Mi, 15:16 Uhr
23.06.2010
Zuwachs im Humboldtgymnasium
Einen nicht alltäglichen Zuwachs hatte das Humboldgymnasium zum Schuljahresende zu verzeichnen. Gleich 84 neue Insassen mit 504 Beinen zogen ein. Ihre Existenz verdanken sie den kreativen Jungen und Mädchen aus den sechsten Klassen...
Krabbeln im Gymnasium (Foto: I. Gast)
Diese schufen unter Anleitung ihrer Kunsterziehungslehrer Frau Hankel, Frau Finger und Herrn Leicht Treppenkäfer aus Ton. Jeder Käfer steht in Verbindung mit einer Sehenswürdigkeit oder Besonderheit der Stadt. So entstanden Humboldtkäfer, Kornkäfer, Badehauskäfer, Theaterkäfer.
Ziel der Unterrichtsstunden war es, die Verbundenheit der Schüler mit ihrer Heimatstadt zu zeigen. Die Treppenkäferkampagne des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. hatte uns auf die Idee gebracht, die Schüler auf diese Weise für die Schönheit ihrer Stadt zu sensibilisieren. - so Kerstin Hankel. Dass dies gelungen ist, zeigen auch die vielen kleinen Geschichten und
Krabbeln im Gymnasium (Foto: I. Gast)
Gedichte, die die Schüler zu ihren Käfern geschrieben haben. Da gibt es die kaufsüchtige Luna, den Doktorkäfer Charlotte, die Opernsängerin Lady Lina, ... und auch den Heinrich von Friederike Brathe:
Heinrich sitzt auf seinem Stuhle
In der Klasse, in der Schule.
Englisch, Mathe und Chemie –
Schwänzen tut der Heinrich nie.
Unsinn machen aber wohl.
Er seziert nicht artig Kohl,
sondern schreibt ein Zettelchen
an das Nachbarkäferchen.
Kippelnd und den Zettel schreibend,
sitzt er da, seinen Unsinn treibend.
Er kippelt immer weiter.... Bumm!!!
Das Heinrichkäferchen kippt um!
Ab heute sitzt er artig wohl,
seziert auch schön brav seinen Kohl.
Kippelt nicht, schreibt keine Briefchen.
Ist fleißig nun, das Heinrichtierchen.
Krabbeln im Gymnasium (Foto: I. Gast)
Natürlich wünschen wir uns auch einen Käfer, der in Bronze gegossen für die Stadtverbundenheit und Kreativität des Humboldt-Gymnasiums stehen soll. Die Auswahl eines Käfers aus dieser Fülle wunderschöner Exemplare wird schwierig werden. Auch die Finanzierung des Bronzegusses stellt uns vor eine Herausforderung. Gemeinsam mit dem JugendSozialwerk werden wir auch dafür eine kreative Lösung finden. – äußert sich Herr Leicht optimistisch.
Die Projektleiterin des JugendSozialwerk, Ines Gast, ist hoch erfreut über das Engagement der Schüler und Lehrer. Genau das war unser Ziel: die Nordhäuser Bevölkerung motivieren, ihr Lebensumfeld mit zu gestalten. Dass das hier in überzeugender Weise gelungen ist, möchten wir zum Treppenfest am 12. September im Rahmen einer Ausstellung aller Käfer zeigen. Am besten natürlich im Humboldtgymnasium oder in unmittelbarer Nähe am Tag des Offenen Denkmals.
Ines Gast
Autor: nnz
Krabbeln im Gymnasium (Foto: I. Gast)
Diese schufen unter Anleitung ihrer Kunsterziehungslehrer Frau Hankel, Frau Finger und Herrn Leicht Treppenkäfer aus Ton. Jeder Käfer steht in Verbindung mit einer Sehenswürdigkeit oder Besonderheit der Stadt. So entstanden Humboldtkäfer, Kornkäfer, Badehauskäfer, Theaterkäfer.Ziel der Unterrichtsstunden war es, die Verbundenheit der Schüler mit ihrer Heimatstadt zu zeigen. Die Treppenkäferkampagne des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. hatte uns auf die Idee gebracht, die Schüler auf diese Weise für die Schönheit ihrer Stadt zu sensibilisieren. - so Kerstin Hankel. Dass dies gelungen ist, zeigen auch die vielen kleinen Geschichten und
Krabbeln im Gymnasium (Foto: I. Gast)
Gedichte, die die Schüler zu ihren Käfern geschrieben haben. Da gibt es die kaufsüchtige Luna, den Doktorkäfer Charlotte, die Opernsängerin Lady Lina, ... und auch den Heinrich von Friederike Brathe: Heinrich sitzt auf seinem Stuhle
In der Klasse, in der Schule.
Englisch, Mathe und Chemie –
Schwänzen tut der Heinrich nie.
Unsinn machen aber wohl.
Er seziert nicht artig Kohl,
sondern schreibt ein Zettelchen
an das Nachbarkäferchen.
Kippelnd und den Zettel schreibend,
sitzt er da, seinen Unsinn treibend.
Er kippelt immer weiter.... Bumm!!!
Das Heinrichkäferchen kippt um!
Ab heute sitzt er artig wohl,
seziert auch schön brav seinen Kohl.
Kippelt nicht, schreibt keine Briefchen.
Ist fleißig nun, das Heinrichtierchen.
Krabbeln im Gymnasium (Foto: I. Gast)
Natürlich wünschen wir uns auch einen Käfer, der in Bronze gegossen für die Stadtverbundenheit und Kreativität des Humboldt-Gymnasiums stehen soll. Die Auswahl eines Käfers aus dieser Fülle wunderschöner Exemplare wird schwierig werden. Auch die Finanzierung des Bronzegusses stellt uns vor eine Herausforderung. Gemeinsam mit dem JugendSozialwerk werden wir auch dafür eine kreative Lösung finden. – äußert sich Herr Leicht optimistisch. Die Projektleiterin des JugendSozialwerk, Ines Gast, ist hoch erfreut über das Engagement der Schüler und Lehrer. Genau das war unser Ziel: die Nordhäuser Bevölkerung motivieren, ihr Lebensumfeld mit zu gestalten. Dass das hier in überzeugender Weise gelungen ist, möchten wir zum Treppenfest am 12. September im Rahmen einer Ausstellung aller Käfer zeigen. Am besten natürlich im Humboldtgymnasium oder in unmittelbarer Nähe am Tag des Offenen Denkmals.
Ines Gast

