So, 09:35 Uhr
16.05.2010
Zwei neue Vorsitzende
Gesine Lötsch und Klaus Ernst werden die LINKE in Deutschland künftig anführen. Gestern wurden sie in Rostock gewählt. Hier der Bericht in der nnz von Matthias Mitteldorf...
Die Delegierten aus dem Landkreis Nordhausen Barbara Schecke und Alexander Scharff
Bei der Vorstellung der beiden Kandidaten Gesine Lötzsch und Klaus Ernst im Auftrag des Parteivorstandes, verteidigte Gregor Gysi noch einmal den Vorschlag einer Doppelspitze. Im Einzelnen wiederholte Lötzsch ihre Aussage aus dem Bundestag in dieser Woche, Spekulanten seien Taliban in Nadelstreifen. Diese, so Lötzsch, terrorisieren die gesamte Gesellschaft. Die die arbeiten und die, die aus dem Arbeitsleben ausgeschlossen sind. Die, die ihr Leben lang gearbeitet haben und die, die erst geboren wurden. Die Folgen für das ganze europäische Staatswesen sind nicht ansatzweise abzusehen.
Ernst nahm, wie erwartet, die deutsche Innenpolitik und auch die abwarteten Gewerkschaften aufs Korn und mahnte ein Vorgehen gegen eine Entsolidarisierung in der Gesellschaft an.
Unerwartet gab es für ihn einen Gegenkandidaten aus Schaumburg, der recht kabarettistisch die Lücken in der Basisdemokratie in der Linken pointiert aufspürte. Im Einzelnen erreichten Gesine Lötzsch 92,8 % und Klaus Ernst 74,9 % der Delegiertenstimmen und vertreten so DIE LINKE als Doppelspitze als Parteivorsitzende. Der Gegenkandidat Hans Josef Weich erreichte 13,9%
Autor: nnzDie Delegierten aus dem Landkreis Nordhausen Barbara Schecke und Alexander Scharff
Bei der Vorstellung der beiden Kandidaten Gesine Lötzsch und Klaus Ernst im Auftrag des Parteivorstandes, verteidigte Gregor Gysi noch einmal den Vorschlag einer Doppelspitze. Im Einzelnen wiederholte Lötzsch ihre Aussage aus dem Bundestag in dieser Woche, Spekulanten seien Taliban in Nadelstreifen. Diese, so Lötzsch, terrorisieren die gesamte Gesellschaft. Die die arbeiten und die, die aus dem Arbeitsleben ausgeschlossen sind. Die, die ihr Leben lang gearbeitet haben und die, die erst geboren wurden. Die Folgen für das ganze europäische Staatswesen sind nicht ansatzweise abzusehen.
Ernst nahm, wie erwartet, die deutsche Innenpolitik und auch die abwarteten Gewerkschaften aufs Korn und mahnte ein Vorgehen gegen eine Entsolidarisierung in der Gesellschaft an.
Unerwartet gab es für ihn einen Gegenkandidaten aus Schaumburg, der recht kabarettistisch die Lücken in der Basisdemokratie in der Linken pointiert aufspürte. Im Einzelnen erreichten Gesine Lötzsch 92,8 % und Klaus Ernst 74,9 % der Delegiertenstimmen und vertreten so DIE LINKE als Doppelspitze als Parteivorsitzende. Der Gegenkandidat Hans Josef Weich erreichte 13,9%





