Mi, 14:08 Uhr
10.01.2001
Schulentwicklungsplanung bislang sachlich diskutiert
Nordhausen (nnz). Die bisherige Diskussion zur Nordhäuser Schulentwicklungsplanung verlief bislang sehr sachlich und konstruktiv. Zu dieser Einschätzung gelangte Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) gegenüber der nnz. In dieser Woche fanden und finden dazu Schulkonferenzen statt, unter anderem in Niedersalza, Krimderode und Sundhausen. Bereits im Dezember beschäftigten sich die Schulelternsprecher der Stadt Nordhausen mit diesem Thema (nnz berichtete). Wahlbuhl gab jedoch auch zu, daß die Eltern der von einer Schließung betroffenen Schulen "nicht glücklich über diesen Umstand seien", doch letztlich weiß der Kommunalpolitiker das bisher eindeutige Votum des Stadtrates hinter sich. Der hatte sich im Dezember einstimmig für den bisherigen Entwurf ausgesprochen. Vorgesehen sind mittelfristig fünf Grundschulen und vier Regelschulen im Stadtgebiet.
Wahlbuhl machte im nnz-Gespräch auch deutlich, daß in den kommenden Jahren ein Investitionsprogramm für die verbleibenden Schulen anlaufen müsse. Dabei werden die Gelder, die für die Bewirtschaftung der zu schließenden Schulen bislang notwendig waren, nicht einfach eingespart, sondern für die Sanierung der verbleibenden Häuser eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine Summe von rund 800.000 Mark pro Jahr. Das allein reicht freilich nicht aus, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Hilfe muß vor allem vom Land Thüringen kommen. So will die Stadt Nordhausen erreichen, daß eine Schule in das sogenannte "Plattenbau-Programm für Schulen" des Landes aufgenommen werde. Hierzu soll es weitere Gespräche mit Minister Andreas Trautvetter geben.
Fest steht auch die Übergabe von drei Schulstandorten in andere Trägerschaften. Am Frauenberg werde der Landkreis ein Berufsschulzentrum etablieren, die Schule in Nordhausen-Nord werden zum Beispiel einem christlichen Schulzentrum angeboten. Abschließend geht Wahlbuhl fest davon aus, daß die Mitglieder des Nordhäuser Stadtrates auf ihrer nächsten Sitzung der Schulentwicklungsplanung mehrheitlich zustimmen werden.
Autor: psgWahlbuhl machte im nnz-Gespräch auch deutlich, daß in den kommenden Jahren ein Investitionsprogramm für die verbleibenden Schulen anlaufen müsse. Dabei werden die Gelder, die für die Bewirtschaftung der zu schließenden Schulen bislang notwendig waren, nicht einfach eingespart, sondern für die Sanierung der verbleibenden Häuser eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine Summe von rund 800.000 Mark pro Jahr. Das allein reicht freilich nicht aus, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Hilfe muß vor allem vom Land Thüringen kommen. So will die Stadt Nordhausen erreichen, daß eine Schule in das sogenannte "Plattenbau-Programm für Schulen" des Landes aufgenommen werde. Hierzu soll es weitere Gespräche mit Minister Andreas Trautvetter geben.
Fest steht auch die Übergabe von drei Schulstandorten in andere Trägerschaften. Am Frauenberg werde der Landkreis ein Berufsschulzentrum etablieren, die Schule in Nordhausen-Nord werden zum Beispiel einem christlichen Schulzentrum angeboten. Abschließend geht Wahlbuhl fest davon aus, daß die Mitglieder des Nordhäuser Stadtrates auf ihrer nächsten Sitzung der Schulentwicklungsplanung mehrheitlich zustimmen werden.

