Mi, 11:03 Uhr
16.06.2010
Offener Brief
In einem offenen Brief bekundet der Förderverein des Humboldt Gymnasiums seine Sorge um die Sanierung des Schulteiles in der Blasiistraße. Die nnz veröffentlicht den Brief ungekürzt. Worum es genau geht, lesen sie hier...
auf der letzten Hauptversammlung der Vereinigung ehemaliger Schüler und Förderer des Gymnasiums Wilhelm von Humboldt in Nordhausen e.V. im Mai konnte der Vorstand für die über 600 Mitglieder sowie die Freunde und Partner des Vereins ein erfolgreiches Vereinsjahr 2009 resümieren. Die Vereinsarbeit konnte auch im letzten Jahr zur Unterstützung der Bildung sowie Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in Stadt und Landkreis Nordhausen erheblich beitragen.
Die Freude ist jedoch ein wenig getrübt, denn in den letzten Tagen und Wochen erreichten den Vorstand des Vereins zunehmend Anfragen, wie es um die Planungen und den Beginn der Sanierung des Schulteils "Blasiistraße" des Nordhäuser "Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums" bestellt sei.
Den zahlreichen Anfragen von Eltern, Bürgern und Vereinsmitgliedern war deutlich die Sorge zu entnehmen, ob die Sanierung überhaupt noch eine Rolle in den Überlegungen der politisch Verantwortlichen spielt. Damit sind nicht nur und ausschließlich die Verantwortlichen der politischen und Verwaltungsgremien des zuständigen Schulträgers gemeint.
Die in Erfurt angestoßenen, sich gegenüberstehenden, gesetzlich jedoch nicht fundamentierten Gedanken und Vorstellungen zur Ausrichtung der Thüringer Schullandschaft verunsichern im Kontext mit dem Informationsstillstand zum Sanierungsfortgang zusätzlich das Umfeld des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums.
Uns als Vertreter des Fördervereins des Humboldt-Gymnasiums ist es mangels weiterer Informationen verständlicherweise schwer möglich, die an uns gerichteten Fragen in Gänze zu beantworten. Aber auch wir wollen aus unserer Verantwortung heraus verhindern helfen, dass letztlich unwahre Vermutungen und Unterstellungen zum Humboldt-Gymnasium um sich greifen.
Daher richten wir uns mit diesem Brief offen auch an alle der Region verbundenen und verpflichteten politischen Entscheidungsträger. Wir bitten Sie alle, sich der Sache anzunehmen und uns mit konkreten Angaben zur Verfügung zu stehen.
Die Weitergabe dieses offenen Briefes an die lokalen Medien haben wir uns für den 16. Juni 2010 vorgemerkt. Wir freuen uns auf Ihre baldige Antwort und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand
Verteiler
Autor: aglOffener Brief
Sehr geehrte Damen und Herren,auf der letzten Hauptversammlung der Vereinigung ehemaliger Schüler und Förderer des Gymnasiums Wilhelm von Humboldt in Nordhausen e.V. im Mai konnte der Vorstand für die über 600 Mitglieder sowie die Freunde und Partner des Vereins ein erfolgreiches Vereinsjahr 2009 resümieren. Die Vereinsarbeit konnte auch im letzten Jahr zur Unterstützung der Bildung sowie Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in Stadt und Landkreis Nordhausen erheblich beitragen.
Die Freude ist jedoch ein wenig getrübt, denn in den letzten Tagen und Wochen erreichten den Vorstand des Vereins zunehmend Anfragen, wie es um die Planungen und den Beginn der Sanierung des Schulteils "Blasiistraße" des Nordhäuser "Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums" bestellt sei.
Den zahlreichen Anfragen von Eltern, Bürgern und Vereinsmitgliedern war deutlich die Sorge zu entnehmen, ob die Sanierung überhaupt noch eine Rolle in den Überlegungen der politisch Verantwortlichen spielt. Damit sind nicht nur und ausschließlich die Verantwortlichen der politischen und Verwaltungsgremien des zuständigen Schulträgers gemeint.
Die in Erfurt angestoßenen, sich gegenüberstehenden, gesetzlich jedoch nicht fundamentierten Gedanken und Vorstellungen zur Ausrichtung der Thüringer Schullandschaft verunsichern im Kontext mit dem Informationsstillstand zum Sanierungsfortgang zusätzlich das Umfeld des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums.
Uns als Vertreter des Fördervereins des Humboldt-Gymnasiums ist es mangels weiterer Informationen verständlicherweise schwer möglich, die an uns gerichteten Fragen in Gänze zu beantworten. Aber auch wir wollen aus unserer Verantwortung heraus verhindern helfen, dass letztlich unwahre Vermutungen und Unterstellungen zum Humboldt-Gymnasium um sich greifen.
Daher richten wir uns mit diesem Brief offen auch an alle der Region verbundenen und verpflichteten politischen Entscheidungsträger. Wir bitten Sie alle, sich der Sache anzunehmen und uns mit konkreten Angaben zur Verfügung zu stehen.
Die Weitergabe dieses offenen Briefes an die lokalen Medien haben wir uns für den 16. Juni 2010 vorgemerkt. Wir freuen uns auf Ihre baldige Antwort und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand
Verteiler
- Herr Landrat Joachim Claus
- Beigeordnete Frau Jutta Krauth
- Beigeordnete Frau Loni Grünwald
- die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, Die Linke, FDP, B90/Grüne des Nordhäuser Kreistages
- Herr Klaus-Dieter Drick, Vorsitzender des Schul-, Kultur- und Sportausschusses des Nordhäuser Kreistages
- Herr Jürgen Hohberg, Vorsitzender des Finanzausschusses des Nordhäuser Kreistages
- Herr Jürgen Reinholz, Vorsitzender des Bau-, Verkehrs- und Wirtschaftsausschuss des Nordhäuser Kreistages
- Frau Oberbürgermeisterin Barbara Rinke
- Bürgermeister Herr Matthias Jendricke
- Beigeordnete Frau Inge Klaan
- Frau Franka Hitzing, MdL
- Frau Birgit Keller, MdL
- Herr Dr. Klaus Zeh, MdL
- Herr Egon Primas, MdL
- Herr Dirk Adams, MdL

