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Mo, 15:38 Uhr
23.08.2010

Alles eingemeinden?

Die nnz hatte heute über ein Positionspapier berichtet, das Vertreter von größeren Thüringer Städten an den zuständigen Minister übergeben haben. Dazu gibt es jetzt eine Wortmeldung aus dem Südharz...


"Am besten, Nordhausen gemeindet gleich alle anderen Kommunen des Südharzes mit ein, dann braucht man sich nicht mehr um den ländlichen Raum kümmern". Bernd Meyer, der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein-Südharz, ist entrüstet. Das Land Thüringen könne den ländlichen Raum nicht abschneiden. Das Geld, das zur Förderung zur Verfügung stehe, werde sicherlich nicht mehr, warum also soll die Balance der Förderung zu Gunsten der Städte verschoben werden?

Gerade die Stadt Nordhausen solle daran denken, das der Landkreis erhebliche Gelder zuschießt, um Einrichtungen in der Kreisstadt am Leben zu erhalten. Das Theater zum Beispiel nannte Meyer im Gespräch mit der nnz.

In den vergangenen Jahren hatte gerade die Nordhäuser Stadtverwaltung die Erhöhung der Einnahmen der ländlichen Kommunen aus der Gewerbesteuer abgewürgt, wenn nötig, auch mit juristischen Mitteln. So seien erfolgversprechende Ansiedlungen verhindert worden. Wenn die Initiative der größeren Städte in der Landesregierung tatsächlich auf offene Ohren treffen sollte, dann würde es den Tod des ländlichen Raumes bedeuten. Oder sollen die Orte des Südharzes irgendwann auch mal zu Nordhausen gehören, fragt Meyer abschließend.
Autor: nnz

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