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Fr, 10:39 Uhr
13.08.2010

Es brummt

Der im Krisenjahr ins Stocken geratene Aufschwung hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Wir hatten heute berichtet und fügen das Statement der Thüringer Wirtschaft mit diesem Beitrag an...


„Für Thüringen liegen zwar noch keine konkreten Zahlen vor, zu rechnen ist aber mit einer ebenso guten Entwicklung wie in Gesamtdeutschland. Aufgrund der aktuellen Konjunkturdaten haben wir auch im Freistaat allen Grund optimistisch zu sein“, erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Zweistellige Zuwachsraten beim Industrieumsatz in der ersten Jahreshälfte würden eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes um 2,5 Prozent im Quartalsvergleich durchaus erwarten lassen. Damit läge Thüringen sogar knapp über dem bundesdeutschen Durchschnittswert.

Angetrieben werde der Aufschwung vor allem von den exportorientierten Branchen, wie dem Maschinenbau, der Automobilindustrie und der Elek-trotechnik. Dank zunehmender Auftragseingänge sei die Auslastung der Produktion in diesen Bereichen schon fast wieder auf dem Vorkrisenniveau. „Jetzt zahlt sich aus, dass viele kleine und mittelständische Betriebe auch in der Rezession auf innovative Produkte und Dienstleistungen gesetzt haben“, so der IHK-Chef. Zudem hätte ein Großteil der Firmen durch harte Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen in den letzten Jahren die preisliche Wettbewerbsfähigkeit steigern können.

„Auch für die kommenden Monate dürfen wir durchaus zuversichtlich sein. Schließlich löst sich die Konjunkturbremse inzwischen auch in anderen Branchen und der Aufschwung gewinnt merklich an Kraft und Breite“, fügt Grusser hinzu. Neben der Industrie könnten sich das Verkehrsgewerbe, der Großhandel und der Bau über immer mehr Aufträge freuen. Damit sei auch der Weg für einen weiteren Beschäftigungsaufbau geebnet. „Insbesondere in den Wachstumsbranchen wird qualifiziertes Personal wieder stark nachgefragt“, betont der IHK-Hauptgeschäftsführer.
Autor: nnz/kn

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Kommentare
Georg66
14.08.2010, 18:59 Uhr
Lügen!
Es brummt an nur einer Stelle in diesem Staat und das ist in den Arbeitsagenturen. In Zeiten von Massenarbeitslosigkeit kann man nur mit Selbstbetrug und der Schönung von Arbeitsmarktdaten das eigene Volk bei Laune halten. Da hat der Eine oder Andere schon wieder vergessen, dass ab einen gewissen Alter keine Change mehr auf eine Arbeit besteht und bald bis 70 gearbeitet werden soll. 10 Millionen Bürger ohne Arbeit, aber es brummt!
MFG
Pe_rle
14.08.2010, 21:00 Uhr
geschönte Zahlen
Was nutzt es wenn überall geschönte und manipuliere Zahlen veröffendlicht werden,wenn 20 Jahre nach der sogenannten "Wiedervereinigung " die Renten und Löhne in Ost und West noch unterschiedlich sind.
Wirtschaftszahlenbetrug kennen wir noch bestens aus der DDR.
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