Fr, 08:46 Uhr
18.06.2010
Auf dem Weg zum schnellen Internet
Bis Anfang dieser Woche konnten Netzanbieter ihre Angebote für die flächendeckende Versorgung der Kommunen des Landkreises Nordhausen mit Breitbandinternet-Zugängen abgeben. Der Zwischenstand in Ihrer nnz...
Zehn Telekommunikationsunternehmen haben sich hierfür beworben. Die Anbieter gaben dabei umfassende Konzepte ab, um die weißen Flecken im Landkreis mit Hilfe von Glasfaser, VDSL- und Funk-Technologien zu erschließen. Das hohe Interesse der Telekommunikationsunternehmen ist ein wichtiger Schritt für den Landkreis Nordhausen, allen Bürgern und Unternehmen schnelle Internetzugänge bereitzustellen und die Versorgungslücken zu schließen, sagt Dr. Sabine Mehne, Wirtschaftsförderin des Landkreises Nordhausen, die die Breitbandinitiative des Landkreises betreut.
Unter den teilnehmenden Anbietern befinden sich auch mittelständische Unternehmen aus dem Landkreis, die in die Region investieren möchten. Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen zeigt, welches Vertrauen sie in die zukünftige Entwicklung der Region Nordhausen setzen.
Grundlage der Angebote war ein Interessenbekundungsverfahren, das der Landkreis mit externer Unterstützung der Thüringer Firma Konext erstellt hat. Konext berät den Landkreis Nordhausen unabhängig in Planung, Finanzierung und Umsetzung einer flächendeckenden Versorgung mit Breitbandinternet. Durch das geschlossene Auftreten von Landkreis und Gemeinden ist Nordhausen einer der ersten Landkreise in Thüringen, bei dem sich Telekommunikationsanbieter flächendeckend für die Versorgung sowohl von privaten als auch gewerblichen Haushalten bewerben, ergänzt Dr. Sabine Mehne.
Laut Bundesnetzagentur gibt es in Deutschland über 10.000 Gemeinden und Ortsteile, die nicht mit schnellem Internet erschlossen sind. Das Internet bietet grenzenlosen Zugang zu Wissen und Bildung. Gerade für junge und qualifizierte Personen ist ein fehlender Breitbandanschluss ein Abwanderungsgrund. Zudem bilden schnelle Internetzugänge die Existenzgrundlage für Unternehmen, so Dr. Sabine Mehne.
Für den Landkreis ist daher der Breitbandausbau von hoher Priorität und es sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Ergebnisse der am 30. Juni vorliegenden Machbarkeitsstudie sowie die Pläne der wirtschaftlichsten Anbieter so schnell wie möglich zu realisieren. Die Machbarkeitsstudie sowie die konkreten Empfehlungen zur Breitbandversorgung werden den Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaften und den Bürgermeistern Anfang Juli präsentiert.
Autor: nnzZehn Telekommunikationsunternehmen haben sich hierfür beworben. Die Anbieter gaben dabei umfassende Konzepte ab, um die weißen Flecken im Landkreis mit Hilfe von Glasfaser, VDSL- und Funk-Technologien zu erschließen. Das hohe Interesse der Telekommunikationsunternehmen ist ein wichtiger Schritt für den Landkreis Nordhausen, allen Bürgern und Unternehmen schnelle Internetzugänge bereitzustellen und die Versorgungslücken zu schließen, sagt Dr. Sabine Mehne, Wirtschaftsförderin des Landkreises Nordhausen, die die Breitbandinitiative des Landkreises betreut.
Unter den teilnehmenden Anbietern befinden sich auch mittelständische Unternehmen aus dem Landkreis, die in die Region investieren möchten. Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen zeigt, welches Vertrauen sie in die zukünftige Entwicklung der Region Nordhausen setzen.
Grundlage der Angebote war ein Interessenbekundungsverfahren, das der Landkreis mit externer Unterstützung der Thüringer Firma Konext erstellt hat. Konext berät den Landkreis Nordhausen unabhängig in Planung, Finanzierung und Umsetzung einer flächendeckenden Versorgung mit Breitbandinternet. Durch das geschlossene Auftreten von Landkreis und Gemeinden ist Nordhausen einer der ersten Landkreise in Thüringen, bei dem sich Telekommunikationsanbieter flächendeckend für die Versorgung sowohl von privaten als auch gewerblichen Haushalten bewerben, ergänzt Dr. Sabine Mehne.
Laut Bundesnetzagentur gibt es in Deutschland über 10.000 Gemeinden und Ortsteile, die nicht mit schnellem Internet erschlossen sind. Das Internet bietet grenzenlosen Zugang zu Wissen und Bildung. Gerade für junge und qualifizierte Personen ist ein fehlender Breitbandanschluss ein Abwanderungsgrund. Zudem bilden schnelle Internetzugänge die Existenzgrundlage für Unternehmen, so Dr. Sabine Mehne.
Für den Landkreis ist daher der Breitbandausbau von hoher Priorität und es sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Ergebnisse der am 30. Juni vorliegenden Machbarkeitsstudie sowie die Pläne der wirtschaftlichsten Anbieter so schnell wie möglich zu realisieren. Die Machbarkeitsstudie sowie die konkreten Empfehlungen zur Breitbandversorgung werden den Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaften und den Bürgermeistern Anfang Juli präsentiert.


