Mo, 13:25 Uhr
27.01.2003
Wird Thüringen uninteressant?
Nordhausen (nnz). Das grüne Herz Deutschland verliert immer mehr an Attraktivität. Das geht aus den jetzt vorliegenden Besucher- und Übernachtungszahlen hervor. Der Rückgang machte auch vor Nordthüringen keinen Bogen...
Im November 2002 wurden in den Thüringer Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten 203.000 Gäste begrüßt, die 539.900 Übernachtungen buchten. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 4,4 Prozent weniger Gäste und 5,4 Prozent weniger Übernachtungen als im November 2001. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste blieb mit 2,7 Tagen unverändert.
Das bevorzugte Reisegebiet ist nach wie vor der Thüringer Wald. Dorthin reisten 39,1 Prozent der Gäste. Sie verweilten durchschnittlich 3,0 Tage. Verglichen mit November 2001 gingen die Gäste- und Übernachtungszahlen jedoch um 2,9 bzw. 4,6 Prozent zurück.
Die vier anderen Thüringer Reisegebiete meldeten ebenfalls rückläufige Gäste- und Übernachtungszahlen: Während in Nordthüringen die Anzahl der Gäste um 6,4 Prozent zurück ging, wurden lediglich 1,9 Prozent weniger Übernachtungen gebucht. Umgekehrt die Situation im Thüringer Kernland: Bei einem Rückgang der Gästezahl um 1,3 Prozent, verminderte sich die Anzahl der Übernachtungen um 7,0 Prozent.
In Ostthüringen waren es 3,8 Prozent weniger Ankünfte und 4,8 Prozent weniger Übernachtungen. Den höchsten Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen meldete das Saaleland (- 8,1 bzw. – 7,2 Prozent).
Von Januar bis November 2002 kamen 2,6 Millionen Gäste nach Thüringen, die 7,7 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren 5,0 Prozent weniger Gäste und 5,7 Prozent weniger Übernachtungen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste blieb mit 3,0 Tagen unverändert.
Autor: nnzIm November 2002 wurden in den Thüringer Beherbergungsbetrieben mit neun und mehr Betten 203.000 Gäste begrüßt, die 539.900 Übernachtungen buchten. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 4,4 Prozent weniger Gäste und 5,4 Prozent weniger Übernachtungen als im November 2001. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste blieb mit 2,7 Tagen unverändert.
Das bevorzugte Reisegebiet ist nach wie vor der Thüringer Wald. Dorthin reisten 39,1 Prozent der Gäste. Sie verweilten durchschnittlich 3,0 Tage. Verglichen mit November 2001 gingen die Gäste- und Übernachtungszahlen jedoch um 2,9 bzw. 4,6 Prozent zurück.
Die vier anderen Thüringer Reisegebiete meldeten ebenfalls rückläufige Gäste- und Übernachtungszahlen: Während in Nordthüringen die Anzahl der Gäste um 6,4 Prozent zurück ging, wurden lediglich 1,9 Prozent weniger Übernachtungen gebucht. Umgekehrt die Situation im Thüringer Kernland: Bei einem Rückgang der Gästezahl um 1,3 Prozent, verminderte sich die Anzahl der Übernachtungen um 7,0 Prozent.
In Ostthüringen waren es 3,8 Prozent weniger Ankünfte und 4,8 Prozent weniger Übernachtungen. Den höchsten Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen meldete das Saaleland (- 8,1 bzw. – 7,2 Prozent).
Von Januar bis November 2002 kamen 2,6 Millionen Gäste nach Thüringen, die 7,7 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren 5,0 Prozent weniger Gäste und 5,7 Prozent weniger Übernachtungen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste blieb mit 3,0 Tagen unverändert.

