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Di, 14:58 Uhr
08.06.2010

Wer wird Weltmeister?

Die Erfurter Industrie- und Handelskammer befragt die Unternehmen sehr viel: Wie viel Umsatz gemacht wird, wie viele Mitarbeiter beschäftigt werden, wie die Prognosen so sind. Jetzt will die Kammer wissen, wer Weltmeister im Fußball wird...


Am kommenden Freitag ist es soweit: Der WM-Ball rollt in Südafrika und lockt auch die Thüringer Fans vor die Fernseher oder zu den zahlreichen öffentlichen Übertragungen. Gastronomie, Handel und Brauereien sind gewappnet und erwarten steigende Umsätze, das ergab eine Sonderumfrage der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) unter rund 100 Unternehmen der betreffenden Branchen.

„Vor allem die Gastronomen erhoffen sich einen großen Zuspruch und zusätzliche Einnahmen während der Fußball-Weltmeisterschaft“, berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Jeder Zweite hätte sich mit einem Großbildfernseher oder einer Leinwand ausgerüstet und locke die Kunden mit besonderen Angeboten auf der Speisekarte und einem speziellen Fußball-Ambiente. „Dabei kennt die Fantasie in den Bars und Restaurants keine Grenzen“, so Grusser. Von der kreativen Dekoration über bunte WM-Cocktails und Mix-Getränke bis zum Spezialangebot für „Nicht-Fans“ reiche die Palette.

„Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, dürften sich die Biergärten wieder füllen und den verregneten Mai vergessen lassen“, formuliert der IHK-Chef die Erwartungen der Branche. Auch die befragten Einzelhändler bauten mehrheitlich auf die Sportbegeisterung der Thüringer und würden in zahlreichen Rabattaktionen großdimensionierte Flachbildfernseher, DVD-Rekorder und Soundsysteme anbieten.

Und für die private Party der Fußballanhänger seien insbesondere preiswerte Grillgeräte, diverse Snacks und zahlreiche Biersorten erhältlich.

Der heimische Sportartikelhandel setze dagegen hauptsächlich auf die steigende Euphorie nach deutschen Siegen und habe Trikots, Mützen, Schals und Fahnen in großer Zahl geordert. Einen Engpass wie zur WM 2006 solle es nicht noch einmal geben.

„Ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg ist und bleibt aber die sportliche Leistung unserer Nationalmannschaft“, ist sich Grusser sicher. Bei schlechten Spielen oder Niederlagen wäre die Begeisterung schnell vorbei. Auch deshalb tippen 80 Prozent der befragten Händler und Gastronomen auf eine Endspielteilnahme der Deutschen, 65 Prozent sogar auf den Weltmeistertitel. Schließlich müsse sich der Einsatz und Aufwand auch geschäftlich lohnen.
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
09.06.2010, 08:07 Uhr
Wer nicht Weltmeister werden darf
Argentinien wird Weltmeister !

Deutshland darf niemals Weltmeister werden. Nah den jüngsten Ergüssen von Merkel und Co. würde nur wieder von deren Beschlüssen abgelenkt und der Hype zur WM für Sozialeinschnitte genutzt. Mir ist die Kaufkraft völlig schnuppe. Ich hoffe nur das diese Mannschaft die diese Bananenrepublik vertritt so früh wie möglich ausscheidet. Das erspart dem Steuerzahler die Flugkosten für unsere Elite wenn Sie sich in Südafrika durchfuttern und Spiele schauen wollen.

