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Do, 18:08 Uhr
12.08.2010

Wie weiter mit dem Parken?

Parkplätze in der Nordhäuser Innenstadt finden, das ist nicht immer so leicht. P+R-Parkplätze dagegen sind (fast) leer. Jetzt soll eine neue Parkraumbewirtschaftung Abhilfe schaffen und die Parker sollen tiefer in die Taschen greifen...


Die neue Parkraumbewirtschaftung in Nordhausen wird nun schrittweise umgesetzt werden. Die Stadträte hatten die Konzeption in Juni beschlossen. In der Grimmelallee wird der Parkplatz am Ärztehaus zunächst als Kurzzeitparkplatz für 2 Stunden, also mit Parkscheibe, bewirtschaftet werden. Im September und Oktober werden die entsprechenden Schilder aufgestellt.

In den Gebieten Weinberg, Bergstraße, Kleiststraße und Ammerberg ist nach mehreren Bewohnerbeschwerden zum Parkverhalten von Fachhochschulbesuchern die Einführung einer Bewohnerparkregelung vorgesehen. Auf der Ostseite vom Taschenberg von der Einmündung Weinberg bis zur Einmündung Hohekreuzstraße ist die Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen  - für zwei Stunden - in Kombination mit Bewohnerparken vorgesehen.

Dieses Vorhaben wird voraussichtlich im ersten Quartal 2011 umgesetzt. Der Parkplatz Wallrothstraße gegenüber der Geschäftsstelle der IHK wird in den kommenden Wochen mit der Lieferung des Parkscheinautomaten gebührenpflichtig. Auch das Parken auf dem Platz der Gewerkschaften und die Parkflächen gegenüber dem Amtsgericht in der Rudolf-Breitscheid-Straße wird zum Ende des Jahres hin bewirtschaftet.

Im Aueblick in Nordhausen-Nord haben 90 Bewohner Bewohnerparkausweise beantragt, die bereits genehmigt wurden. Ab Montag kontrolliert der Außendienst des Ordnungsamtes die Anwohner-Park-Berechtigungen. Bisher konnte in diesem Bereich ohne Einschränkungen geparkt werden. Dadurch waren Probleme entstanden, weil Berufspendler die Parkflächen dort in Beschlag genommen hatten und damit nicht ausreichend Parkplätze für die Bewohner zur Verfügung standen. Die Anwohner hatten sich darüber immer wieder bei der Stadtverwaltung beschwert. Diese hat nach Diskussion aller Interessen entschieden, Bewohnerparken kombiniert mit zeitlicher Bewirtschaftung für zwei Stunden einzuführen. Die zeitliche Bewirtschaftung mit Parkuhr in diesem Quartier ist hier montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr.

Auch das Bewohnerparken rund um den Markt soll im September umgesetzt werden. Parkplätze an der Engelsburg, am Markt und bei der Post sind dann reine Kurzparkplätze für eine Stunde, weil die Besucher von Geschäften, der Post und dem Rathaus so im ständigen Wechsel parken können. In der Domstraße, in der Kranichstraße, in der Dr.-Külz-Straße, am Königshof, in der Predigerstraße und in der Jüdenstraße besteht bald ein kombiniertes Kurzzeit- und Bewohnerparken. Die unbefestigte Parkfläche in der Bäckerstraße soll demnächst zu einem reinen Kurzzeitparkplatz für zwei Stunden für z. B. die Besucher des Tabakspeichers werden. Die zeitliche Bewirtschaftung mit Parkuhr in diesem Quartier ist hier montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr.

Im Quartier am Bahnhof soll der Parkplatz am Platz der Gewerkschaften zum Jahresende gebührenpflichtig bewirtschaftet werden. Der Parkplatz wird ein reiner gebührenpflichtiger Kurzzeit-Parkplatz. Bewohnerparken wird nur auf den angrenzenden Straßen eingeführt. Für die Parkplätze in der Landgrabenstraße, in der Reichsstraße, in der O.-Cohn-Straße und in der Bruno-Kunze-Sraße ist ein kombiniertes Kurzzeit- und Bewohnerparken vorgesehen, das auch zum Ende des Jahres umgesetzt wird. Die zeitliche Bewirtschaftung mit Parkuhr in diesem Quartier ist hier montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr.

Der Parkplatz in der Rudolf-Breitscheid-Straße gegenüber dem Amtsgericht soll ab November gebührenpflichtig bewirtschaftet werden. Um zu verhindern, dass Gerichtsbesucher daraufhin auf die benachbarten Bewohnerparkplätze ausweichen, soll im selben Zug für die angrenzenden Straßen eine Bewohner- mit Kurzzeitparkregelung getroffen werden.
Autor: nnz

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Kommentare
Luftikus
13.08.2010, 08:23 Uhr
Parken am Gericht
Wenn die Damen und Herren Anwälte, Richter und sonstige Mitarbeiter des Gerichts alle auf dem Hof des Gerichts parken würden, gäbe es die Engpässe vorm Gericht nicht. Nur ist das Parken auf dem Hof wohl für die Mitarbeiter gebührenpflichtig. Vielleicht gäbe es hier auch Reglungsbedarf!
TeeEff
13.08.2010, 11:10 Uhr
Abzocke!
Das diese Entscheidungen wirklich im Sinne der Bürger sind und wage ich zu bezweifeln.
Der damit verbundene Aufwand ist nur durch erhoffte Mehreinnahmen bei zusätzlichen Kontrollen zu rechtfertigen, erhöht aber die finanzielle Belastung der Bürger weiter und verschärft die Situation an den wenig verbleibenden restlichen freien Parkplätzen immens.

Darüber hinaus schädigt man der Wirtschaft in der Stadt damit stärker, als die gnerierten Gebühreneinnahen wettmachen können, da man die Geschäfte in der Innenstadt zunehmend unattraktiver macht.

Ein mit solch einer Maßnahme wirklich greifendes, funktionierendes und innovatives Konzept - wie ein generell kostenfreier ÖPN - scheut man natürlich.
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