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Mo, 15:14 Uhr
14.06.2010

In Rekordzeit abgestimmt

Eigentlich sind sie monoton – die Sitzungen des Kreisausschusses. Immer wieder müssen sich dessen Mitglieder mit banalen Ausgaben beschäftigen, nur weil die jenseits der 10.000 Euro angesiedelt sind...


Da müssen sich die Kreistagsmitglieder, die im Kreisausschuss arbeiten, in einen engen Raum quälen und müssen darüber befinden, dass zum Beispiel 6.000 KFZ-Briefe angeschafft werden können. Na klar, wurde dem zugestimmt. 21.000 Euro kosten die Briefe. Was bleibt den kommunalen Größen denn auch anderes übrig, als dieser Summe zuzustimmen? Zumal das Geld über die Gebühren wieder eingenommen wird.

Außerdem kann nun endlich ein neuer Atemschutzkompressor für die Ausbildung der Feuerwehren angeschafft werden. Und auch mehrere Sanierungsvorhaben an Schulen des Landkreises können durch das „OK“ nun in Angriff genommen werden. Können, weil es noch keinen genehmigten Haushalt gibt. Aber man will gewappnet sein, denn die Sommerferien stehen vor der Tür. Mehr als 80.000 Euro sind das.

Apropos Haushalt: Jutta Krauth (SPD), die Vizelandrätin und Gunter Brandt, der Kämmmerer, waren in Weimar, im Landesverwaltungsamt. Dort wurde ihnen zugesichert, dass unter Auflagen dieses Zahlenwerk genehmigt werden könnte. Frau Krauth geht davon aus, dass noch vor der Sommerpause eine Genehmigung von Weimar nach Nordhausen geschickt wird.

Und noch eines wollen wir Ihnen auch nicht vorenthalten: Sieben Minuten hat das alles gedauert. Der bisherige Kreisausschuss-Rekord lag bei 12 Minuten. Und dafür kassieren die Mitglieder auch noch Sitzungsgeld.
Autor: nnz

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Kommentare
Georg
14.06.2010, 19:42 Uhr
Ein guter Stundenlohn...
wenn es sich gelohnt hat. In der Kürze liegt die Würze!
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