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Fr, 12:42 Uhr
17.01.2003

Pech mit Strom aus Berlin

Nordhausen (nnz). Als der deutsche Strommarkt liberalisiert wurde, warben Anbieter um die Gunst der Kunden. Was wurde da auch in Nordhausen nicht alles versprochen? Vor allem billiger Strom...


Die Liberalisierung blieb natürlich auch für die örtlichen Stromversorger nicht ohne Folgen. Sie verloren Kunden, doch nicht in dem Maße, wie es sich die „Fremdeinspeiser“ erhofft hatten. Treue wurde belohnt, auch von der EVN. Rund 50 Haushalte aus Nordhausen wechselten zum Beispiel zum Berliner Stromhändler „ares Energie-direkt GmbH“. Das Unternehmen ging Pleite, musste Insolvenz anmelden. Die Folge: Kein Strom für die Haushalte.

Die Energieversorgung sprang ein. Für die Kunden gab es keine Unterbrechung der Stromversorgung. Nun müssen sie sich aber entscheiden: Entweder blauen oder gelben Strom aus Berlin, Stuttgart oder Düsseldorf, oder Strom aus Nordhausen. Der hat zwar keine wirkliche Farbe, dafür aber viel an verlässlicher Energie.
Autor: nnz

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