Di, 07:01 Uhr
08.06.2010
Leimbacher ist MdB
Der Berliner Reichstag ist bis heute Kulisse für das Planspiel Jugend und Parlament. Unter den mehr als 300 Jugendlichen findet sich mit dem Nordhäuser Gymnasiasten Johann Reinhardt auch ein Vertreter aus der Region.
Die nnz hatte gestern bereits kurz über das Gastspiel des Schülers berichtet. Reinhardt folgt der Einladung des Bundestagsabgeordneten Manfred Grund (CDU). Beide unterhielten sich in Berlin über die Wahl des neuen Bundespräsidenten. Abgeordneter Grund stellte seine typische Wochenplanung als Abgeordneter und Parlamentarischer Geschäftsführer vor. Höhepunkt des Gesprächs in seinem Büro im Jakob-Kaiser-Haus war die Übergabe der neuen Schülerzeitung Herder aktuell.
Für vier Tage liegt das Parlament in der Hand von Jugendlichen. Ziel eines groß angelegten Planspiels ist es, die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages nicht nur zu erklären, sondern auch greifbar zu machen. Während des Planspiels gilt es, zu vorgegebenen Themen Gesetzesinitiativen zu erarbeiten, zu verteidigen und als Gesetz zu beschließen.
Der Schüler Johann Reinhardt aus Leimbach besucht das Herder-Gymnasium Nordhausen. Nach einem Praktikum bei Landtagsabgeordneten Dr. Klaus Zeh (CDU) erfuhr er von diesem Planspiel. Der Politik interessierte 16-jährige Jugendliche zögerte keinen Moment und bewarb sich sofort bei Manfred Grund. Er schlüpfte in die Rolle eines liberalen Abgeordneten aus Essen, der im normalen Leben Hauptkommissar bei der Polizei sein könnte. In seiner Kurzzeit als Mandatsträger wirkte Reinhardt als Berichterstatter für Rentenfragen.
Wie in richtigen Parlamenten bilden die Jugendlichen Fraktionen, sie arbeiten in Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Am Sonntag wurden in den Fraktionen die Vorsitzenden für das Planspiel gewählt. Trotz bestem Sommerwetter standen Arbeitsgruppen- sowie Fraktionssitzungen in Sitzungssälen auf dem Tagesplan.
Zu Wochenbeginn wurde die Plenardebatte eröffnet und die Erste Lesung der erarbeiteten Gesetzentwürfe fand statt. Ebenfalls am Montag besuchten alle 314 Teilnehmer jene Bundesabgeordneten, die sie zu diesem Planspiel eingeladen hatten. Johann Reinhardt diskutierte mit Abgeordneten Manfred Grund über aktuelle Ereignisse wie die Wahl des Bundespräsidenten. Manfred Grund wird als Parlamentarischer Geschäftsführer die organisatorischen Vorbereitungen für die Union koordinieren. Ebenfalls erzählte er von zahlreichen Dienstreisen, besonders in den asiatischen Raum. Als Abgeordneter aus den neuen Ländern könne er die Probleme in Zentralasien und den ehemaligen Sowjetrepubliken besser verstehen und nachvollziehen.
Für heute sind die Zweite und Dritte Lesung aller Gesetzesvorlagen sowie die Abstimmungen angekündigt. Reinhardt freut sich besonders auf eine Podiumsdiskussion mit den Vorsitzenden der fünf im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen. Das Schlusswort wird Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert halten.
Autor: nnzDie nnz hatte gestern bereits kurz über das Gastspiel des Schülers berichtet. Reinhardt folgt der Einladung des Bundestagsabgeordneten Manfred Grund (CDU). Beide unterhielten sich in Berlin über die Wahl des neuen Bundespräsidenten. Abgeordneter Grund stellte seine typische Wochenplanung als Abgeordneter und Parlamentarischer Geschäftsführer vor. Höhepunkt des Gesprächs in seinem Büro im Jakob-Kaiser-Haus war die Übergabe der neuen Schülerzeitung Herder aktuell.
Für vier Tage liegt das Parlament in der Hand von Jugendlichen. Ziel eines groß angelegten Planspiels ist es, die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages nicht nur zu erklären, sondern auch greifbar zu machen. Während des Planspiels gilt es, zu vorgegebenen Themen Gesetzesinitiativen zu erarbeiten, zu verteidigen und als Gesetz zu beschließen.
Der Schüler Johann Reinhardt aus Leimbach besucht das Herder-Gymnasium Nordhausen. Nach einem Praktikum bei Landtagsabgeordneten Dr. Klaus Zeh (CDU) erfuhr er von diesem Planspiel. Der Politik interessierte 16-jährige Jugendliche zögerte keinen Moment und bewarb sich sofort bei Manfred Grund. Er schlüpfte in die Rolle eines liberalen Abgeordneten aus Essen, der im normalen Leben Hauptkommissar bei der Polizei sein könnte. In seiner Kurzzeit als Mandatsträger wirkte Reinhardt als Berichterstatter für Rentenfragen.
Wie in richtigen Parlamenten bilden die Jugendlichen Fraktionen, sie arbeiten in Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Am Sonntag wurden in den Fraktionen die Vorsitzenden für das Planspiel gewählt. Trotz bestem Sommerwetter standen Arbeitsgruppen- sowie Fraktionssitzungen in Sitzungssälen auf dem Tagesplan.
Zu Wochenbeginn wurde die Plenardebatte eröffnet und die Erste Lesung der erarbeiteten Gesetzentwürfe fand statt. Ebenfalls am Montag besuchten alle 314 Teilnehmer jene Bundesabgeordneten, die sie zu diesem Planspiel eingeladen hatten. Johann Reinhardt diskutierte mit Abgeordneten Manfred Grund über aktuelle Ereignisse wie die Wahl des Bundespräsidenten. Manfred Grund wird als Parlamentarischer Geschäftsführer die organisatorischen Vorbereitungen für die Union koordinieren. Ebenfalls erzählte er von zahlreichen Dienstreisen, besonders in den asiatischen Raum. Als Abgeordneter aus den neuen Ländern könne er die Probleme in Zentralasien und den ehemaligen Sowjetrepubliken besser verstehen und nachvollziehen.
Für heute sind die Zweite und Dritte Lesung aller Gesetzesvorlagen sowie die Abstimmungen angekündigt. Reinhardt freut sich besonders auf eine Podiumsdiskussion mit den Vorsitzenden der fünf im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen. Das Schlusswort wird Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert halten.


