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Do, 10:50 Uhr
17.06.2010

"Knöllchen-Horst" macht Pause

Die Welt kennt "Knöllchen Horst" aus dem benachbarten Landkreis Osterode am Harz. Auch die nnz hatte bereits über den Herrn Nilges berichtet. Der hat jetzt - offiziell - eine Pause angekündigt...

Offizielles Schreiben (Foto: Landratsamt Osterode am Harz) Offizielles Schreiben (Foto: Landratsamt Osterode am Harz) Horst-Werner Nilges will sich jetzt nicht mehr um die Falschparker, sondern um die Abfallgebühren kümmern. Das teilte er dem Landkreis mit (siehe Foto). Richtig ist auch, dass Herr Nilges „den Landkreis Osterode am Harz“ bei der Staatsanwaltschaft aktuell angezeigt hat wegen der „Verletzung des Rechts am eigenen Bild“. Das „eigene Bild“ wurde am 10. März von einer mobilen Geschwindigkeitsmessanlage des Landkreises Osterode am Harz bei Pöhlde auf der Landesstraße 530 aufgenommen.

Es zeigt Herrn Nilges, wie er mit 63 km/h die dort streckenweise vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschreitet. Anstatt auf das Verwarnungsgeldangebot von 10,00 Euro zu reagieren und die Angelegenheit damit aus der Welt zu schaffen, ließ er einen Bußgeldbescheid über 10,00 Euro plus 23,50 Euro Kosten gegen sich ergehen, gegen den er dann kommentarlos Einspruch einlegte. Der Vorgang wird vom Landkreis deshalb in Kürze an die Staatsanwaltschaft Göttingen abgegeben werden.

„Vielleicht ist es ja nicht Arbeitsüberlastung wegen seiner Abfallgebührenprozesse gegen den Landkreis, sondern die Einsicht, dass er an seiner eigenen Doppelmoral gescheitert ist, die Herrn Nilges nun zur Einstellung seiner mittlerweile europaweit bekannten Aktivitäten veranlasst hat“, vermutet Erster Kreisrat Gero Geißlreiter vom Landkreis Osterode am Harz. Bekannt geworden war Nilges durch bis heute weit über 12.000 Anzeigen gegen Falschparker in der Stadt Osterode am Harz und dadurch, dass er vor zwei Jahren einen Rettungshubschrauber im Einsatz wegen Falschparkens angezeigt hatte.
Autor: nnz

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Kommentare
Frank von Bielen
17.06.2010, 14:26 Uhr
Sag' niemals nie!
Ich glaube aus dem Herzen tausender zu sprechen, wenn ich sage: "Auf diesen Moment hat die Welt schon lange gewartet!" Denn kein Mensch ist unfehlbar, auch "Knöllchen Horst" nicht. Wer sich so vehement unbeliebt macht, der darf sich nicht wundern, wenn ihm die weltweite Wucht der Schadenfreude entgegenschlägt. Nur wird es ihn bei seiner patologischen Neurose nicht kümmern, denn "er ist immer im Recht" und der Rest der Welt nicht!
Haha!
Georg66
18.06.2010, 15:41 Uhr
Gutachten
Wer sogar einen Rettungshubschrauber im Einsatz wegen Falschparkens anzeigt, hat mit sich und seiner Umwelt ein Problem. Die Sta Göttingen sollte vielleicht den werten Herrn auf seinen Geisteszustand prüfen und die Möglichkeit von Regressansprüchen für die "Vorgänge" in Erwägung ziehen.

Es wird doch wohl in irgend einer Klinik im Harz ein Platz frei sein, in der sich Herr Nilges von seinen jahrelangen Strapenzen erholen kann.
MFG
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