Do, 15:25 Uhr
26.08.2010
Die unendliche Geschichte
Der historische Stadtrundgang im Abschnitt zwischen der Elisabethstraße und der Wassertreppe und die oberhalb und unterhalb parallel verlaufende Stadtmauer sollen jetzt erneuert werden. Wann aber kann der Rundgang wieder begangen werden?
Der historische Stadtrundgang zwischen Elisabethstraße und Wassertreppe soll in den kommenden drei Jahren neu gestaltet werden, wie der Abschnitt zwischen Wassertreppe und Stadtterasse
Die 280 Meter lange Wegstrecke wird voraussichtlich erst in drei Jahren – nach Abschluss sämtlicher Bauarbeiten - wieder begehbar sein. Die Gesamtkosten betragen 2,1 Millionen Euro. Der städtische Anteil beläuft sich auf 427.000 Euro. Der Rest stammt aus Städtebaufördermitteln. Wir sind froh, dass uns sowohl der Bund als auch der Freistaat Thüringen Städtebaufördermittel in Höhe von 500.000 Euro allein für dieses Jahr für die Sanierung zur Verfügung gestellt haben, sagte Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU).
Nachdem 1994 ABM-Kräfte den Rundweg angelegt hatten, wurde er unmittelbar vor der Landesgartenschau neu bearbeitet. Seit 2008 ist der Weg aus Sicherheitsgründen gesperrt, da Teile des Hangs drohen abzurutschen und sämtliche Geländer und Stützpfosten marode sind.
Die Arbeiten zur Erneuerung gliedern sich in drei Bauabschnitte. Noch im Oktober beginnen wir mit einem Teil des 1. Bauabschnitts – der Sanierung der Stadtmauer von der Kreuzung Elisabethstraße / Barfüßer Straße bis zur Elisabethstraße 23. Der gesamte 1. Bauabschnitt umfasse darüber hinaus den Fortgang der Stadtmauer-Sanierung zwischen dem Mühlhof und der Wassertreppe sowie die Herrichtung des Rundwanderwegs zwischen Barfüßerstraße bis etwa auf Höhe der Finkenburg und die Sicherung des Hangs entlang der Elisabethstraße, sagte Jens Kohlhause, Leiter des städtischen Bauamts.
Wir können jetzt mit der Sanierung beginnen, da wir jetzt für dieses Jahr zum einen die nötigen Städtebaufördermittel in Höhe von 500.000 Euro von Bund und Land bekommen haben, und zum anderen die 75.000 Euro Eigenmittel im Haushalt 2010 bereit stehen. Derzeit bereite man die Ausschreibungen vor.
Vorausgesetzt, dass im kommenden Jahr sowohl die Städtebaufördermittel als auch der städtische Anteil zur Verfügung stehen, wolle man im Frühjahr 2011 den 1. Bauabschnitt abschließen und im Juli bzw. August mit der 2. Etappe beginnen Dann wird die Stadtmauer südlich der Loge bis auf Höhe der Finkenburg saniert und der Hang zwischen Mühlhof und Loge einschließlich der Sanierung des begleitenden Wegeabschnitts. Im Jahr 2012 wolle man sich dann in der 3. Sanierungsphase der Sicherung der verbliebenen Stützmauern widmen sowie der Herrichtung der Kellergewölbe ehemaliger Wohnhäuser südlich des Hauses Nummer 22a.
Die Hangsicherung wird beim gesamten Projekt die größte und teuerste Herausforderung sein, da sie sehr aufwändig ist. Unter anderem werden die Hänge mit Stützmauern aus Beton gesichert, die darüber hinaus mit großen Ankern mit dem Erdreich verbunden werden, so Jens Kohlhause.
Autor: nnzDer historische Stadtrundgang zwischen Elisabethstraße und Wassertreppe soll in den kommenden drei Jahren neu gestaltet werden, wie der Abschnitt zwischen Wassertreppe und Stadtterasse
Die 280 Meter lange Wegstrecke wird voraussichtlich erst in drei Jahren – nach Abschluss sämtlicher Bauarbeiten - wieder begehbar sein. Die Gesamtkosten betragen 2,1 Millionen Euro. Der städtische Anteil beläuft sich auf 427.000 Euro. Der Rest stammt aus Städtebaufördermitteln. Wir sind froh, dass uns sowohl der Bund als auch der Freistaat Thüringen Städtebaufördermittel in Höhe von 500.000 Euro allein für dieses Jahr für die Sanierung zur Verfügung gestellt haben, sagte Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU).
Nachdem 1994 ABM-Kräfte den Rundweg angelegt hatten, wurde er unmittelbar vor der Landesgartenschau neu bearbeitet. Seit 2008 ist der Weg aus Sicherheitsgründen gesperrt, da Teile des Hangs drohen abzurutschen und sämtliche Geländer und Stützpfosten marode sind.
Die Arbeiten zur Erneuerung gliedern sich in drei Bauabschnitte. Noch im Oktober beginnen wir mit einem Teil des 1. Bauabschnitts – der Sanierung der Stadtmauer von der Kreuzung Elisabethstraße / Barfüßer Straße bis zur Elisabethstraße 23. Der gesamte 1. Bauabschnitt umfasse darüber hinaus den Fortgang der Stadtmauer-Sanierung zwischen dem Mühlhof und der Wassertreppe sowie die Herrichtung des Rundwanderwegs zwischen Barfüßerstraße bis etwa auf Höhe der Finkenburg und die Sicherung des Hangs entlang der Elisabethstraße, sagte Jens Kohlhause, Leiter des städtischen Bauamts.
Wir können jetzt mit der Sanierung beginnen, da wir jetzt für dieses Jahr zum einen die nötigen Städtebaufördermittel in Höhe von 500.000 Euro von Bund und Land bekommen haben, und zum anderen die 75.000 Euro Eigenmittel im Haushalt 2010 bereit stehen. Derzeit bereite man die Ausschreibungen vor.
Vorausgesetzt, dass im kommenden Jahr sowohl die Städtebaufördermittel als auch der städtische Anteil zur Verfügung stehen, wolle man im Frühjahr 2011 den 1. Bauabschnitt abschließen und im Juli bzw. August mit der 2. Etappe beginnen Dann wird die Stadtmauer südlich der Loge bis auf Höhe der Finkenburg saniert und der Hang zwischen Mühlhof und Loge einschließlich der Sanierung des begleitenden Wegeabschnitts. Im Jahr 2012 wolle man sich dann in der 3. Sanierungsphase der Sicherung der verbliebenen Stützmauern widmen sowie der Herrichtung der Kellergewölbe ehemaliger Wohnhäuser südlich des Hauses Nummer 22a.
Die Hangsicherung wird beim gesamten Projekt die größte und teuerste Herausforderung sein, da sie sehr aufwändig ist. Unter anderem werden die Hänge mit Stützmauern aus Beton gesichert, die darüber hinaus mit großen Ankern mit dem Erdreich verbunden werden, so Jens Kohlhause.



