Fr, 07:02 Uhr
13.08.2010
Fairneß und Toleranz
Auch die gestrige Andacht um 19:00 Uhr zum Thema Autohof vor Sundhausen in der hiesigen Orts-Kirche war wieder gut besucht. Superintendent Michael Bornschein rief zur gegenseitigen Achtung im laufenden Prozeß auf...
Er erinnerte auch daran, daß vor den Ereignissen des Herbstes 1989 eine derartige Andacht selbst unter dem neutralen Dach einer Kirche mit Sicherheit durch die Staatssicherheit beobachtet worden wäre. Mut strahlten seine Worte aus, insbesondere, als er von der erfolgreichen Arbeit einer Bürgerinitiative, welche sich gegen den Bau einer Müllverbrennungsanlage bei Menteroda mit dem Ergebnis zu Wehr gesetzt habe, daß diese Anlage nicht gebaut wurde.
Nach der Andacht warteten vor der Kirche bereits zahlreiche weitere Sundhäuser, darunter auch eine junge Familie aus Leipzig und zahlreiche Kinder. Gemeinsam legte man den Weg durch die Riesleber Straße zum geplanten Autohof Standort zwischen Autobahn und Ort zurück. Einige trugen brennende Kerzen. Völlig neu war die Erfahrung, daß zwei Beamte der Nordhäuser Polizeiinspektion zum Schutz des angemeldeten Aufzuges extra nach Sundhausen kamen.
Ihre Aufgabe bestand darin, den Sundhäusern die uneingeschränkte Wahrnahme ihres vom Verfassungsrang sehr hoch angesiedelten Bürgerrechtes auf Versammlungsfreiheit zu garantieren. Es gab keine Zwischenfälle. Am Feldrand gesellte sich ein Bleicheröder zu den Anwesenden und berichtete diesen von der sehr wirkungsvollen Arbeit einer Bleicheröder Bürgerinitiative vor einigen Jahren.
Hier hatten engagierte Bleicheröder friedlich das Bleiberecht für einen von Abschiebung bedrohten ausländischen Mitbürger erwirkt. Eines hat dieser Abend gezeigt: Friedlicher Protest verbunden mit einem fairen Dialog auf allen Ebenen ist eine gute Voraussetzung für Erfolg in einer funktionierenden Demokratie.
Autor: nnzEr erinnerte auch daran, daß vor den Ereignissen des Herbstes 1989 eine derartige Andacht selbst unter dem neutralen Dach einer Kirche mit Sicherheit durch die Staatssicherheit beobachtet worden wäre. Mut strahlten seine Worte aus, insbesondere, als er von der erfolgreichen Arbeit einer Bürgerinitiative, welche sich gegen den Bau einer Müllverbrennungsanlage bei Menteroda mit dem Ergebnis zu Wehr gesetzt habe, daß diese Anlage nicht gebaut wurde.
Nach der Andacht warteten vor der Kirche bereits zahlreiche weitere Sundhäuser, darunter auch eine junge Familie aus Leipzig und zahlreiche Kinder. Gemeinsam legte man den Weg durch die Riesleber Straße zum geplanten Autohof Standort zwischen Autobahn und Ort zurück. Einige trugen brennende Kerzen. Völlig neu war die Erfahrung, daß zwei Beamte der Nordhäuser Polizeiinspektion zum Schutz des angemeldeten Aufzuges extra nach Sundhausen kamen.
Ihre Aufgabe bestand darin, den Sundhäusern die uneingeschränkte Wahrnahme ihres vom Verfassungsrang sehr hoch angesiedelten Bürgerrechtes auf Versammlungsfreiheit zu garantieren. Es gab keine Zwischenfälle. Am Feldrand gesellte sich ein Bleicheröder zu den Anwesenden und berichtete diesen von der sehr wirkungsvollen Arbeit einer Bleicheröder Bürgerinitiative vor einigen Jahren.
Hier hatten engagierte Bleicheröder friedlich das Bleiberecht für einen von Abschiebung bedrohten ausländischen Mitbürger erwirkt. Eines hat dieser Abend gezeigt: Friedlicher Protest verbunden mit einem fairen Dialog auf allen Ebenen ist eine gute Voraussetzung für Erfolg in einer funktionierenden Demokratie.


