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Fr, 11:51 Uhr
30.04.2010

Ärger in der Bahnhofstraße

Viele Händler entlang der Nordhäuser Bahnhofstraße kritisieren die Stände, mit denen Abos von Zeitschriften an den Mann oder an die Frau gebracht werden sollen. Die nnz ist dem nachgegangen...


Immer wieder auf´s neue könnte ich mich darüber aufregen, wie in der Bahnhofsstraße unter den wildesten Versprechungen Abo´s verkauft werden. Neuerdings unter dem Deckmantel: "Wir helfen Tieren". Unter anderen Umständen bekommen diese Drückerkollonen schließlich keine Standgenehmigung mehr in der Bahnhofstraße.

Getarnt als Informationsstand werden hier Abo´s vertickt, aber der Gipfel schließlich ist, wenn man das Ordnungsamt darauf hinweist passiert letztlich doch nix - keine Handhabe (angeblich). Mein heutiger Anruf, dass der angebliche Tierschutz-Infostand Leute beschwindelt, endete mit einem kleinen Kompetenzgerangel. Plötzlich war keiner mehr so richtig zuständig und ohne Beweise könne man da nichts machen.


Das schreibt René Z. der nnz. Wir haben die Probleme von Herrn Z. an das Ordnungsamt weitergeleitet und folgende Antwort erhalten:

Die "Europäische Tierstiftung e.V." hat für die Bahnhofstraße eine Sondernutzungsgenehmigung für einen "Infostand" beantragt und für die Zeit vom 26. bis 30. April genehmigt bekommen. Seit den Erfahrungen aus der Vergangenheit wurden reinen Abo-Verkaufsagenturen seit 2009 keine Sondernutzungsgenehmigungen erteilt.

Der Außendienst war mehrfach zur Kontrolle vor Ort und wird auch weiter kontrollieren, mit Blick darauf, dass eben keine Abos verkauft werden dürfen.
Autor: nnz

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Kommentare
dago
30.04.2010, 15:36 Uhr
Es wird doch sonst immer alles so peinlich geprüft
Mich hat es nich mal 30 Sek. Recherche gekostet um sofort Zweifel an der Seriosität des Vereins zu haben. Und diese Zeit hätte sich auch das Ordnungsamt, vor Erteilung der Genehmigung, nehmen können.

Den Vereinsnamen einfach bei google rein hämmern, schon springen einem diverse Links ins Auge, die auch eindeutig auf die Praxis des Vereins verweisen, lediglich Zeitungs- abos verkaufen zu wollen.

Und wenn sich dann noch diverse Zeugen hinstellen und die Ordnungsbehörde auf die Probleme Aufmerksam machen, versteh ich die Reaktion des O.A. erst recht nicht.

Hier hätte eine Entscheidung, im Sinne der Nordhäuser Bürger getroffen werden müssen.
Die heißt eindeutig Platzverweis und Widerruf der Genehmigung. Statt dessen wurde die Zuständigkeit offensichtlich so lang von A nach B und wieder zurück geschoben, bis die Genehmigung eh abgelaufen ist. Aussitzen nenne ich so was.

In der Zwischenzeit, währ genug Zeit gewesen sich den Stand mal anonym und in Zivil anzusehen und die bösen Buben so aus der Reserve zu locken. Wenn es dafür keine rechtliche Absicherung gibt, geht immer noch, Polizei anrufen. Die dürfen ja wohl verdeckt ermitteln. In anderen Fällen arbeiten beide Ämter auch Hand in Hand.

Nepper, Schlepper, Bauernfänger rennen in Nordhausen genug rum. Diese Woche eine(r) mehr. Mit Unterstützung und ausdrücklicher Genehmigung unserer Ornungshüter.
Schade!
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