Di, 16:01 Uhr
21.01.2003
Auf geht's zur Gerechtigkeit
Nordhausen (nnz). Die Soziale Gerechtigkeit im Landkreis Nordhausen soll in neue Formen gebracht werden. Darauf verständigte man sich innerhalb einer Agenda-21-Tagung. nnz berichtet.
Unter der Bezeichnung "Soziale Gerechtigkeit" wird das erst im Juli letzten Jahres gegründete Agenda 21-Forum "Soziales" künftig in der Öffentlichkeit agieren. Auf diesen anspruchsvollen Namen einigten sich die 31 Teilnehmer auf der Agenda 21-Tagung im Landratsamt. Hauptanliegen der Akteure war es, künftige Aufgaben, Wege und Zielsetzungen festzulegen. Dabei richteten die Teilnehmer ihr Augenmerk auf Fragen, die sowohl den künftigen strukturellen Aufbau als auch die organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung der Tagungen betreffen.
Hans-Georg Backhaus, der in Absprache mit Landrat Joachim Claus in diesem Jahr für die Organisation des Forums verantwortliche zeichnet, schlug ein Arbeitsgremium vor, das sich mit Inhalten und Aktionen beschäftigen soll. In der lebhaften Diskussion wurde jedoch deutlich, dass die Mehrheit der Teilnehmer, die unterschiedliche soziale Einrichtungen, Religionsgemeinschaften, Jugend- und Frauenverbände, Vereine und demokratische Parteien vertreten, die Bildung mehrerer Arbeitsgruppen favorisierte. So werden innerhalb dieses Gremiums demnächst vier Arbeitsgruppen ihre Tätigkeit aufnehmen. Das Forum "Soziale Gerechtigkeit" wird nun von den AG`s "Kinder/Jugend/Bildung", verantwortlich Jutta Patzelt, "Interkulturelle Arbeit", verantwortlich Peter Kube, "Senioren", verantwortlich Hans Schleusner und "Familie", verantwortlich Elke Schurig, fachlich untersetzt.
Eine erste Zusammenkunft der Arbeitsgruppen-Leiter ist für den 27. Januar um 13.00 Uhr im Landratsamt Nordhausen, Behringstr. 3, Zi. 315 vorgesehen. Die Akteure des Agenda 21-Forums "Soziale Gerechtigkeit" wollen vor allem Jugendliche, Pädagogen und Senioren für eine Mitarbeit gewinnen. Angedacht ist zudem im Bereich der Jugend- und Bildungsarbeit eine enge Kooperation mit der "Rothleimmühle" und dem Schullandheim "Harzrigi". Das Forum versteht sich als ein für alle Bürgerinnen und Bürger offenes Arbeitsgremium und will sich zu einem unverwechselbaren Baustein im Agenda 21-Prozess des Landkreises Nordhausen entwickeln,
Autor: nnzUnter der Bezeichnung "Soziale Gerechtigkeit" wird das erst im Juli letzten Jahres gegründete Agenda 21-Forum "Soziales" künftig in der Öffentlichkeit agieren. Auf diesen anspruchsvollen Namen einigten sich die 31 Teilnehmer auf der Agenda 21-Tagung im Landratsamt. Hauptanliegen der Akteure war es, künftige Aufgaben, Wege und Zielsetzungen festzulegen. Dabei richteten die Teilnehmer ihr Augenmerk auf Fragen, die sowohl den künftigen strukturellen Aufbau als auch die organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung der Tagungen betreffen.
Hans-Georg Backhaus, der in Absprache mit Landrat Joachim Claus in diesem Jahr für die Organisation des Forums verantwortliche zeichnet, schlug ein Arbeitsgremium vor, das sich mit Inhalten und Aktionen beschäftigen soll. In der lebhaften Diskussion wurde jedoch deutlich, dass die Mehrheit der Teilnehmer, die unterschiedliche soziale Einrichtungen, Religionsgemeinschaften, Jugend- und Frauenverbände, Vereine und demokratische Parteien vertreten, die Bildung mehrerer Arbeitsgruppen favorisierte. So werden innerhalb dieses Gremiums demnächst vier Arbeitsgruppen ihre Tätigkeit aufnehmen. Das Forum "Soziale Gerechtigkeit" wird nun von den AG`s "Kinder/Jugend/Bildung", verantwortlich Jutta Patzelt, "Interkulturelle Arbeit", verantwortlich Peter Kube, "Senioren", verantwortlich Hans Schleusner und "Familie", verantwortlich Elke Schurig, fachlich untersetzt.
Eine erste Zusammenkunft der Arbeitsgruppen-Leiter ist für den 27. Januar um 13.00 Uhr im Landratsamt Nordhausen, Behringstr. 3, Zi. 315 vorgesehen. Die Akteure des Agenda 21-Forums "Soziale Gerechtigkeit" wollen vor allem Jugendliche, Pädagogen und Senioren für eine Mitarbeit gewinnen. Angedacht ist zudem im Bereich der Jugend- und Bildungsarbeit eine enge Kooperation mit der "Rothleimmühle" und dem Schullandheim "Harzrigi". Das Forum versteht sich als ein für alle Bürgerinnen und Bürger offenes Arbeitsgremium und will sich zu einem unverwechselbaren Baustein im Agenda 21-Prozess des Landkreises Nordhausen entwickeln,

