruhig um Martin Höfer. Jetzt meldet sich der Allrounder zurück im politischen Ring. Die Rückkehr in die CDU wurde Martin Höfer in erster Linie vom CDU-Kreisverband ermöglicht. In der Nordhäuser CDU galt Höfer seit seinem Abgang Mitte der 90er Jahre als rotes Tuch. Viele seiner damaligen Partei- und Fraktionskollegen hatten ihm die politischen Spielchen und Seitenhiebe in alle Richtungen nicht verziehen. Das alles wirkte nach – bis in die heutige Zeit. Und so kam es denn auch, wie es kommen sollte oder musste: Der Ortsverband Nordhausen konnte sich nicht für eine erneute Mitgliedschaft Höfers durchringen. Bei der entscheidenden Abstimmung soll es eine Patt-Situation (3:3) gegeben haben, gleichbedeutend mit einer Ablehnung des Antrages. Zum Glück für Höfer gibt es aber noch einen Kreisvorstand. Der muß sich bei solchen Angelegenheiten mit dem jeweiligen Ortsverband lediglich ins Benehmen setzen. Das Resultat: Martin Höfer ist seit diesem Jahr also wieder ordentliches Mitglied der CDU. Zwar habe der streitbare Gastwirt hinsichtlich seiner künftigen Argumentationsarbeit Besserung gelobt, doch so recht wollen ihm das einige Christdemokraten in der Rolandstadt nicht abkaufen. Selbst in kommunalpolitischen Kreisen wird nicht so schnell vergessen...ausführlich im nnz-Archiv
Lärmschutz, aber Gartenanlage weg
Zu künftigen Trasse der Autobahn A 38 entlang der Gemeinde Sollstedt gibt es Neuigkeiten von der DEGES. Die Trasse der BAB 38 Göttingen – Halle wird in der Gemarkung Sollstedt nördlich an den Bleicheröder Bergen entlang führen. Die Ortslage von Sollstedt erhält aktive Lärmschutzmaßnahmen, so dass die Grenzwerte für den Lärmschutz nicht überschritten werden, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Die Talbrücke über die Friede wird in einer Höhe von 28 m errichtet, wobei allerdings die Gartenanlage östlich der Wohnbebauung am Friedeweg nicht erhalten werden kann, da dort mit dem Brückenbauwerk begonnen wird. Derzeit werden Gespräche und Verhandlungen mit der DEGES GmbH bezüglich der Straßenanbindung der bestehenden Firmen auf dem ehemaligen Grubengelände geführt, um eine für alle Seiten befriedigende Lösung herzuführen. Das Planfeststellungsverfahren ist für dieses Jahr und der Beginn der Errichtung der Friedetalbrücke für das Jahr 2003 vorgesehen. Für den Bau der Brücke und der angrenzenden Autobahnabschnitte ist vorgesehen, südlich der Autobahntrasse in Ost-West-Richtung eine Baustraße zu errichten, damit die größten Transporte nicht über den Friedeweg und durch die enge Bahnunterführung erfolgen müssen.