Ich bin Fan von Argentinien und jeder Mannschaft die gegen die BRD spielt.
Ostdeutscher
09.06.2010, 09:32 Uhr
WIR MÜSSEN AUF DIE STRA?E GEHEN!!!!
Wenn wir Deutschen jetzt nicht langsam reagieren und auf die Straße gehen, werden wir vom Staat kaputt gemacht. Wie lange wollen wir noch warten??? Es kann nicht mehr so weiter gehen das der Unter- und Mittelschicht das Geld aud der Tasche gezogen wird.
Werdet endlich wach und wehrt Euch!!!
Retupmoc
09.06.2010, 10:45 Uhr
Boykott
Sehe ich auch so Ostdeutscher. Und noch besser:
Boykottiert Sie. Ich kaufe seit Montag keine BILD mehr und werde auch nicht bei Firmen wie Karstadt, Möwenpick usw. einkaufen. In den Läden werden nur noch Ostprodukte gekauft. Die Unternehmen müssen merken, das es mit solchen Beschlüssen wieder alles auf sie zurückfällt.

Aber es wird wieder so kommen: Dank Schiris und anderer Unwegbarkeiten wird die BRD schon mindestens ins Halbfinale kommen. Das Bier wird in Strömen fliessen und etwas dahingesäuselte Menschen grölen ....schland und machen ihre Konvois mit den bunten Fähnchen der Bananenrepubilk. Es sind die gleichen Menschen die vor 9 Monaten ihr Kreuz an der falschen Stelle gemacht haben. Das haben wir nun davon, wenn man einer FDJ- Wandzeitungsredakteurin einen Staat in die Hände gibt.
Georg66
10.06.2010, 18:09 Uhr
Warenboykott
An alle, die Westwaren boykottieren wollen! Die meisten Ost-Waren kommen zwar aus Ostdeutschen Werken und Fabriken, sind trotzdem an einen westdeutschen Konzern angeschlossen und werden von diesen gesteuert. Also bringt nicht viel.

Nur der Narr wählt seinen Henker selber! Und diese haben bei der letzten Bundi-Wahl schön brav ihren Henker gewählt. Also an alle Unterschichtler: Beim nächsten mal nicht die Partei des Grosskapitals wählen.

Und die Ausrede:" Ich weiss doch nicht, wen ich wählen soll!?" kann man nicht mehr gelten lassen.
Widerstand und nochmals Widerstand gegen Sozialkürzungen und Massenarbeitslosigkeit, denn als nächstes Baueropfer fällt vielleicht die gesetzliche Krankenversicherung für Arbeitslose????
Schönen Abend noch....
wirflöha
10.06.2010, 20:34 Uhr
Ostdeutscher geh doch voran,oder ?
Hallo Ostdeutscher, wer geht denn nicht auf die Straße, nur die Arbeitslosen in Anderswo , oder hier in Nordhausen? Wann wird denn aus einem daher geschriebenen Kommentar „Wirklichkeit“ - oder sehen wir uns „auf der Straße“? Auch hier in NDH! „ Brot und Spiele“ waren immer schon in den Letzten Jahren gut für das Verkünden von „Wohltaten für´s Volk“! Also wann sehen wir uns, denn Regeln Nummer eins Grundgesetz, mit Demofreiheit gleich fair gespielt – also auf der Straße -immer zur MODEMO, jetzt Donnerstag, und nicht bloß hier bei Greiner gejammert

Nordhausen, Platz der Gewerkschaft, vor der ARGE / AA! Jeden Donnerstag, um 17:00 Uhr, Gegen AGENDA 2010, zur „Montags“demo, klagen hilft nicht mehr!! Nordhausen, Nordthüringen, Platz der Gewerkschaft! Hartz ist weg- und 4 schaffen wir gemeinsam auch noch!!
wirflöha
Retupmoc
11.06.2010, 07:50 Uhr
Ich bin dabei
Ich bin Donnerstag um 17:00 Uhr dabei, bezweifle allerdings das dies noch viele Mitarbeiter der Arge mitbekommen, da sie zu dieser Zeit schon zu Hause sind (auch wenn eigentlich Bürotag wäre).

