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Sa, 19:17 Uhr
01.02.2003

Ohne Glanz und Gloria

Nordhausen (nnz). Mit dem Nachholspiel gegen Blau Weiß Schwallungen begann für Wacker 90 Nordhausen nach der Winterpause die zweite Hälfte der Landesklasse-Saison 2002/2003. Wollte man sich die Chance auf Staffelsieg wahren, musste heute gegen den Tabellenzehnten unbedingt ein Sieg her. Ein Spielbericht von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.

Der mit Schnee bedeckte und tiefgefrorene Rasen im Albert-Kuntz-Sportpark machte den Ball schnell und oftmals auch unberechenbar. Dass darunter auch der Spielfluss zu leiden hatte, bekamen die rund 210 Zuschauer bereits von der ersten Minute an zu sehen. Aber die Fehlpässe, Abspielfehler und der Lehrlauf waren nicht nur den Witterungsverhältnissen geschuldet. Es lief bei beiden Mannschaften in den ersten fünfundvierzig Minuten nicht viel zusammen. Chancen gab es nur wenige. Die besten hatten Verkouters mit einem satten Schuss aus 18 m, den der Schwallunger Schlussmann nur mit viel Mühe entschärfen konnte (8.), und Pistorius, der das Leder nur knapp am langen Eck vorbei zirkelte (33.). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit kam noch einmal Aufregung auf, als Pohl im Strafraum umgerempelt wurde, aber der durchaus angebrachte Elfmeter-Pfiff des Unparteiischen ausblieb (42.). Torlos ging es in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann verheißungsvoll. Nachdem Pohl noch am Schwallungen Keeper gescheitert war, wurde Taute im Strafraum gefoult. Kulbacki ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte zur verdienten 1:0-Führung. Wer glaubte, dass nun etwas mehr Biss in die Partie kam, sah sich getäuscht. Die Gäste waren an Harmlosigkeit kaum zu überbieten und die Nordhäuser scheiterten meistens an den eigenen Unzulänglichkeiten. Nur einmal noch kam etwas Stimmung auf, als ein gefühlvoller Schuss von Pohl die Latte streifte (78.).

Weißhaupt brachte in der 52. Minute Schmidt für Taute, der jedoch heute weit unter seinem Leistungsniveau blieb. Auch Kühn, in der 73. für den verletzten Pistorius gekommen, und Dornhofer (für Pohl) konnten dem Spiel der Platzherren auch keine neuen Impulse geben. So blieb es beim zwar verdienten, aber doch glanz- und ruhmlosen 1:0 für die Nordhäuser, bei denen Neuzugang Piotrowski sowie Puc und Kulbacki noch den besten Eindruck hinterließen.

Der Abstand zum Spitzenreiter Holzthaleben verringerte sich durch diesen mühsam erkämpften Sieg auf sieben Punkte. Wenn die Mannschaft ernsthaft noch um den Aufstieg mitspielen will, bedarf es allerdings in der nächsten Partie gegen Hildburghausen am kommenden Sonnabend um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark einer enormen Steigerung.
Autor: rh

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