Mi, 09:43 Uhr
11.08.2010
Vorschläge werden unterstützt
Die SPD will mehr Flexibilität beim Übergang vom Berufsleben zur Rente ermöglichen. Denn: Ohne eine höhere Erwerbsbeteiligung von über 60-Jährigen sei die Erhöhung des Renteneintrittsalters faktisch eine Rentenkürzung, warnte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und wird von den Genossen an der Nordhäuser Basis unterstützt...
Als Mitglied der SPD und als DGB Kreisvorsitzender begrüßt Andreas Wieninger die Ankündigung. Viele SPD Mitglieder und Gewerkschafter haben in der zurückliegenden Zeit gemeinsam protestiert und vor den Folgen einer Rente ab 67 Jahren gewarnt. Wenn Menschen länger arbeiten sollen, so müssen auch die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Solche Voraussetzungen fehlen.
Derzeit sind tatsächlich nur 35 Prozent der über 60-Jährigen noch berufstätig. Ohne diejenigen, die beispielsweise nur eine Stunde pro Tag arbeiten oder bereits in Altersteilzeit arbeiten, sind es sogar nur 23 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen, sagt Wieninger. Forderungen, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre festzulegen, nannte Wieninger in diesem Zusammenhang ebenso unsinnig wie falsch.
Autor: nnzAls Mitglied der SPD und als DGB Kreisvorsitzender begrüßt Andreas Wieninger die Ankündigung. Viele SPD Mitglieder und Gewerkschafter haben in der zurückliegenden Zeit gemeinsam protestiert und vor den Folgen einer Rente ab 67 Jahren gewarnt. Wenn Menschen länger arbeiten sollen, so müssen auch die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Solche Voraussetzungen fehlen.
Derzeit sind tatsächlich nur 35 Prozent der über 60-Jährigen noch berufstätig. Ohne diejenigen, die beispielsweise nur eine Stunde pro Tag arbeiten oder bereits in Altersteilzeit arbeiten, sind es sogar nur 23 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen, sagt Wieninger. Forderungen, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre festzulegen, nannte Wieninger in diesem Zusammenhang ebenso unsinnig wie falsch.