Das Dumme ist nur - solche Aktionen brauchen Organisatoren. WO IST DENN NUN DIE LINKSPARTEI ? Habt Ihr nichts zu sagen? HERR BACHMANN ÜBERNEHMEN SIE ! Wenn die Linkspartei mehr Hintern in der Hose zeigen würde, wäre ich schon längst eingetreten. Oder habt ihr keine Traute?
HAWA
11.06.2010, 12:42 Uhr
Die DDR muss wieder her
Ich würde mir wünschen, dass endlich ein paar m² der BRD geopfert werden, um für die Linken und ihr Gefolge wieder den Sozialismus aufzubauen. Das Geld für die Errichtung einer Mauer sollte doch da sein. Das ewige Gemecker ist ja kaum noch auszuhalten.

Seht doch mal hin was in den letzten Jahren in den neuen Bundesländern geschaffen wurde. Es geht doch allen besser als noch vor 20 Jahren. Das ist doch nicht von allein gekommen.

Wenn alle mal ihren Hintern mitnehmen würden und ihre Kraft in unseren Staat investieren würden als nur zu nörgeln würde es uns noch weit besser gehen.
H.Buntfuß
11.06.2010, 13:56 Uhr
Weltmeister der Gesetze
Wenn ich so lese, was hier alles zu der Fußballweltmeisterschaft geschrieben wird. Da geht es von Warenboykott bis zum Aufruf auf die Straße zu gehen und gegen die Regierung zu demonstrieren.

Ist denn niemand aufgefallen, dass zu Zeiten der Fußballweltmeisterschaften die Regierung die ganzen unsozialen Gesetze durchgespeitscht hat. Auch bei dieser Weltmeisterschaft wird das so sein. Sie sitzen bequem vor ihren Fernseher und lassen sich von der heilen Fußballwelt blenden, soweit da nicht irgend welche Wettbüros ihre Hände im Spiel haben,und im politischen Kämmerlein brüten die Regierenden, wie sie das Volk noch besser abzocken können.

Oder es werden Gesetze geschaffen, die das unbegrenzte Speichern von Daten über Personen erlauben. So ist eine neue Datenverordnung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Kraft getreten. Diese Verordnung wurde am Parlament vorbei in Kraft gesetzt. Dieses Gesetz ist so geschaffen wurden, dass man fast jede Person erfassen kann, außer Politiker und Wirtschaftsbosse, oder?

Ja liebe Leser, sie werden nach der Weltmeisterschaft überrascht sein, wie viel neue Gesetze und Verordnungen es geben wird. Bleibt nur noch eine Frage an HAWA, von welchen Stern kommen Sie gleich?
HAWA
11.06.2010, 14:25 Uhr
@Werner
Ich kann zu dieser Diskussion nur noch sagen, dass es mir in diesem Staat richtig gut geht. Ich gehe seit 20 Jahren einer geregelten Arbeit nach, habe ein neus Haus, alle 2 Jahre ein neues Auto, regelmäßig Urlaub und bin gesund dabei. Mir hat gewiss keiner was geschenkt und ich hatte auch keine besseren oder schlechteren Voreaussetzungen als alle Mitbürger aus unserem wunderschönen Thüringen. Aber eins noch am Ende dazu. Ohne Fleiß und Arbeit funktioniert das natürlich nicht. Ich habe sowohl in NRW als auch in Bayern und zur Zeit in Hessen gearbeitet. Dazu braucht man aber eine gewisse Einstellung und nicht die Hartz IV -Matte.
T.M._PuR
11.06.2010, 15:52 Uhr
die WM - Fragen und Überlegungen!
...die Wirtschaft bereitet sich bei jeder WM auf eine Gewinnsteigerung durch die Vermarktung des Ereignisses vor und stimmt die Bürger_innen schon vor dem eigentlichen Beginn auf die Feier der Nation ein. - Von Plakatwerbungen über billige Deutschlandfahnenangebote in Supermärkten bis hin zu Aktionen wie »wenn Deutschland Weltmeister wird, gibt’s den gekauften Fernseher umsonst« wird schon alles getan, um die Konsument_innen zum Kauf zu bringen und sich dem »verpflichtenden« Nationalgefühl anzuschließen.

