Fr, 18:36 Uhr
18.06.2010
Meister Adebar und seine Kinder
Sie sind Görsbachs ganzer Stolz: Störche. Seit Jahren brüten die Vögel auf einem Schornstein inmitten des Dorfes und können den Blick über die Goldene Aue genießen. Mit Ruhe und Beschaulichkeit war es heute aber erst einmal vorbei. Die Berringung der Jungstörche stand an. Für die 3 Jungtiere hat man sich eine besondere Ehrung erdacht. Die nnz war natürlich auch vor Ort...
In der Sage bringt Meister Adebar die Kinder. In Görsbach hat man das ein bisschen anders gemacht, und die Kinder zu ihm gebracht. Den 3 Jungvögel, die sich derzeit im Nest befinden, wurden zur feierlichen Beringung 3 Paten an die Seite gestellt. Die drei Kinder aus dem Görsbacher Kindergarten "Kleine Störche" waren sichtlich stolz auf die Ehrung. Neben den Kindergartenkindern waren aber noch jüngere Besucher zugegen. Bürgermeister Siegfried Junker überreichte 100 Euro aus seinem Privatbesitz an die Mütter dreier Neugeborener Görsbacher. Der jüngste ist 6 Wochen jung, und sozusagen gerade erst aus dem Schnabel des Klapperstorches entwischt.
Auch wenn sie bei all der Aufregung in eine Art Schutzstarre fielen, den Jungvögeln scheint es gut zu gehen. Seit den siebzigern haben immer wieder verschiedene Storchenpaare auf dem Schornstein in Görsbach gebrütet. Die aktuellen Bewohner sind vor 2 Jahren nach Görsbach "umgezogen". Vorher hatten sie in der Nähe von Sangerhausen gebrütet.
Andreas Rzehak ist seit 1994 Untermieter der Störche, im wahrsten Sinne des Wortes, denn er bewohnt das Haus, auf dem es sich die Störche gemütlich gemacht haben. In all den Jahren sind die Störche zu seinem Hobby geworden. Er betreibt eine Website auf der er alles festhält was die Störche so treiben, und hat eine Webcam installiert die ständig Bildmaterial aus der luftigen Höhe liefert. Außerdem ist er es der den Störchen ihre Ringe verpasst. Sind diese einmal angelegt, lassen sich die Störche nächstes Jahr leichter identifizieren.
Direkt am Haus ist außerdem einE Tabelle angebracht, auf dem seit 2004 das genaue Ankunfts- und Abflugsdatum der Störche festgehalten wurde. Letzteres steht für 2010 natürlich noch nicht fest. Aber schon im August könnte es soweit sein. Dann müssen die Görsbacher wieder ein Jahr warten bis ihre klappernden Gäste aus dem Süden zurückkehren.
Autor: aglIn der Sage bringt Meister Adebar die Kinder. In Görsbach hat man das ein bisschen anders gemacht, und die Kinder zu ihm gebracht. Den 3 Jungvögel, die sich derzeit im Nest befinden, wurden zur feierlichen Beringung 3 Paten an die Seite gestellt. Die drei Kinder aus dem Görsbacher Kindergarten "Kleine Störche" waren sichtlich stolz auf die Ehrung. Neben den Kindergartenkindern waren aber noch jüngere Besucher zugegen. Bürgermeister Siegfried Junker überreichte 100 Euro aus seinem Privatbesitz an die Mütter dreier Neugeborener Görsbacher. Der jüngste ist 6 Wochen jung, und sozusagen gerade erst aus dem Schnabel des Klapperstorches entwischt.
Auch wenn sie bei all der Aufregung in eine Art Schutzstarre fielen, den Jungvögeln scheint es gut zu gehen. Seit den siebzigern haben immer wieder verschiedene Storchenpaare auf dem Schornstein in Görsbach gebrütet. Die aktuellen Bewohner sind vor 2 Jahren nach Görsbach "umgezogen". Vorher hatten sie in der Nähe von Sangerhausen gebrütet.
Andreas Rzehak ist seit 1994 Untermieter der Störche, im wahrsten Sinne des Wortes, denn er bewohnt das Haus, auf dem es sich die Störche gemütlich gemacht haben. In all den Jahren sind die Störche zu seinem Hobby geworden. Er betreibt eine Website auf der er alles festhält was die Störche so treiben, und hat eine Webcam installiert die ständig Bildmaterial aus der luftigen Höhe liefert. Außerdem ist er es der den Störchen ihre Ringe verpasst. Sind diese einmal angelegt, lassen sich die Störche nächstes Jahr leichter identifizieren.
Direkt am Haus ist außerdem einE Tabelle angebracht, auf dem seit 2004 das genaue Ankunfts- und Abflugsdatum der Störche festgehalten wurde. Letzteres steht für 2010 natürlich noch nicht fest. Aber schon im August könnte es soweit sein. Dann müssen die Görsbacher wieder ein Jahr warten bis ihre klappernden Gäste aus dem Süden zurückkehren.




