Di, 13:03 Uhr
08.06.2010
Lesementoren erstmals an Regelschule
Bisher gab es den Einsatz von Lesementoren nur für Grundschüler. Jetzt läuft eine Erprobung des außerunterrichtlichen Angebotes erstmals an einer Regelschule.
Spielerisch erprobten die Lesementoren die Lesefähigkeiten der Kinder mit bei Kreuz und Quer durch Nordhausen. Das Würfelspiel, entwickelt von LIFT, überreichten sie gleich als Einstandsgeschenk. Foto: Mathias Daniel
In einer Erprobungsphase arbeiten seit vergangener Woche Lesementoren erstmals an einer Regelschule. Bisher betreuten wir mit ca. 50 Lesementoren ausschließlich Grundschüler, heute fällt der Startschuss für eine Erprobung des Einsatzes von Lesementoren an der Petersbergschule noch vor den Ferien, freut sich Babett Käferstein, Projektleiterin des Mehrgenerationenhauses MEGEHA der LIFT gGmbH am vergangenen Freitag.
Studenten der Fachhochschule, die als Lesementoren gewonnen werden konnten, treffen sich dazu wöchentlich mit den Lesekindern. Neben dem gezielten Lesen werden motivierende Spielformen und Übungen ohne Leistungsdruck angewandt.
Die Studenten stammen aus den Studienrichtungen Sozialwesen und Public Management, und finden, dass die ehrenamtliche Lesementorentätigkeit eine sinnvolle Ergänzung dazu darstellt. Außerdem spielt natürlich die Freude an der Arbeit mit den Kindern eine große Rolle. Angeleitet und koordiniert wird der Einsatz durch das MEGEHA in enger Zusammenarbeit mit Pädagogen.
Barbara Bärwinkel, Deutschlehrerin und Projektleiterin Pro Lesen an der Schule, verspricht sich durch den Mentoren-Einsatz eine Verbesserung der Lesefähigkeit und hofft, dass der Pubertätsknick ein bisschen aufgefangen wird. Wir haben vornehmlich Schüler, die sich mit dem Lesen etwas schwer tun. In Klasse 5 bis 7 wirkt sich die Pubertät zusätzlich negativ aus.
Gemeinsam mit den Lesementoren soll über den Unterricht hinaus die Freude am Lesen geweckt und Defizite ausgeglichen werden. Gezielt gehen die Lesementoren auf die Wünsche und Vorlieben der Kinder ein. Schließlich sollen ohne Druck und mit Spaß an der Sache Fortschritte erzielt werden.
Autor: nnzSpielerisch erprobten die Lesementoren die Lesefähigkeiten der Kinder mit bei Kreuz und Quer durch Nordhausen. Das Würfelspiel, entwickelt von LIFT, überreichten sie gleich als Einstandsgeschenk. Foto: Mathias Daniel
In einer Erprobungsphase arbeiten seit vergangener Woche Lesementoren erstmals an einer Regelschule. Bisher betreuten wir mit ca. 50 Lesementoren ausschließlich Grundschüler, heute fällt der Startschuss für eine Erprobung des Einsatzes von Lesementoren an der Petersbergschule noch vor den Ferien, freut sich Babett Käferstein, Projektleiterin des Mehrgenerationenhauses MEGEHA der LIFT gGmbH am vergangenen Freitag.
Studenten der Fachhochschule, die als Lesementoren gewonnen werden konnten, treffen sich dazu wöchentlich mit den Lesekindern. Neben dem gezielten Lesen werden motivierende Spielformen und Übungen ohne Leistungsdruck angewandt.
Die Studenten stammen aus den Studienrichtungen Sozialwesen und Public Management, und finden, dass die ehrenamtliche Lesementorentätigkeit eine sinnvolle Ergänzung dazu darstellt. Außerdem spielt natürlich die Freude an der Arbeit mit den Kindern eine große Rolle. Angeleitet und koordiniert wird der Einsatz durch das MEGEHA in enger Zusammenarbeit mit Pädagogen.
Barbara Bärwinkel, Deutschlehrerin und Projektleiterin Pro Lesen an der Schule, verspricht sich durch den Mentoren-Einsatz eine Verbesserung der Lesefähigkeit und hofft, dass der Pubertätsknick ein bisschen aufgefangen wird. Wir haben vornehmlich Schüler, die sich mit dem Lesen etwas schwer tun. In Klasse 5 bis 7 wirkt sich die Pubertät zusätzlich negativ aus.
Gemeinsam mit den Lesementoren soll über den Unterricht hinaus die Freude am Lesen geweckt und Defizite ausgeglichen werden. Gezielt gehen die Lesementoren auf die Wünsche und Vorlieben der Kinder ein. Schließlich sollen ohne Druck und mit Spaß an der Sache Fortschritte erzielt werden.