Somit wird Nationalismus über Fußball vermittelt und hat zur Folge, dass kaum ein Mensch reflektiert, was Nationen, Nationalismus und Patriotismus zur Folge haben. Denn wenn mensch Fußball sieht, denkt er nicht an Menschen, die in Abschiebeknästen sitzen oder von deutschen Soldat_innen in Afghanistan umgebracht werden.

Aber genau diese Kritik muss im Mittelpunkt stehen, wenn überall Nationalflaggen wehen. Es muss einen kritischen Umgang mit Nationen, Nationalismus und Patriotismus im Allgemeinen geben.

Ganz konkrete Folgen von Nationalstaaten sind beispielsweise Kriege im Sinne von nationalen Interessen. So ein Krieg ist der Einsatz der Bundewehr in Afghanistan und ob es dabei nun um die Sicherheit der deutschen »Staatsbürger_innen« geht oder um die wirtschaftlichen Interessen der Nation Deutschland spielt hierbei keine Rolle. Doch genau solche Begründungen wie: wirtschaftliche Interessen, Schutz der eigenen Bürger_innen etc. stellen eindeutig nationale Interessen dar.

Dass der deutsche Wohlstand gesichert wird, indem alle Menschen, welche nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzten abgeschoben werden, liegt ebenso im nationalen Interesse. Den nationalen Interessen werden in diesen Fällen Menschenleben untergeordnet, welche scheinbar weniger wert sind.

UND, der Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika steht unter keinem guten Stern. Das Problem ist nicht das DFB-Team, sondern dessen Hauptsponsor: Mercedes-Benz. Bei SüdafrikanerInnen die ihr Leben im Kampf gegen das rassistische Apartheidregime riskierten, ruft das Daimler-Logo schlechte Erinnerungen wach.

Bereits 1966 wurde das Apartheidsystem in Südafrika von der Vollversammlung der UN als „Verbrechen gegen die Menschheit“ bezeichnet. Trotzdem verkaufte Daimler Fahrzeuge und Maschinen an Polizei und Militär des Apartheidregimes. Fahrzeuge, mit denen die Sicherheitskräfte den politischen Protest bekämpften.

Im April 2009 hat ein US-Bundesbezirksgericht in New York eine Sammelklage wegen Beihilfe zu schweren Menschenrechtsverletzungen während der Apartheid gegen Daimler und vier weitere Konzerne zugelassen. Die Vorwürfe gegen Daimler: Die Lieferung von mindestens 2.500 Unimogs, die als Truppentransporter oder Raketenwerfer genutzt wurden. Außerdem Dieselmotoren für Panzer und Hubschrauber zur Überwachung von Demonstrationen.

Im April 2009 wurde die Sammelklage wegen Beihilfe zu schweren Menschenrechtsverletzungen gegen die deutschen Konzerne Daimler und Rheinmetall, sowie gegen Ford, General Motors und IBM zugelassen. Die Kläger werfen den Unternehmen vor, entweder direkt völkergewohnheitsrechtlich anerkannte Menschenrechte in Südafrika verletzt oder staatliche Menschenrechtsverbrechen durch die Lieferung entsprechender Güter ermöglicht und unterstützt zu haben. Durch ihre Geschäfte verlängerten die Firmen die politische Repression gegen den schwarzen Befreiungskampf und die Destabilisierungskriege in der Region.

Auch solche Überlegungen und Gedanken und die daraus resultierenden Taten und Schlüsse gehören zu einer WM in Süd-Afrika...!!!
TeeEff
11.06.2010, 16:02 Uhr
@rwe62
Ihre Forderung danach das doch bitte die Linkspartei die Federführung und Organisation übernehmen möchte ist ja ganz nett, die Frage ist aber neben dem Wie? auch das Warum!

