Di, 08:03 Uhr
22.06.2010
Zwei Prozent
Die Arbeit am Integrationsplan für den Landkreis Nordhausen nimmt konkrete Züge an. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Menschen mit Migrationshintergrund in der Region Nordhausen auf verschiedenen Ebenen zu verbessern. Hier weitere Einzelheiten...
Basis sind der bundesweite und der Thüringer Integrationsplan. Darauf aufbauend hat der Projektträger Jugendsozialwerk Nordhausen e.V. gemeinsam mit dem Netzwerk zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis sechs Arbeitsgruppen gebildet: Leitbild, Schule und Bildung, Ausbildung und Arbeit, Soziale Integration, Betreuung und Beratung, Förderung des interkulturellen, interreligiösen Zusammenlebens sowie Interkulturelle Ausrichtung der Verwaltung.
Bereits in der inhaltlichen Vorarbeit hat das Jugendsozialwerk mit Prof. Dr. Siglinde Naumann, Studiendekanin des Gesundheit- und Sozialwesens der Fachhochschule Nordhausen zusammengearbeitet. Sie hat mit Studierenden u.a. Integrationspläne anderer Städte analysiert, inhaltliche Schwerpunkte und Handlungsfelder für den Landkreis beschrieben und erarbeitet nun das Leitbild des Integrationsplans.
Die geschaffene Koordinierungsstelle beim Jugendsozialwerk betreut nicht nur die Arbeitsgruppen des Integrationsplans, sondern fungiert auch als Kontaktstelle des Netzwerks zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Das Netzwerk ist in den Prozess der Erarbeitung des Integrationsplans intensiv eingebunden. In den Arbeitsgruppen treffen sich neben Studierenden von FH und Studienkolleg, Vertreter von Stadt- und Landkreisverwaltung Nordhausen, der Kreisvolkshochschule, des Studienkollegs, freier Träger, der Bundesagentur für Arbeit, der IHK, von Kirchen, Parteien und anderer Institutionen sowie Einwohner des Landkreises mit Migrationshintergrund.
Diskutiert werden derzeit die Problemfelder in den einzelnen Themenschwerpunkten. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeitsgruppen Ziele und Handlungsempfehlungen formulieren. Im Herbst soll auf einem Fachtag ein Zwischenfazit über die bis dahin geleistete Arbeit gezogen und der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Seit rund einem Jahr koordiniert das Nordhäuser Jugendsozialwerk die Arbeit am Integrationsplan für den Landkreis. Bis April 2012 soll der Entwurf des Integrationsplans fertig sein und den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden. Das Land Thüringen fördert die Arbeit am Integrationsplan seit Mitte 2009. Im Landkreis Nordhausen leben rund 2.100 Ausländer. Das entspricht einem Anteil von gut zwei Prozent.
Autor: nnzBasis sind der bundesweite und der Thüringer Integrationsplan. Darauf aufbauend hat der Projektträger Jugendsozialwerk Nordhausen e.V. gemeinsam mit dem Netzwerk zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis sechs Arbeitsgruppen gebildet: Leitbild, Schule und Bildung, Ausbildung und Arbeit, Soziale Integration, Betreuung und Beratung, Förderung des interkulturellen, interreligiösen Zusammenlebens sowie Interkulturelle Ausrichtung der Verwaltung.
Bereits in der inhaltlichen Vorarbeit hat das Jugendsozialwerk mit Prof. Dr. Siglinde Naumann, Studiendekanin des Gesundheit- und Sozialwesens der Fachhochschule Nordhausen zusammengearbeitet. Sie hat mit Studierenden u.a. Integrationspläne anderer Städte analysiert, inhaltliche Schwerpunkte und Handlungsfelder für den Landkreis beschrieben und erarbeitet nun das Leitbild des Integrationsplans.
Die geschaffene Koordinierungsstelle beim Jugendsozialwerk betreut nicht nur die Arbeitsgruppen des Integrationsplans, sondern fungiert auch als Kontaktstelle des Netzwerks zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Das Netzwerk ist in den Prozess der Erarbeitung des Integrationsplans intensiv eingebunden. In den Arbeitsgruppen treffen sich neben Studierenden von FH und Studienkolleg, Vertreter von Stadt- und Landkreisverwaltung Nordhausen, der Kreisvolkshochschule, des Studienkollegs, freier Träger, der Bundesagentur für Arbeit, der IHK, von Kirchen, Parteien und anderer Institutionen sowie Einwohner des Landkreises mit Migrationshintergrund.
Diskutiert werden derzeit die Problemfelder in den einzelnen Themenschwerpunkten. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeitsgruppen Ziele und Handlungsempfehlungen formulieren. Im Herbst soll auf einem Fachtag ein Zwischenfazit über die bis dahin geleistete Arbeit gezogen und der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Seit rund einem Jahr koordiniert das Nordhäuser Jugendsozialwerk die Arbeit am Integrationsplan für den Landkreis. Bis April 2012 soll der Entwurf des Integrationsplans fertig sein und den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden. Das Land Thüringen fördert die Arbeit am Integrationsplan seit Mitte 2009. Im Landkreis Nordhausen leben rund 2.100 Ausländer. Das entspricht einem Anteil von gut zwei Prozent.

