Fr, 20:07 Uhr
30.04.2010
Versprechen eingelöst?
Wir wollen nicht nur spielen, wir wollen auch gewinnen und haben was gut zu machen, meinte Wacker-Kapitän Sven Pistorius vor dem Spiel von Wacker Nordhausenn gegen Schlotheim/Mehrstedt. Wie es nach dem Abpfiff mit dem Vorhaben aussah, das erfahren nnz-Leser bereit heute.
Nach zwei Minuten sahen die 199 Zuschauer dieses Freitagabends den ersten Torschuss der Nordhäuser, der jedoch das rechte Außennetz zittern ließ. Absender war Lars Pohl. Das war es aber dann mit der Herrlichkeit der Wackeren in den ersten zehn Minuten der Begegnung.
Der erste herausgespielte Angriff des Spiels kam von den Gästen. Auf der rechten Seite wurde die Viererkette überspielt; Steve Daniel konnte jedoch Lars Greschke im Nordhäuser Tor nicht überwinden. Auf Wackers Seite wurden die Bälle dafür von links nach rechts und von rechts nach links gedroschen. Planlos.
In der 16. Minute dann ein sehenswerter Spielzug der Gastgeber, den Torsten Klaus nicht vollenden konnte. Der Schuss ging nicht 40 Meter wie kurz zuvor, sondern nur zehn Meter am Tor der Gäste vorbei. Ab der 20. Minute verstärken die Hausherren den Druck in Richtung des Schlotheimer Tors, zählbare Ergebnisse sind jedoch nicht zu vermelden. In der 30. Minute kam Daniel John den berühmten Schritt zu spät.
Pistorius verschießt den Elfmeter
In der 34. Minute stand John dann genau richtig, der einen Abpraller vom Pfosten per Kopf einnicken konnte. Der Schuss zuvor kam von Lars Pohl. 1:0. Nur zwei Minuten später legte John für Pistorius auf. Dessen Schuss wurde abgefälscht. Zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit wurde Daniel John im Strafraum umgehauen, Sven Pistorius schoss den Elfmeter mehrere Meter über das Schlotheimer Tor. Kurz danach war Halbzeit.
Die zweite Halbzeit war gerade mal zwei Minuten alt, da legte sich Torsten Klaus das Leder in 30 Meter Entfernung zurecht, sein Schuss landete am linken Pfosten, Marcus Vopel köpfte zum 2:0 ein. Der große Zeiger der Uhr hatte sich nur fünf Runden weitergedreht, da herrschte Hektik im Schlotheimer Strafraum. Ein Schlotheimer Spieler rettete auf der Torlinie mit der Hand, sah dafür Rot und diesmal konnte Torsten Klaus den Elfmeter zum 3:0 verwandeln.
Und das Toreschießen ging weiter. In der 56. Minute konnte sich Sven Pistorius auf der rechten Seite durchsetzen. Mit einem Presschlag trudelte der Ball in die rechte Ecke des Schlotheimer Tores. 4:0. Anschließend versuchte sich Klaus mit einem weiteren Pfostenschuss. Von einer wirklichen Gegenwehr der Schlotheimer war zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zu spüren.
Wacker wechselte in der 66. Minute aus. Vopel wurde mit Beifall verabschiedet, dafür kam Sebastian Gösel auf das Spielfeld. In der 69. Minute der bis dahin schönste Spielzug. Gösel erkämpfte sich den Ball an der Grundlinie, schoss nach rechts zu Pohl. Der legte gekonnt auf Torsten Klaus ab, der aus 12 Meter keine Schwierigkeit mit dem 5:0 für Nordhausen hatte.
Bei Wacker wurde dann noch mal gewechselt – im Doppelpack. Für Pistorius und John kommen Benedikt Streicher und Florian Dießel. Da waren 75 Minuten gespielt. Was bleibt nachzutragen? Torsten Klaus spielte zwei- dreimal eigensinnig, wollte seine persönliche Torbilanz aufwerten.