Nicht nur haben viele Bürger bei den letzten Wahlen, vielleicht gar wider besseren Wissens, andere Parteien gewählt und sind nun schockiert das diese ihre Programminhalte auch wirklich umsetzen, nein es gib auch noch Organisatoren wie die Gewerkschaften, die zu so etwas viel eher geeignet wären und durch Kundgebungen und Streiks auch über die Erfahrung und die nötige technische Ausstattung, wie auch über Dinge wie Streikkassen verfügen.
Nun sind diese natürlich oft SPD dominiert und diese Partei befindet sich auch in der Opposition, hat aber wohl längst ihre Herkunft und Verantwortung längst vergessen!

Eine, nur durch eine einzelne Partei initiierte Aktion, würde außerdem auf weit mehr Widerstand stoßen und eher ignoriert werden, als ein überparteiliches Bündnis, an dem sich auch die Bürger selbst beteiligen und ihre ureigensten Interessen vertreten.

Nicht zu Letzt ist die Anzahl der Mitglieder, auch der Linken, im Landkreis recht begrenzt und damit kann man vielleicht keine wirklichen riesigen Aktionen fahren?
Davon abgesehen ist man als Partei die in der freiheitlich demokratischen Grundordnung agiert auch vorwiegend dem parlamentarischem Weg der Beeinflussung der Politik verpflichtet und kann nur in einem dadurch recht beschränkten rechtlichen Rahmen außerhalb dessen tätig werden.

DIE LINKE, wird sicherlich im Rahmen dessen was sie schultern kann auch etwas tun und an Schwerpunkten mit gebündelten Kräften Flagge zeigen, aber sich nicht zu unüberlegten, sich selbst aufreibenden Schnellschüssen und Hauruck-Aktionen hinreißen lassen, nur weil das einzelne gern hätten und sich hämisch auf alle dabei möglichen Fehler freuen würden.

Letztlich reicht es nämlich für eine Partei, die auf Regierungs(mit)verantwortung zielt nicht aus, nur GEGEN etwas zu sein, ohne gleichzeitig Alternativen aufzuzeigen und diese auch im Rahmen des Möglichen umsetzen zu können.
Hier ist insgesamt ein koordiniertes Vorgehen auf Landes- und Bundesebene gefragt und nicht nur auf Basis eines Kreisverbandes und dessen was dieser leisten könnte.

Also bleiben wir ein wenig entspannt und warten erstmal wohin das Sparpaket genau geht, was es genau beinhaltet, wie es intern in der Koalition angenommen wird usw., bevor man mit Fakten und Taten aus klarer Formation dagegen angehen kann.
TeeEff
11.06.2010, 16:23 Uhr
@T.M._PuR - und was ist mir der Zukunft?
Anders als sich nur über die Vergangenheit sorgen zu machen, sollte man auch einmal bedenken was Süd-Afrika nach der WM blüht!

Nachdem es nämlich dann aus dem Blickfeld der Welt heraus ist, wird das Land wohl in eine schwer Abwärtsspirale geraten.
All die Probleme die es seit geraumer Zeit hatte und die durch den Kraftakt zur WM überdeckt wurden, werden dann wieder und deutlicher als zu vor zum Vorschein kommen und sich vielleicht gar gewalttätig entladen.

Aber wie sagt man so schön? DiA - Das ist Afrika.
teamplayer
11.06.2010, 16:57 Uhr
Kann HAWA nur zustimmen
einigen geht es hier nur ums Meckern. Wie wäre es mit etwas Engagement in anderen Bereichen, anstatt seine Zeit mit dem schimpfen auf den Staat zu vertun??

Freilich, wenn ich es gewohnt bin, immer vom Staat unterstützt zu werden, bin ich verärgert, wenn irgendwann mal Leistungen gekürzt werden....aber dann muss man sich eben mal selber kümmern.

Mir und meiner Frau hat dieser Staat unser Studium finanziert (Bafög), wir kommen nämlich nicht aus priviligierten Familien. Im Ergebnis hat er damit dafür gesorgt, dass wir nun mit unseren zwei Kindern ein sorgenfreies Leben führen können. Dafür mussten natürlich ein paar Jahre ackern und auf einiges verzichten. Aber das hat sich gelohnt!
Vielleicht sollten das einige Kommentarschreiber auch mal tun, anstatt sich immer nur auf andere zu verlassen!
98maschr
12.06.2010, 10:33 Uhr
Da bin ich aber erleichtert...
Es scheint doch noch vernünftige Menschen zu geben die hier posten und nicht nur Mitglieder der Linken wie TeeEff.

