Di, 12:52 Uhr
16.01.2001
Mittelständler der CDU mit pessimistischer Prognose
Nordhausen (nnz). "Was bringt uns das Jahr 2001?" Diese Frage stand im Mittelpunkt des ersten Treffens der Mittelstandsvereinigung der CDU in diesem Jahr. Die Antworten darauf fielen vorwiegend zurückhaltend, wenn nicht sogar pessimistisch aus, wie Vorsitzender Günther Goutier der nnz sagte. Pessimismus vor allen, weil unten den Gästen viele Vertreter von Firmen aus der Baubranche oder von ihr abhängigen Unternehmen zu finden waren. Die schlechte wirtschaftliche Stimmung fand während der Zusammenkunft im Hotel "Zur Sonne" ihre Bestätigung durch die Meldungen der zurückliegenden Tage: Deusa, Löblein, Astral!
Auch aus diesem Grund positionierten sich die Mitglieder der christdemokratischen Mittelstandsvereinigung klar und deutlich zum geplanten Industriegebiet in der Goldenen Aue. "Wem wollen die Bauern in diesem Gebiet ihre Produkte verkaufen, wenn die Menschen auf Grund fehlender Arbeitsplätze die Region verlassen", brachte es Goutier auf den Punkt. Die Mittelständler verwiesen auf die Tatsache, daß bereits eine Industrieansiedlung ihre positiven Auswirkungen auf anderen Branchen, zum Beispiel im Handwerk oder in der Logistik habe.
Während des Treffens informierte Landrat Joachim Claus (CDU) über das aktuelle Geschehen im Landkreis und in der Kreisverwaltung. Unverständnis herrschte bei den Teilnehmern hinsichtlich des Kompromißvorschlages von CDU-Fraktionschef im Kreistag, Egon Primas. Warum verhindere man die Anerkennung der Wahl von Matthias Jendricke, um ihn dann doch zu dulden. Diese Art von Zugeständnis an die SPD fiel gestern glatt durch.
In der kommenden Sitzung wollen sich die Mittelständler der CDU mit der Infrastruktur in der Nordhäuser Region befassen. Dazu soll der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Zeh eingeladen werden.
Autor: nnzAuch aus diesem Grund positionierten sich die Mitglieder der christdemokratischen Mittelstandsvereinigung klar und deutlich zum geplanten Industriegebiet in der Goldenen Aue. "Wem wollen die Bauern in diesem Gebiet ihre Produkte verkaufen, wenn die Menschen auf Grund fehlender Arbeitsplätze die Region verlassen", brachte es Goutier auf den Punkt. Die Mittelständler verwiesen auf die Tatsache, daß bereits eine Industrieansiedlung ihre positiven Auswirkungen auf anderen Branchen, zum Beispiel im Handwerk oder in der Logistik habe.
Während des Treffens informierte Landrat Joachim Claus (CDU) über das aktuelle Geschehen im Landkreis und in der Kreisverwaltung. Unverständnis herrschte bei den Teilnehmern hinsichtlich des Kompromißvorschlages von CDU-Fraktionschef im Kreistag, Egon Primas. Warum verhindere man die Anerkennung der Wahl von Matthias Jendricke, um ihn dann doch zu dulden. Diese Art von Zugeständnis an die SPD fiel gestern glatt durch.
In der kommenden Sitzung wollen sich die Mittelständler der CDU mit der Infrastruktur in der Nordhäuser Region befassen. Dazu soll der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Zeh eingeladen werden.