Wir wollen gewinnen, die Vorhersage von Pistorius vor dem Spiel ging in Erfüllung. Das Spiel war erst in der zweiten Halbzeit sehenswert, nicht nur wegen der vier Tore in diesen 45 Minuten.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzNach zwei Minuten sahen die 199 Zuschauer dieses Freitagabends den ersten Torschuss der Nordhäuser, der jedoch das rechte Außennetz zittern ließ. Absender war Lars Pohl. Das war es aber dann mit der Herrlichkeit der Wackeren in den ersten zehn Minuten der Begegnung.
Der erste herausgespielte Angriff des Spiels kam von den Gästen. Auf der rechten Seite wurde die Viererkette überspielt; Steve Daniel konnte jedoch Lars Greschke im Nordhäuser Tor nicht überwinden. Auf Wackers Seite wurden die Bälle dafür von links nach rechts und von rechts nach links gedroschen. Planlos.
In der 16. Minute dann ein sehenswerter Spielzug der Gastgeber, den Torsten Klaus nicht vollenden konnte. Der Schuss ging nicht 40 Meter wie kurz zuvor, sondern nur zehn Meter am Tor der Gäste vorbei. Ab der 20. Minute verstärken die Hausherren den Druck in Richtung des Schlotheimer Tors, zählbare Ergebnisse sind jedoch nicht zu vermelden. In der 30. Minute kam Daniel John den berühmten Schritt zu spät.
Pistorius verschießt den Elfmeter
In der 34. Minute stand John dann genau richtig, der einen Abpraller vom Pfosten per Kopf einnicken konnte. Der Schuss zuvor kam von Lars Pohl. 1:0. Nur zwei Minuten später legte John für Pistorius auf. Dessen Schuss wurde abgefälscht. Zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit wurde Daniel John im Strafraum umgehauen, Sven Pistorius schoss den Elfmeter mehrere Meter über das Schlotheimer Tor. Kurz danach war Halbzeit.
Die zweite Halbzeit war gerade mal zwei Minuten alt, da legte sich Torsten Klaus das Leder in 30 Meter Entfernung zurecht, sein Schuss landete am linken Pfosten, Marcus Vopel köpfte zum 2:0 ein. Der große Zeiger der Uhr hatte sich nur fünf Runden weitergedreht, da herrschte Hektik im Schlotheimer Strafraum. Ein Schlotheimer Spieler rettete auf der Torlinie mit der Hand, sah dafür Rot und diesmal konnte Torsten Klaus den Elfmeter zum 3:0 verwandeln.
Und das Toreschießen ging weiter. In der 56. Minute konnte sich Sven Pistorius auf der rechten Seite durchsetzen. Mit einem Presschlag trudelte der Ball in die rechte Ecke des Schlotheimer Tores. 4:0. Anschließend versuchte sich Klaus mit einem weiteren Pfostenschuss. Von einer wirklichen Gegenwehr der Schlotheimer war zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zu spüren.
Wacker wechselte in der 66. Minute aus. Vopel wurde mit Beifall verabschiedet, dafür kam Sebastian Gösel auf das Spielfeld. In der 69. Minute der bis dahin schönste Spielzug. Gösel erkämpfte sich den Ball an der Grundlinie, schoss nach rechts zu Pohl. Der legte gekonnt auf Torsten Klaus ab, der aus 12 Meter keine Schwierigkeit mit dem 5:0 für Nordhausen hatte.
Bei Wacker wurde dann noch mal gewechselt – im Doppelpack. Für Pistorius und John kommen Benedikt Streicher und Florian Dießel. Da waren 75 Minuten gespielt. Was bleibt nachzutragen? Torsten Klaus spielte zwei- dreimal eigensinnig, wollte seine persönliche Torbilanz aufwerten.
Wir wollen gewinnen, die Vorhersage von Pistorius vor dem Spiel ging in Erfüllung. Das Spiel war erst in der zweiten Halbzeit sehenswert, nicht nur wegen der vier Tore in diesen 45 Minuten.
Peter-Stefan Greiner