Ich kann mich auch nur wundern wie aus einem solchen Thema eine derartige Debatte entstehen kann. Ich persönlich freue mich auf die WM und werde bestimmt das ein oder andere Bier in nem Biergarten trinken und dies mit Sicherheit ohne schlechtes Gewissen.

Ansonsten würde ich HAWA's Vorschlag nur begrüßen. Wer sich hier in der BRD nicht wohlfühlt, bitte auswandern oder ne neue DDR aufbauen :)
TeeEff
12.06.2010, 11:52 Uhr
Alles schön und gut...
aber in einer Gesellschaft gibt es nicht nur Leistungsträger, denen alles offen steht, sondern auch Schwache. Einige Menschen sind z.B. durch Alter, Krankheit, oder soziale Umstände, das sie sich beispielsweise um Angehörige kümmern müssen, nicht in der Lage dem ständigen Leistungsdruck stand zuhalten und die in dieser Ellenbogengesellschaft schnell auf der Strecke bleiben und am Existenzminimum, ein kaum noch menschenwürdiges Leben haben.

Diese möchten Sie also gern aussortieren, oder wie muss ich ihre Äußerungen verstehen?

Der Großteil der Arbeitslosen ist nicht faul und nicht selbst Schuld an ihrer Situation. Die Realität ist und bleibt, das es einfach nicht genug Arbeitsstellen gibt, auch weil gern zur kurzfristigen Profitoptimierung ins Ausland verlagert wird, oder jeglichen Gedanken an Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung.
Der gehobene Wohlstand einiger in diesem Land spielt sich auf dem Rücken vieler ab die teilweise sogar in erschreckender Armut leben.

Und es tut mir Leid, aber in meinem humanistischen Weltbild kennzeichnet sich der Wert einer Gesellschaft nicht am schwindelerregenden Vermögen von einigen wenigen, all dem Luxus den diese sich leisten können, der Dekadenz in der sie leben und dem ständigen Wachstum der Profite, sondern daran, wie eine Gesellschaft mit ihren Schwächsten umgeht und sich menschlich(!) weiterentwickelt.
HAWA
12.06.2010, 14:10 Uhr
Wie soll die Entwicklung aussehen
Wie soll sich eine Gesellschaft gesund weiter entwickeln, in der geduldet wird, dass sich einige Mitmenschen darauf ausruhen, dass andere für sie arbeiten gehen und einen großen Anteil ihres Einkommens opfern müssen, damit es denen auch gut geht.

Ich würde nie Kranke oder Gehandikapte ausschließen aus dem sozialen Netzwerk, aber das ist doch der kleinste Teil der Arbeitslosen. Es gibt viel zu viele, die eigentlich arbeiten könnten, dies aber nicht tun, weil es ihnen mit Hartz IV viel zu gut geht. Erst wenn diejenigen merken, dass der Staat so ein Verhalten nicht weiter duldet und die arbeitende Bevölkerung dies auch nicht mehr hin nimmt, kann sich an der Situation etwas ändern.

Ich frage mich auch ernsthaft, wie die Linken Arbeitsplätze schaffen wollen. Ich habe mal in der Schule gelernt, dass Masrxismus-Leninismus und der Glaube an Gott etwas völlig verschiedenes sind. Das sind doch nur Träumer. Mein Aufruf an die Nörgler kann nur sein: "Zieht endlich den Finger und tut etwas für euch!!!" Ihr werdet sehen es funktioniert.
TeeEff
13.06.2010, 00:48 Uhr
Die Mär vom faulen Arbeitslosen...
HAWA, Sie können doch nicht allen Ernstes behaupten das von den offiziell etwa 4 Mio - inoffiziell weit mehr, Arbeitslosen und Hartz4 Empfängern einfach nur faul sind und deswegen keinen Job haben und es geniessen am Existenzminimum zu leben.
Wissen Sie mit wie wenig Geld diese Menschen zu haushalten haben? Das man damit faktisch nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen kann?

