Do, 12:28 Uhr
23.01.2003
Primas: Ideen aus der Region gefragt
Nordhausen (nnz). Die diesjährige Grüne Woche in Berlin ist Geschichte. Aus Nordthüringen war in diesem Jahr wieder der christdemokratische Landtagsabgeordnete Egon Primas in der Bundeshauptstadt. nnz hat sich mit ihm über seine Eindrücke und über Entwicklungen in der Landwirtschaft unterhalten.
Aus Thüringer Sicht war die Grüne Woche ein voller Erfolg, vor allem weil sich die schädlichen Diskussionen über die Landwirtschaft beruhigt haben, so Primas mit einer ersten Bilanz. Sehr verwundet sei der Politiker jedoch über den Auftritt von Bundesministerin Renate Künast gewesen, sie habe keine Wort zu Öko von sich gegeben. Als Angriff auf die deutsche Landwirtschaft bewertet Egon Primas hingegen die Vorschläge von EU-Kommissar Fischler. Zwar werde an der Milchquote festgehalten, doch das stillgelegte Flächen nicht mehr mit nachwachsenden Rohstoffen bepflanzt werden sollen, das sei ausgemachter Schwachsinn. Bei vielen, was der Kommissar vorschlage, würde wieder der Osten hinten runter fallen. Hier müsse es intensiven Diskussionsbedarf des Bundes und Druck aus den Ländern geben.
Primas regte im Gespräch mit der nnz an, dass sich die Nordhäuser Region - mit dem Scheunenhof im Zentrum – für eine Präsentation in Berlin im kommenden Jahr als die Thüringer Region bewerben solle. Das innovative Gesamtkonzept der Direktvermarktung sei dafür bestens geeignet. Auch der Tourismus solle sich mehr ins Gespräch bringen. Derartige Bemühungen wolle er auf jeden Fall unterstützen. Die Initiative müsse jedoch aus der Region kommen: Klappern gehört zum Handwerk!
Autor: nnzAus Thüringer Sicht war die Grüne Woche ein voller Erfolg, vor allem weil sich die schädlichen Diskussionen über die Landwirtschaft beruhigt haben, so Primas mit einer ersten Bilanz. Sehr verwundet sei der Politiker jedoch über den Auftritt von Bundesministerin Renate Künast gewesen, sie habe keine Wort zu Öko von sich gegeben. Als Angriff auf die deutsche Landwirtschaft bewertet Egon Primas hingegen die Vorschläge von EU-Kommissar Fischler. Zwar werde an der Milchquote festgehalten, doch das stillgelegte Flächen nicht mehr mit nachwachsenden Rohstoffen bepflanzt werden sollen, das sei ausgemachter Schwachsinn. Bei vielen, was der Kommissar vorschlage, würde wieder der Osten hinten runter fallen. Hier müsse es intensiven Diskussionsbedarf des Bundes und Druck aus den Ländern geben.
Primas regte im Gespräch mit der nnz an, dass sich die Nordhäuser Region - mit dem Scheunenhof im Zentrum – für eine Präsentation in Berlin im kommenden Jahr als die Thüringer Region bewerben solle. Das innovative Gesamtkonzept der Direktvermarktung sei dafür bestens geeignet. Auch der Tourismus solle sich mehr ins Gespräch bringen. Derartige Bemühungen wolle er auf jeden Fall unterstützen. Die Initiative müsse jedoch aus der Region kommen: Klappern gehört zum Handwerk!

