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Di, 09:04 Uhr
27.04.2010

Gelebte Partnerschaft

Der Thüringer Landtag pflegt Beziehungen zu Parlamenten verschiedener europäischer Partnerregionen, zu denen auch die Republik Mordowien im Wolgagebiet zählt. Einer der Initiatoren dieser Partnerschaft ist CDU-Landtagsabgeordneter Egon Primas...

Freundeskreis (Foto: privat) Freundeskreis (Foto: privat)

Mordowien ist eine autonome Republik der Russischen Föderation und gehört zu deren führenden Wirtschaftsregionen. Um die Partnerschaft auch in der neuen Wahlperiode mit Leben zu füllen und weiter auszubauen, hat sich am heutigen Mittwoch der Freundeskreis Mordowien im Thüringer Landtag neu konstituiert. Zum Vorsitzenden wurde abermals der Initiator der Partnerschaft, Landtagsabgeordneter Egon Primas (CDU), gewählt.

Zum Freundeskreis, der im August 2002 gegründet wurde, zählen neben Abgeordneten auch andere interessierte Bürgerinnen und Bürger. „Thüringen und Mordowien standen mit der Überwindung der kommunistischen Diktatur vor großen Herausforderungen“, so Primas im Anschluss an die Sitzung des Freundeskreises. „Thüringen befand sich nach der Wiedervereinigung jedoch in einer weitaus besseren Lage.“ Dies sei Verpflichtung, die osteuropäischen Länder bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Der seit acht Jahren aktive Freundeskreis Mordowien im Thüringer Landtag bemühe sich darum, die Zusammenarbeit gerade im landwirtschaftlichen
und kulturellen Bereich zum beiderseitigen Nutzen zu fördern. Die Mitglieder des Freundeskreises gedachten bei ihrer Sitzung auch des kürzlich verstorbenen Vorsitzenden der Staatsversammlung der Republik Mordowien, Walery A. Ketschkin, der die Zusammenarbeit beider Parlamente stets mit großem Engagement gefördert hatte.

Mordowien umfasst eine Fläche von etwa 26.000 Quadratkilometern und zählt rund 830.000 Einwohner, von denen etwa 300.000 in der Hauptstadt Saransk leben.
Autor: nnz

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