Ja, es mag ein geringe Menge geben die es trotzdem bevorzugen, aber alle anderen nicht!

Die Wahrheit ist: Es gibt einfach nicht ausreichend Jobs und Grund dafür sind die von der herrschenden Klasse geschaffenen und seit Jahrzehnten zementierten Rahmenbedingungen und das kurzfristige Profitdenken in einem Zeitrahmen von Dividendenausschüttung zu Dividendenausschüttung oder maximal in Legislaturperioden.
Dazu befinden sich 60% der Produktionsmittel in den Händen von weniger als 10% der Bevölkerung.
Das sind die Fakten. Und dieses Missverhältnis wird nicht ewig gut gehen.
Georg66
13.06.2010, 13:15 Uhr
@TeeEff
Nicht aufregen! Die Sparschw...... in Berlin werden mit ihrer Politik noch mehr soziale Unruhe schaffen.
Wer in der Vergangenheit sucht, wird erkennen, dass ein Systemwechsel unausweichlich ist. Im Moment braucht noch keiner zu hungern. Dank den Suppenküchen und Sozialämtern.

Aber wenn es noch schlimmer wird, und der Überzeugung bin ich, dann haben die Herrschenden nichts mehr zu lachen. Dann hilft auch Reise- und Meinungsfreiheit nicht mehr, um das eigene Volk weiter einzulullen.

Das Märchen von der Arbeit für Jedermann bis zum 67.Wiegenfeste ist schon längst gelesen. Es gibt bald nur noch ganz Reiche und ganz Arme. Den Mittelstand hat die Profitgier ausradiert. Erst die Leute in die Arbeitslosigkeit schicken und dann das letzte Kissen unter dem Hintern wegziehen. Das ist die Definition für soziale Marktwirtschaft.
TeeEff
13.06.2010, 22:32 Uhr
Ja Georg66
nur leider sind die Veränderungen die Ihnen wohl vorschweben keine die ich gutheißen könnte.

Aber fürwahr, wir leben in interessanten Zeiten!
HAWA
14.06.2010, 11:02 Uhr
Systemwechsel???
Wieso brauchen wir einen Systemwechsel? Diejenigen, die soetwas fordern sollten doch einfach nach Kuba auswandern. Dort haben sie noch das von ihnen gelobte System. Was soll ein Systenwechsel in Deutschland? Das hatten wir doch schon und es ist gehörig vor den Baum gegangen.

Wie vergesslich können manchen Menschen bloß sein? Lasst doch alle übrigen damit in Ruhe. Es ist belastend, wie mache Menschen aus so einem Artikel eine derartig abartige Diskussion entfachen können. Wir sollten uns einfach auf die tollen Spiele freuen und sehen, dass dadurch die Menschen der ganzen Welt wieder etwas näher zusammenrücken.
TeeEff
14.06.2010, 11:16 Uhr
Tun sie aber nicht!
Das sind keine Olympischen Spiele, das ist eine WELTMEISTERSCHAFT. Dabei wird tiefster Nationalismus beschworen, ein WIR gegen SIE propagiert und ZDF Kommentatorinnen sprechen gar von einem "inneren Reichsparteitag"...

Man darf gespannt sein wann die ersten Autos brennen, oder es Randale gibt, weil das Ergebnis nicht so ausgefallen ist wie man es hoffte. Und ja, Fußball ist von jeher emotionaler für die Fans als beispielsweise Schlittschuhlaufen und sie werden auch viel leichter gewalttätig.

Brot und "Spiele" für das Volk, damit es von der realen Politik abgelenkt wird.
HAWA
14.06.2010, 14:25 Uhr
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